Hier eine interessante Adresse, unter der die Wahlkampfduelle von Bush und Gore in allen möglichen Sprachen (Vorsicht, maschinell übersetzt!!!) zu finden sind:
Auch Eigennamen werden teilweise übersetzt, so wurde Gore zu Zwickel. Hier sieht man wieder, wie weit man noch von leistungsfähigen Programmen entfernt ist. Menschliche Übersetzer werden nie ersetzt werden können.
Auch Eigennamen werden teilweise übersetzt, so wurde Gore zu
Zwickel.
Noch brutaler ist die spanische Übersetzung, hier wird er -warum auch immer- zu Sangre Derramada, was Vergossenes Blut heißt.
(Vielleicht wurde die Sprache vom Übersetzungsprogramm gemeuchelt?)
Bush wird immerhin zu Arbusto, was tatsächlich Busch heißt.
Am schönsten finde ich aber, dass der Herr Vizepräsident Zwickel stark zum Schneiden der Wohlfahrtsrollen kämpfte. Das war ja wohl auch mal bitter nötig.
Übersetzer sind auch nicht besser
Hi,
wenn ich an die vielen schlecht übersetzten Fantasy-Romane und Spielregeln (von Brett- und Computerspielen) denke, waren die auch nicht besser. Da werden Namen grundsätzlich übersetzt (ist aber kein deutsches Problem, in Italien heißt Micky Maus etwa „Topolino“). Aber es ärgert mich zu Tode, wenn zum Beispiel in der deutschen Version des Spiels „Heroes of Might and Magic“ als eine von vielen grottigen Übersetzungen aus Gorgonen „antike fliegende Kuhdrachen“ werden! Wie kommt man auf so was???
Verzweifelnd
Uwe
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Hi,
wenn ich an die vielen schlecht übersetzten Fantasy-Romane und
Spielregeln (von Brett- und Computerspielen) denke, waren die
auch nicht besser.
Vergiss nicht, dass diese Aufträge zu den schlechtbezahltesten Jobs gehören, die man sich zumuten kann. Außerdem erlegen viele Verlage einen enormen Zeitdruck auf, denn Übersetzer sind ja „nur das letzte Glied“ in der Fertigungskette. „Das bisschen Text ist doch schnell übersetzt“ ist eine weit verbreitete Irrmeinung.
Ein halbwegs guter Übersetzer muss auf eine langjährige Ausbildung verweisen können, um auf dem Markt bestehen zu können.
Da Übersetzer keine Lobby haben und die existierende DIN-Norm schlicht vom Markt ignoriert wird (Notare oder Vermessungsingenieure haben alle ihre Gebührenordnung, Übersetzer nicht), wird auch weiter noch viel Mist produziert werden, da sich viele für das bisschen Honorar nicht anstrengen (können). Und gute Übersetzer, die ihren Marktwert kennen und fordern, sind für die meisten Verlage zu teuer.
„English can every“ - alle selbsternannten Übersetzer tummeln sich neben den voll ausgebildeten Übersetzern auf dem Markt. Übersetzer darf sich jeder nennen, Notar oder Arzt nicht. Das ist leider so. Und dann kommt sowas dabei raus. (Kann man sich stundenlang drüber streiten…)