Erkältungsanflug durch Blutübersäuerung bewältigen

Liebe Forumsmitglieder!

Erfolgreich testete ich bei einem Erkältungsanflug folgendes Rezept und möchte es an Euch alle weiter geben:

Von 3 Btl. Pfefferminztee einen guten Liter starken Tee kochen,
nach leichter Abkühlung mit
3 Eßl. Honig süßen und
200 ml Zitronensaft dazu geben

Innerhalb 2-3 Std. trinken.
Dadurch wird kurzfristig das Blut übersäuert und Viren sterben ab.

Schreibt mal, wenn Ihr auch Erfolg habt. Mir half es schon 2 x.

Eure Rosa

Liebe Rosa

Dadurch wird kurzfristig das Blut übersäuert und Viren sterben
ab.

Falsches Brett!!!
Bitte unter „Witze“ posten.
Danke Rosa für den Riesenlacher - so spät noch.
Schlaf gut
frieeda

Liebe Forumsmitglieder!

Liebe Helga!

Erfolgreich testete ich bei einem Erkältungsanflug folgendes
Rezept und möchte es an Euch alle weiter geben:

Von 3 Btl. Pfefferminztee einen guten Liter starken Tee
kochen,
nach leichter Abkühlung mit
3 Eßl. Honig süßen und
200 ml Zitronensaft dazu geben

Innerhalb 2-3 Std. trinken.
Dadurch wird kurzfristig das Blut übersäuert und Viren sterben
ab.

Die Viren kriegen so einen Schreck von dem Gebräu bzw. Aufguss, dass sie augenblicklich mit ihrem Leben abschließen.

Eure Rosa

Na wattennu - Rosa oder Helga?
Oder Helge? Schneider? Mit ner Rose?
Verwirrte Grüße,
Branden

Servus,

bloß neugierhalber: Wie kann man sich den Stoffwechsel eines Virus vorstellen?

Schöne Grüße

MM

Dadurch wird kurzfristig das Blut übersäuert und Viren sterben
ab.

Als ich das letzte Mal mit einem beginnenden grippalen Infekt mein Blut übersäuert habe(5 km Laufwettkampf.Ich weiß, böser Fehler), ists mir danach umso schlechter gegangen.
Ich schätz ,mal, dass der Ph-Wert des Blutes bestimmt einiges niedriger war, als es durch dein Gebräu möglich wäre, wenn es denn überhaupt, was ich eher glaube, einen Effekt hat.

CU

Axel

Sauer macht lustig LOL
Hi,

Als ich das letzte Mal mit einem beginnenden grippalen Infekt
mein Blut übersäuert habe

Wie soll das denn funktionieren?

Ich schätz ,mal, dass der Ph-Wert des Blutes bestimmt einiges
niedriger war, als es durch dein Gebräu möglich wäre, wenn es
denn überhaupt, was ich eher glaube, einen Effekt hat.

Da geht Dein Schätzung absolut in die Hose.
Oder ist Dein Posting als „Re“-witz zu Helga/Rosa´s Witz zu verstehen?

frieeda

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Moin,

Wie soll das denn funktionieren?

Moin,

Miss den Lactatwert vor einer Belastung, da lässt sich bestimmt auch ein Blut-Ph-Wert finden, dann lauf gut 16 Minuten an der Kotzgrenze, danach gibts auch einen Lactatwert, dem sich ein Blut-Ph-Wert zuorden lässt, der ist mit Sicherheit niedriger als vorm Lauf.

Ich schätz ,mal, dass der Ph-Wert des Blutes bestimmt einiges
niedriger war, als es durch dein Gebräu möglich wäre, wenn es
denn überhaupt, was ich eher glaube, einen Effekt hat.

Da geht Dein Schätzung absolut in die Hose.

Sollte auch „keinen“ Effekt durch das Gebräu heißen.

CU

Axel

hallo helga,

falsches brett! witzebrett ist weiter unten, esoterik weiß ich nicht, gibt es hier aber auch!

strubbel
=:open_mouth:DDD

Hallo Axel!

