Erkältung und Sport

hallo zusammen,
vorgeschichte: pfeiffersches drüsenfieber all inclusive, höhepunkt lungenentzündung an ostern.
seit dann 3 x angina gehabt, aber ansonsten recht guter gesamtzustand, nach der lungenentzündung regelmäßig sport angefangen.

vor 2 monaten wieder eine dicke erkältung bekommen, die sich mit allgemeiner schwächung zeigte und sich etwa 5 - 6 wochen durchzog, allerdings bluttest auf EBV-aktivität okay. in der phase auch keinen sport gemacht, da einfach zu schwach. okay, war auch in der ernährung etwas schlampig und hab bissle zugenommen… ;-(

die letzten zwei wochen wieder fit, sport 3 - 4 mal pro woche (jeweils 1 stunde leichtes lauftraining mit puls im fettverbrennungsbereich, sowie powerplate einheiten).

seit heute nacht wieder schlagartig schnupfen, halsweh, starke schluckbeschwerden, allgemein schlapp.

ich bin grad wieder so schön im training - würde das training mich noch mehr belasten oder soll ich entgegen meiner bisherigen „gewohnheit“ bei erkältungen doch trainieren? wie wäre es mit pilates oder yoga, wäre das okay? oder ist bei schwächung durch erkältung generelles sportverbot? wie lange soll man mit dem wieder anfangen warten, wenn man sich dann wieder „gesund fühlt“?

und was kann ich an hausmittelchen machen um GANZ SCHNELL wieder auf die beine zu kommen bzw. eine verschlimmerung verhindern?
ich habe während der pfeifferschen phase sooooo viele antibiotika, virustatika, schmerzmittel genommen, dass ich seit herbst strikt auf chemie verzichte (und das bisher auch geschafft habe). ich habe heute nacht und heute früh je 5 kügelchen gelsinium eingeworfen, gibt´s sonst noch tipps eurerseits?

dankbar für jeden tipp und antwort auf die sportfrage,
lg, sonja

Bei dieser Vorgeschichte solltest du auf keinen Fall ohne ärztliche Überwachung wieder mit dem Training anfangen, dass kann massive Konsequenzen haben (kann z.B. das Herz angreifen). Geh zu einem guten arzt und loass dich beraten, alles andere ist zu gefährlich!

Hallo Sonja,

das was Du beschreibst, klingt nach einer verschleppten Infektion, welcher Art auch immer.

Die Symptome, die Du schilderst, können auf alles Mögliche passen.
Möglicherweise hast Du bisher aber etliche „nebensächliche“ Symptome übersehen (d.h. nicht wahr genommen, weil die anderen Beeinträchtigungen diese überlagert haben). Zu nennen wäre z.B. vermehrtes Temperaturempfinden (schneller frieren/schwitzen), Schlafstörungen, Licht/Geräuschempfindlichkeit über das normale Maß hinaus, Gedächtnisstörungen (Wo habe ich denn nur meinen Schlüssel hingelegt?) oder oder oder. Es gibt da eine Krankheit, welche sich in ca. 130 verschiedenen Symptomen äußern kann und welche sehr schleichend daher kommt. Sie geht oft einher mit einem EBV und heißt „Borreliose“.

Suche mal hier im wer-weiss-was-Archiv unter diesem Begriff und lese Dir die verschiedenen Beiträge durch, dann kannst du nämlich sehr schnell einschätzen ob „Nein, das trifft nicht auf mich zu“ oder „Bingo, darin erkenne ich mich wieder“ der Fall ist.

Noch ein letzter Hinweis im Voraus: Solltest Du im Frühjahr eine Blutuntersuchung auf Borrelien gemacht bekommen haben, welche negativ war, so besagt das rein gar nichts, da die Blutuntersuchungen für diese Krankheit äußerst unzuverlässig sind. Je nach Testverfahren liegt die Fehlerquote zwischen 65% (der lumpigste Schnell-Test, wo das Ergebnis in 3 Tagen da ist) und immer noch ca. 25% Fehlerquote bei dem Verfahren welches zur Ergebnisfindung ca. 2-3 Wochen braucht.
Gebe bitte daher nichts auf die Blutuntersuchung, sondern orientiere Dich an den Symptomen, die bei Dir auftreten bzw. temporär aufgetreten sind.

Weitere Ausführungen wären in dieser Phase der Abklärung überzogen (man könnte noch viel darüber schreiben), erst wenn Du sagen solltest, „Bingo, das kenne ich von mir auch“, dann bin ich gerne bereit, Dich mit weiteren Informationen und Möglichkeiten zu versorgen.

Ansonsten kann ich mich LucyLane nur anschließen: Kein Sport ohne ärztliche Kontrolle/Überwachung.

Schnelle Besserung und der Wunsch, dass mein Verdacht auf diese heimtückische Krankheit nicht zutreffen möge wünscht

Alexander

hallo zusammen,
vorgeschichte: pfeiffersches drüsenfieber all inclusive,
höhepunkt lungenentzündung an ostern.
seit dann 3 x angina gehabt, aber ansonsten recht guter
gesamtzustand, nach der lungenentzündung regelmäßig sport
angefangen.

vor 2 monaten wieder eine dicke erkältung bekommen, die sich
mit allgemeiner schwächung zeigte und sich etwa 5 - 6 wochen
durchzog, allerdings bluttest auf EBV-aktivität okay. in der
phase auch keinen sport gemacht, da einfach zu schwach. okay,
war auch in der ernährung etwas schlampig und hab bissle
zugenommen… ;-(

die letzten zwei wochen wieder fit, sport 3 - 4 mal pro woche
(jeweils 1 stunde leichtes lauftraining mit puls im
fettverbrennungsbereich, sowie powerplate einheiten).

seit heute nacht wieder schlagartig schnupfen, halsweh, starke
schluckbeschwerden, allgemein schlapp.

ich bin grad wieder so schön im training - würde das training
mich noch mehr belasten oder soll ich entgegen meiner
bisherigen „gewohnheit“ bei erkältungen doch trainieren? wie