Hallo Leute,
einmal folgende Frage:
Ich habe heute mal ein wenig im Netz gegoogelt, da es mir seit ca. Dienstag/Mittwoch nicht besonders gut geht.
Zu allererst waren die Symptome viel & starker Husten, was sich nun seit gestern deutlich gemindert hat.
Auch Kopfweh war eine Begleiterscheinung.
Seit heute Morgen habe ich nun beim Nase putzen grün-gelblichen Schleim im Taschentuch - die Tage zuvor war dieser farblos.
Die letzten Tage hatte ich auch mit erhöhter Temperatur (ca. 38°C) zu kämpfen, gestern Abend waren es dann 39°C - woraufhin ich Paracetamol einnahm, was das Fieber auch rasch auf ca. 36-37°C senkte.
Wie genau sollte ich nun verfahren? Im Netz steht immer zu lesen, dass dieser gelb-grünliche Schleim der Beginn einer Bronchitis oder gar Lungenentzündung sei. Sollte ich deshalb jetzt schon zum Arzt gehen? Oder evtl. erstmal in der Apotheke etwas passendes kaufen?
Oder erstmal das Wochenende abwarten und am Montag weiter entscheiden?
Viele Grüße
Hallo,
wenn du beim Naseputzen diesen grün/gelblichen Schleim hast, ist das eher ein Zeichen für eine Nasennebenhöhlenentzündung.
Bei einer Bronchitis würde dieser Schleim beim Husten rauskommen.
Ob du nur zur Apotheke gehst oder lieber doch zum Arzt, musst du selber wissen.
Gruß
Samira
Hallo und danke erstmal für die schnelle Antwort.
Aktuell ist es so, dass beim Naseputzen seltsamerweise ein Gemisch aus grün-gelb und farblosem Schleim kommt.
Beim Husten habe ich auch leichten Schleimauswurf, wobei das eher Richtung gelb geht, als grün. Es ist auch nur ziemlich wenig, ist aber da.
Evtl. doch einen Arzt aufsuchen nach dem Wochenende? Oder wäre es da gar zu spät?
Denn Lust 6 Stunden beim Arzt zu sitzen (ist immer ziemlich voll hier, und als „Neukunde“ weiß man auch nicht, ob die einen da überhaupt drannehmen) habe ich (ich denke verständlicherweise) auch nicht.
Hi,
theoretisch könnte der grünlich-gelbe Schleim (schmeckt dieser leicht süsslich?) auch aus den unteren Atemwegen kommen und durch die Nase herausbefördert werden. Klingt nach einer Bronchitis, die angestiegene Temperatur deutet auf einen Entzündungsprozess hin.
An deiner Stelle würde ich zum Arzt gehen das ganze wird dann vermutlich Antibiotisch behandelt werden. Kannst auch erstmal symptomatisch vorgehen, wenn du nicht so auf Antiobiosen stehst.
Grüsse levi
Hi,
Evtl. doch einen Arzt aufsuchen nach dem Wochenende? Oder wäre
es da gar zu spät?
Denn Lust 6 Stunden beim Arzt zu sitzen (ist immer ziemlich
voll hier, und als „Neukunde“ weiß man auch nicht, ob die
einen da überhaupt drannehmen) habe ich (ich denke
verständlicherweise) auch nicht.
Die Lust solltest du schon mitbringen, wenn es um deine eigene Gesundheit geht. Und am Wochenende in die Notfallambulanz zu gehen garantiere ich dir, dass du dort noch länger sitzen wirst, als beim Hausarzt. Es ist jetzt 11:13, geh lieber zum Arzt. Oder richte dich darauf ein, dass du das Wochenende außer Gefecht bist.
Drannehmen müssen sie dich auf jeden Fall. Weil a.) besteht eine Fürsorgepflicht und b.) verdienen sie an dir Geld.
Grüsse levi
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Hallo,
Du hast vermutlich zunächst einen Virusinfekt (gehabt) auf den sich dann eine bakterielle Infektion gesetzt hat als Sekundärinfektion. das passiert häufiger, da die Schleimhäute ja schon durch den Virus angegriffen sind und das Immunsystem bschäftigt.