Keine Ahnung, was der „Lactatwert“ ist, aber wenn man den pH des Blutes mit Hilfe von Lactat bestimmen will, dann ist es notwendig, das Verhältnis von Milchsäure und Lactat im Blut zu kennen.
Das ist bestimmt nicht trivial zu messen.
Ich vermute, beim „Lactatwert“ bestimmt man nur einen Wert, z.B. die Gesamtkonzentration von Milchsäure und Lactat im Blut.
Außerdem sollte die Lunge es sehr schnell ausgleichen, wenn die Skelettmuskeln in einen anaeroben Stoffwechsel geht.
Ohne es jetzt explizit gelehrt bekommen zu haben, denke ich, dass man nach einem längeren Lauf, wenn man überhaupt eine nichtrespiratorische Azidose bekommt, diese dann vollständig respiratorisch kompensiert wird.

Viele Grüße, Stefan

Die meisten Antworten haben mir überhaupt nicht gefallen. Helga will eine Erfahrung weiter geben, von der sie überzeugt ist, dass sie auch anderen helfen könnte.
Zitronensaft enthält eine ganze Menge Vitamin C. Vitamin C ist immer noch im Ruf, vor Erkältungskrankheiten zu schützen. Es ist ein Radikalfänger, der die Sauerstoffradikale die die Granulocyten mittels Myeloperoxidase freisetzen, abfangen kann.
Helga: Das Blut wird dadurch sicher nicht saurer. Auf diese naive Annahme haben sich die W-W-W-Freunde gestürzt.
Linus Pauling, der einzige Nobelpreisträger der 2 Nobelpreise bekommen hat (Chemie und Friedensnobelpreis) hat die Vitamin C- Theorie vertreten: 10 Gramm Vitamin C am Tag und Du bleibst gesund. Er ist, gaube ich, 95 Jahre alt geworden.
Udo Becker

Linus Pauling, der einzige Nobelpreisträger der 2 Nobelpreise
bekommen hat (Chemie und Friedensnobelpreis) hat die Vitamin
C- Theorie vertreten: 10 Gramm Vitamin C am Tag und Du bleibst
gesund. Er ist, gaube ich, 95 Jahre alt geworden.

Was beweist das schon? Ein Nachbar meiner Mutter ist mittlerweile 97, etwas wacklig zwar, aber die halbe Schachtel Zigaretten am Tag muss sein.:wink:

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Lieber Udo!

Danke, daß Du Stellung nahmst und Dich für mich einsetztest. Ja, ich wollte eigentlich nur vielen Mitmenschen mit neuem Wissen von meinem Osteopathen helfen, aber nur denen, die sich auch helfen lassen wollen. Offensichtlich gibt es zu viele Banausen. Da geht man am Besten erst gar nicht auf die Kommentare ein.

Selbst, wenn ich nur Dir meinen Tipp erfolgreich weiter gab, so bin ich trotz allem zufrieden.
Ich kann nur sagen, teste es. Ich würde mich freuen, falls Du Erfolg melden könntest.

Mit lieben Grüßen
Rosa

Die meisten Antworten haben mir überhaupt nicht gefallen.

Helga will eine Erfahrung weiter geben, von der sie überzeugt
ist, dass sie auch anderen helfen könnte.
Zitronensaft enthält eine ganze Menge Vitamin C. Vitamin C ist
immer noch im Ruf, vor Erkältungskrankheiten zu schützen. Es
ist ein Radikalfänger, der die Sauerstoffradikale die die
Granulocyten mittels Myeloperoxidase freisetzen, abfangen
kann.
Helga: Das Blut wird dadurch sicher nicht saurer. Auf diese
naive Annahme haben sich die W-W-W-Freunde gestürzt.
Linus Pauling, der einzige Nobelpreisträger der 2 Nobelpreise
bekommen hat (Chemie und Friedensnobelpreis) hat die Vitamin
C- Theorie vertreten: 10 Gramm Vitamin C am Tag und Du bleibst
gesund. Er ist, gaube ich, 95 Jahre alt geworden.
Udo Becker

Hallo,

Die meisten Antworten haben mir überhaupt nicht gefallen.

