Man stelle sich folgende Situation vor:
Moin,
Mitte des Jahres erhöht ein Vermieter massiv die Nebenkosten
der VM kann die Nebenkosten nicht erhöhen, das machen andere wie z.B. öff.Hand(Grundsteuer), Versicherungen, Energielieferanten etc. Der VM rechnet nur die ihm entstandenen Kosten ab.
(da er in der Vergangenheit versäumt hat, diese sukzessive und
angemessen zu erhöhen).
Darüber kann sich der fiktive M freuen, da er einen zinslosen Kredit vom VM erhalten hätte, der seinerseits die Nebenkosten ja schon bezahlt hätte.
Daraus ergibt sich außerdem eine recht
hohe Nebenkostennachzahlung für den Mieter.
Jeder Kredit wird irgendwann mal fällig.
Beides zahlt der
Mieter erst einmal nicht, weil er sich um die ursprüngliche
(viel zu niedrig angesetzte) Miete betrogen und sich unfair
behandelt fühlt.
Was das mit der Miete zu tun haben soll und wesshalb sich der fiktive M jetzt unfair behandelt fühlt würde, kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Oder meinst du, dass der fiktive M kein Geld hätte und desshalb ohne Grund berechtigte Zahlungen verweigert?
Der Vermieter sieht das ein und macht das
Angebot, die Nebenkostennachzahlung zu erlassen, wenn das
Mietverhältnis kurzfristig gekündigt wird.
Wie wird man einen unliebsamen Mieter los? Indem man ihm ein gutes Angebot macht.
Darauf kann der
Mieter aufgrund der Kurzfristigkeit nicht eingehen. Nun hat
das neue Jahr angefangen. Ist mit dem Ablauf des Jahres die
Nachzahlung „verwirkt“?
Nein wieso sollte dies so sein? Aber dem fiktiven M würde fristlose Kündigung drohen (Kommt auf die Höhe der Miete und des Rückstandes an)
Gruß,
auch
Nina
vnA