Welche Areale jetzt genau in Mitleidenschaft gezogen sind (Nebenhöhlen, Bronchien etc pp) können wir von hier aus nicht beurteilen. Also auch nicht, ob Du nun einen Husten hast oder eine akute Bronchitis…
Das Fieber ist eine Schutzfunktion des Körpers, der dann auf seine Art versucht Eindringlinlinge loszuwerden und man sollte das nicht immer gleich drosseln, solange es der Allgemeinzustand erlaubt.
http://www.onmeda.de/symptome/fieber.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Hypothalamus
http://de.wikipedia.org/wiki/Pyrogen
Auf alle Fälle solltest Du einen Schleimlöser (gibts rezeptfrei in der Apo) verwenden und viel trinken.
Persönlich würde ich da schonmal einen Arzt einen Blick drauf werfen lassen.
Gruß
Maja
Hallo nochmal,
du solltest denke ich zum Arzt gehen. Er wird dir vielleicht Antibiotika verschreiben. Wenn du das ganze zu lange rauszögerst hast du hinterher nur noch mehr Theater.
Rein aus neugierde. Was ist denn das für ein Arzt, dass man dort 6 Stunden warten muss?
Gruß
Samira
Nunja, MÜSSEN tun sie das nicht, bei überfüllter Praxis kann mich der Arzt auch weiterleiten.
Ich werde heute Abend mal mit meinen Eltern telefonieren, mich morgen vormittag abholen lassen und bei mir zu Hause in der Stadt (wohne ja nicht mehr zu Hause, wegen Studium und so) einen Arzt aufsuchen - da kommt man meist nach 30 Minuten an die Reihe. Gegebenenfalls werde ich nachher versuchen jemanden zu erreichen und mich zum Arzt fahren zu lassen.
(Ich weiß - ich bin bequem, aber ehrlich gesagt möchte ich auch nicht schwitzend 5-6 Stunden dort beim Arzt sitzen, ehe ich mal drankomme - dürfte verständlich sein denke ich)
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Hi,
Nunja, MÜSSEN tun sie das nicht, bei überfüllter Praxis kann
mich der Arzt auch weiterleiten.
Möglich, aber die Behandlung findet ja dennoch statt. Und um ehrlich zu sein habe ich in meinem Leben noch nicht erlebt, dass jemand nach Hause geschickt wurde.
Ich werde heute Abend mal mit meinen Eltern telefonieren, mich
morgen vormittag abholen lassen und bei mir zu Hause in der
Stadt (wohne ja nicht mehr zu Hause, wegen Studium und so)
einen Arzt aufsuchen - da kommt man meist nach 30 Minuten an
die Reihe. Gegebenenfalls werde ich nachher versuchen jemanden
zu erreichen und mich zum Arzt fahren zu lassen.
Schwing dich auf dein Rad und mach dich auf den Weg zum Arzt in deiner Nähe. Woher weißt du denn, dass dieser Arzt in der Stadt deiner Eltern nicht ebenfalls überfüllt ist? Es ist Winter, die meisten Leute sind krank und die Arztpraxen haben Hochbetrieb. Bist in der tat äußert bequem 
(Ich weiß - ich bin bequem, aber ehrlich gesagt möchte ich
auch nicht schwitzend 5-6 Stunden dort beim Arzt sitzen, ehe
ich mal drankomme - dürfte verständlich sein denke ich)
Also ich weiß ja nicht, wie das woanders ist. Mein Hausarzt hat von Montag - Freitag von 8:00 - 12:00 geöffnet. An zwei anderen Tagen auch Nachmittags. Und ich glaube, soviel Unterschied gibt es bei anderen Hausärzten auch nicht. Das wären also - wenn überhaupt - maximal 4 Stunden.
Bin neulich nicht zu meinem eigenen Hausarzt, sondern zu einer völlig fremden gegangen (mein Hausarzt war selber krank). Ich habe eine Stunde bei völlig überfülltem Wartezimmer gewartet. Und diese Ärztin war inmitten der Universität - sprich: die ganzen Studenten gehen dorthin.
Grüsse levi