Tatsächlich war das z. T. nicht angemessen. Es erklärt sich aber vielleicht damit, dass manche Dinge hier immer wieder thematisiert werden und dabei auch immer wieder die gleichen Irrtümer kolportiert werden.

Vor allem war auch ich ein erheitert, da hier vor einigen Tagen erst ausgedehnte Threads verfasst wurden, in denen etwa ganz klar gemacht wurde, dass es eine Übersäuerung des Blutes nicht gibt. Um das trotzdem noch mal zu wiederholen: Das ist ein Ammenmärchen! Wenn der ph-Wert des Blutes sauer wird, ist man innerhalb kürzester Zeit tot (und das ist in der medizinischen Wissenschaft nicht im mindesten umstritten).

Auch zur Frage ob Vitamin-C Erkältungkrankheiten nach eingetretener Infektion positiv beeinflussen kann, ist hier vor Kurzem ausführlich dargestellt worden. Um auch das nochmal zu wiederholen: Tut es nicht!

Es gibt manche richtige volksmedizinische Weisheit aber es gibt auch mindestens so viel volksmedizinischen Unfug (ich sag nur, Mehl auf Brandwunden).

Und so leid es mir tut das sagen zu müssen, solche Argumente wie „mir ging es danach besser“ oder „Ich kenne jemanden der ist damit 95 geworden“ sind im besten Fall naiv.
Vielleicht ist man ja auch nur trotzdem gesund geworden und ohne dies wäre es noch schneller gegangen oder der Mann wäre ohne dies sogar 120 geworden. Wer weiß?

Auf das Ausgangsposting bezogen: Kann irgendjemand aussagen, dass die angeblich heraufziehende Infektion überhaupt eine Erkältung war? Oder dass sie nicht auch ohne jede Maßnahme genau so verschwunden wäre wie es hier geschildert wurde?

Da Helga (?) aber vielleicht all dies nicht mitbekommen hat war für sie die Reaktion natürlich unprovoziert und unverständlich.

Gruß
Werner

Ja, ich wollte eigentlich nur…mit neuem
Wissen von meinem Osteopathen helfen, aber nur denen, die sich
auch helfen lassen wollen. Offensichtlich gibt es zu viele
Banausen. Da geht man am Besten erst gar nicht auf die
Kommentare ein.

Klar gibt es viele Banausen liebe Helga/Rosa, das sind jedoch die, die wissen, daß es mit dem „Wissen“ deines Osteopathen nicht allzuweit her ist. Er mag ein guter Osteopath und auch ein guter Beobachter sein und Vit. C bei Erkältungen empfehlen dürfen, das haben unsere Großeltern jedoch auch schon getan.
Nur diese Beobachtungen mit absolut schwach- und irrsinnigen Theorien belegen zu wollen, daß sollte er tunlichst bleiben lassen. Er blamiert sich nur dabei. Andersfalls wäre Dein Osteopath Nobelpreisträger.

Gruss frieeda

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Hallo Werner,

eine gute und ausführliche Reaktion. Es geschehen noch Zeiten und Wunder. Danke dafür!
Nur zum Vitamin C muss ich Einspruch erheben. Die Ergebnisse der Übersichtsarbeiten sind: Prophylaktisch eingenommen kann es die Erkältung nicht verhindern, aber insgesamt, auch nach Infektionsbeginn eingenommen konnte eine Verkürzung und Linderung festgestellt werden.

Von daher nicht gänzlich ohne Wirkung und doch überschätzt oder falsch eingeschätzt. Noch dazu bei jedem anders. Es gibt schon Tests, die versuchen, darszustellen, wie viel Vitamin C der Einzelne aus einer Vitamin C-Gabe aufnimmt und wovon dies abhängt.
So kann es also auch unterschiedlich helfen.

