Guten Tag, wir wohnen zur Miete in einem Mehrfamilienhaus daher beziehen sich alle Angaben zu den Verbrauchswerten auf das gesamte Mietobjekt. Nun zu meiner Frage: Unser Gasverbrauch ist gegenüber zum Vorjahr um 40% gestiegen, obwohl die Verbrauchswerte des gesamten Hauses (gemessen an den Wärmemengenzählern und Warmwasserverbrauch) gegenüber dem Vorjahr um lediglich 3-4% gestiegen sind. Wir legten Widerspruch gegen die Nebenkostenzahlung ein und bekamen vom Vermieter die Antwort, dass diese Verbrauchswerte an Hand der Taggradzahlen nachvollziehbar wären, da der vorangegangene Winter kälter war. Dem zu Folge ist der Vermieter der Ansicht, dass eine Erhöhung der Taggradzahl um ca. 3-4% (Jahresschnitt) eine 40% Erhöhung des Jahresgasverbrauches verursacht. Das ist Meiner Meinung nach utopisch, weshalb ich alle Zahlen nochmals verglich. Dabei stellte ich fest, dass die Erhöhung der Taggradzahl der der Verbrauchswerte (Heizung und Wasser) entspricht, was für mich nachvollziehbar ist. (Denn es wird ein wenig kälter und man heizt ein wenig mehr.) Dann habe ich die eingespeiste Energie (Gasverbrauch) der entnommenen Energie (Wärmemengenzähler und Warmwasseraufbereitung) gegenübergestellt und siehe da im Vorjahr hatte die Gasheizung einen Wirkungsgrad von 92,5% und dieses Jahr nur 67%. Im Heizungskeller viel mir kurz darauf eine komplett neue Steuereinheit am Heizkessel auf (die Alte lag daneben), also erfolgte eine Reperatur an der Anlage. Muss ich nun die erhöten Gaskosten tragen, obwohl wir unsere Heizgewohnheiten nachweislich nicht geändert haben und der Gaspreis der selbe ist, oder brauche ich die Kosten nicht zu tragen, weil der Wirkungsgrad der Heizanlage gegenüber dem Vorjahr zu niedrig ist (Defekt an der Anlage?) und ich als Mieter Anspruch auf funktionierende Technik habe (zahle ja auch Wartungskosten an der Anlage)?
Hallo
bin leider kein Experte , haben nur das gleiche Problem mit sehr hohem Gasverbrauch ,deshalb habe ich mich bei wer weis was gemeldet um vielleicht hilfe zu bekommen .
Mfg