Ergebnis der Patenfrage!

Huhu!

So, damit ihr nicht vor Neugier schwarz werdet :wink:: ich bekomme ein Patenkind! :smile:

Warum?
Also, ich habe mit den Eltern gesprochen, die positiv überrascht von meinen Überlegungen waren (denn bisher hat noch keiner der anderen Paten darüber nachgedacht), aber genau das meinte, was hier auch viele gesagt haben. Sei freuten sich, dass ich wirklich drüber nachgedacht habe, haben mich verstanden und sehen meine Rolle als Pate so, wie ich sie mir auch vorstelle.
Dann habe ich noch viel gelesen und mit einem Pastor gesprochen, der schliesslich meinte, dass ich es so sehen soll, dass ich das Kind auf seinem religiösen Weg begleite. DAS kann ich wohl, denke ich!
Dabei ist es nicht unbedingt wichtig, selber gläubiger Christ zu sein, sondern auch, dass das Kind ein Vorbild hat, welches Tolerieren, Respektieren und Auseinandersetzen vorleben kann (welch Büde, die ich hoffentlich meistern werde). Das möchte ich ja gerne.

Außerdem bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass gerade ich die Kirche nicht zu dogmatisch sehen sollte - auch die Kirche wandelt sich. Langsam, aber man sollte das ja nicht durch allzu althergebrachte Regelführung untergraben :wink:
Und richtig und falsch - da gibt es hier so viele Meinungen - eben auch von offizieller Seite, dass sich jeder aussuchen kann, was er mag. Das macht es allerdings nicht immer einfacher.
Ich denke, mit meiner Einstellung als Taufzeuge aufzutreten stoße ich keinem vor den Kopf.

Deshalb JA!

Bye, Vanessa *freutsichwieBolle*

Das freut mich für dich!
Huhu! Vanessa

*freutsichwieBolle*

Dazu hast du allen Grund. Und es werden viel mehr werden im Laufe der Jahre.

Ich hab z. B. grade gestern einen Brief meiner 16-jährigen Nichte bekommen, die „ihren lieben Onkel“ fragt und bittet:

„Wie bereits gesagt, bin ich noch jung, das heißt auch (relativ) lernfähig. Sag mir bitte, wenn ich deiner Meinung nach noch Falsches tue oder etwas besser machen könnte und ich werde, nachdem ich darüber nachgedacht habe, eventuell versuchen, mich zu bessern.“

Diese Mischung aus ernsthaftem Anliegen und spöttischer Ironie - ich höre ihre Stimme und sehe ihre Augen blitzen und zwinkern, wenn ich das lese -, ich könnt … naja.

Gruß Fritz

Huhu!

Dazu hast du allen Grund. Und es werden viel mehr werden im
Laufe der Jahre.

-)

Jetzt muss ich nur erstmal nach München und sie kennenlernen! Ich fände es etwas blöde, wenn ich sie erst zur Taufe das 1. Mal sähe.
Wer sponsort Benzingeld ?!?!? *seufz*

„Wie bereits gesagt, bin ich noch jung, das heißt auch
(relativ) lernfähig. Sag mir bitte, wenn ich deiner Meinung
nach noch Falsches tue oder etwas besser machen könnte und ich
werde, nachdem ich darüber nachgedacht habe, eventuell
versuchen, mich zu bessern.“

*lach* Da hast du aber schon erzieherisch gewirkt, was? :wink:)

Bye, Vanessa

Liebe Vanessa
Herzlichen Glückwunsch und viele wonnige Erlebnisse und Begebenheiten mit Deinem Patenkind wünsche ich Dir mal vor allem anderen!
Was mir immer sehr wichtig war in der Auswahl der Taufpat/innen meiner Töchter war die Erkenntnis, dass früher oder später der Moment kommt, wo mit der Mutter(ev. auch mit dem Vater) gar nichts mehr läuft. Ich hoffte, dass sie dann eine Vertrauensperson/ Ansprechsperson hätten, zu der sie über die Kindheit weg eine gute Vertrauensbasis aufbauen konnten, so dass allfällige Probleme ausserhalb des in der Pubertät ohnehin problembefrachteten engeren Familienkreises beprochen werden konnten.

Alle drei (31, 28, 22)haben heute noch eine sehr gute Beziehung zu ihren Gotte und Götti!

Herzliche Glückwünsche zu Deiner Entscheidung!
Ich freu mich sehr für Dich!!!
Bernice