Gruß
Kathy

Hallo Kathy,

leider gibt es obwohl intensiv beforscht immer noch sehr widersprüchliche Ergebnisse. Ich kenne nun eine Metaanalyse die genau das Gegenteil von deiner Aussage gefunden hat. Vitamin C nützt demnach nur prophylaktisch ein kleines bischen zur Verkürzung (- 8 %) der Krankheit, aber nichts mehr nach erfolgter Infektion.
Insgesamt kommt aber m. E. heraus, dass für „Normalmenschen“ der Nutzen von Vitamin C bei Erkältungen im Grunde zu vernachlässigen ist.

Gruß
Werner

Hallo Werner,

danke für die Info!

Da es mir tatsächlich immer sofort hilft, wenn ich die ersten Symptome habe, bleibe ich dann mal dabei. Das war bei mir früher eine normale Erkältung wurde, wird jetzt gar nichts, löst sich in Luft auf. Wobei ich zugeben muss, dass ich es mit Zink kombiniere und dem ja mehr Wirkung zugeschrieben wird. Zink allein hats bei mir aber nicht so gewuppt.
Der Unterschied zu früher, ganz ohne zusätzliches Vitamin C ist zu deutlich. Bei gleicher Ernährung und Lebensumständen…

Immerhin 8 % eventuell gehöre ich ja zu denen, wäre jetzt noch schön, rauszufinden, warum, damit dann nur noch diejenigen Vitamin C einwerfen, denen es auch was bringt. Dann wäre der Hype um die Fehlinformation evtl auch etwas gebrochen.

Gruß
Kathy

Hi Kathy,

Immerhin 8 % eventuell gehöre ich ja zu denen,

ich nehme an, mit den 8 % war die Erkältungsdauer gemeint (also: die Dauer sinkt durchschnittlich um 8 %) und nicht die Ansprechrate.

Gruß,
Anja

Hallo,
ich habe eine Bekannte die wiederholt unter Rachenentzündungen litt. Aus einem Missverständnis heraus nahm sie einmal ein Medikament dagegen ein, das hier nachweislich keine Wirkung haben kann!

Da sie danach schnell gesundete, schwört sie seit dem auf dieses Mediament und nimmt es jeweils hochdosiert, sobald sie ein kratzen im Hals verspürt. Ihre Einschätzung ist, dass sie mit dem Mittel mindestens 80 % aller drohenden Infektionen abwehrt.

Ich hatte in diesem Jahr allerdings auch schon mindestens 10 Mal ein kratzen im Hals und hab mich auch schon ein paar mal ganz Schlapp und ein wenig zittrig gefühlt, hatte Zahnfleischreizungen und es zog so in den Gelenken. Tatsächlich hatte ich aber nur ein mal eine Atemwegsinfektion. Soll ich die anderen 10 Mal nun darauf schieben, dass ich morgens immer schwarzen Tee trinke oder lieber auf … die Emser Pastillen die ich dann gerne lutsche oder die Orangen die ich esse oder soll ich doch noch ein viertelchen Echinazin oder Metavirulent trinken?
Ich bin vor ein paar Jahren über eine weitere Strecke umgezogen. In der neuen Umgebung und mit meinen Kindern im Kindergarten hatte ich über ein Jahr lang dauernd mit Infektionen zu kämpfen. Fünf sechs mal lag ich im Winter flach. Dann hatte ich mich „akklimatisiert“ bzw. wahrscheinlich die örtlichen Erreger abgearbeitet und die Häufigkeit der Erkrankungen ließ deutlich nach.
Wenn ich zu dem Zeitpunkt nun zufällig irgendwas an meiner Ernährung umgestellt hätte oder gegen Ende der Phase ein neues Medikament ausprobiert hätte wäre ich heute vielleicht auch der Meinung „das wäre es gewesen“ und könnte mich selbst als Beleg anführen, dass nach langer vergeblicher Bemühung genau dadurch die Wende erreicht wurde.

Ich hoffe du erkennst, dass die individuell wahrgenommenen Zusammenhänge täuschen können. Randomisierte Doppelblindstudien schließen solche Effekte weitgehend aus.

Gruß
Werner

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