Erkennung einer Leitungsunterbrechung

Folgendes Problem:
Ich habe ein Stahlseil, ca. 1000 m lang, nur ein Draht, ohne Isolierung, ein Ende ist geerdet, das andere Ende „hängt in der Luft“. Auf der anderen Seite im Bereich des Seilendes reisst ein z.B. 5 m langes Seilendstück ab. Wie kann ich mit einer möglichst einfachen Schaltung, die sich in einer blackbox am Seilende befindet, die Tatsache des Seilrisses feststellen und daraufhin ein z.B. akustisches Signal auslösen?
Auch unkonventionelle Vorschläge sind willkommen!

Hallo Peter,

Problem ist ganz einfach zu lösen. Schicke einen Strom durch, der ein Relais anziehen laßt. Das Stahlseil wirkt als normaler Leiter. Reisst das Seil (der Leiter) fällt das Relais ab und Du kannst ein Signal ansteuern. Wenn Du jetzt noch eine Kleinspannnung (z.B. 12 oder 24Vdc) nimmst mußt Du auch nichts weiter beachten (Personenschutz etc)

Gruß
Matthias

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Problem ist ganz einfach zu lösen.
Schicke einen Strom durch

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Wenn Du jetzt noch
eine Kleinspannnung nimmst mußt …

Und wie soll er einen Strom, noch dazu nur mit Kleinspannung über eine Leitung schicken? Da er nur die Erde als Rückleiter zur Verfügung hat, muß er wohl mit der Netzspannung arbeiten. D. h. er könnte die Netzspannung über xx-Megaohm an das Seil legen und den Seilwiderstand überwachen. (siehe Sensorschaltungen)

Moinmoin,

solaange das Seil sich nicht bewegt, hat es ja auch eine gewisse Kapazität gegen Erde. Dieses kann gemessen und überwacht werden. Allerdingst wwird das Seil sich bewegen, damit schwankt auch die Kapazität. Ob Du dazu ein Fensterdiskriminator hin bekommst ist zweifelhaft. Da muß Du wohl eine Folie oder einen isolierten Beidraht zum Ausgleich parallel ankleben. Viel spaß beim Basteln.
Friedrich

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Moinmoin,

solaange das Seil sich nicht bewegt, hat
es ja auch eine gewisse Kapazität gegen
Erde. Dieses kann gemessen und überwacht
werden. Allerdingst wwird das Seil sich
bewegen, damit schwankt auch die
Kapazität. Ob Du dazu ein
Fensterdiskriminator hin bekommst ist
zweifelhaft. Da muß Du wohl eine Folie
oder einen isolierten Beidraht zum
Ausgleich parallel ankleben. Viel spaß
beim Basteln.
Friedrich

Das klingt ja schon sehr interessant. Nur, wie soll ich am Seilende die Kapazität messen, wenn ich dort keine Messleitung zur Erde habe? Kann man das umgehen, indem ich z.B. in der blackbox, die sich am Seilende befindet, ein definiertes „Kapazitätspotential“ habe, z.B. durch einen definiert aufgeladenen Kondensator, und dann zwischen diesem und dem Seil messe?

Könntest du die Funktion von Folie und Beidraht noch mal erklären? Wo soll die hin wie muss ich messen?
Schönen Dank soweit!

Hängt Dein Seil am Ende an einem Siemens-Lufthacken?

Ich ging von folgendem aus, der Umfang des Seiles ist doch definiert. Wenn das Seil nun in einen durch stimm baren Oszillator eine Rückkopplungsantenne bildet, deren Eigenschaft so knapp bemessen wird, daß die Eingangsfrequenz den Ausgangsschwingungskreis mit 100kHz oder darunter belastet, und sich die Voraussetzung der Seiloberfläche ändert, der Schwingkreis nicht mehr abgestimmt ist und z.B. ein Relais oder eine Lampe kommen läßt. Hier sind Hochfrequenzler gefragt.

Nun war die Frage, ist es ein neueres Projekt, und kann man, wenn es sich um ein neues Seil handelt, sich dort ein Draht mit reinlegen lassen. Die Blitzschutzseile, älterer Ausführung in dem Mittelspannungsnetz haben z.B. ein Sternvierer innerhalb des Seiles. Neuere Seile haben Lichtwellenleiter. Mit Koaxialkabel innerhalb des Seiles gibt es Schwierigkeiten und wird nicht mehr hergestellt. F+G hat solche Seile gebaut, wurde dann von Philips übernommen und sitzt in Köln.

Friedrich

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Hallo Friedrich
Du hast nur eine kleinigkeit vergessen:
Bei 5m auf 1000m sind das 0.5% Änderung der kapazität. Und das wird schon nicht klappen weil das im Bereich der Längenänderung des Seils, wenns mal Warm und mal Kalt ist.

MfG Peter(TOO)

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Hallo
Ich hab da noch eine Frage:
Hängt das Seil wirklich frei senkrecht runter oder sind da noch Masten oder so?

MfG Peter(TOO)

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Moin!

Ich habe ein Stahlseil, ca. 1000 m lang,
nur ein Draht, ohne Isolierung, ein Ende
ist geerdet, das andere Ende „hängt in
der Luft“. Auf der anderen Seite im
Bereich des Seilendes reisst ein z.B. 5 m
langes Seilendstück ab.

Wo soll die Schaltung sitzen? Im Bereich des geerdeten oder des freien Seilendes?

Im Bereich des freien Seilendes gibt es kein Problem: Du nimmst eine Batterie und setzt einen Pol gegen Erde. Den anderen schließt Du beislpielsweise über ein Relais an das Stahlseil an. Dieses ist ja in 1 km Entfernung geerdet. Damit hast Du einen geschlossenen Stromkreis. Wird das Kabel irgendwo getrennt, ist der Stromkreis unterbrochen und das Relais fällt ab. Sollte der Strom für ein Relais zu schwach sein, kannst Du das Signal auch verstärken, bevor Du auf das Relais gehst. Oder habe ich die Anordnung jetzt falsch verstanden?

Ansonsten ist das Stahlseil sicherlich gespannt. Da es nicht einfach ist, einen Kilometer Seil irgendwo lang zu spannen, werden bestimmt Stützpunkte (z. B. Masten) dabei sein. Nun kannst Du einen Punkt kurz vor mit einem Punkt nach jedem Stützpunkt mit einem Kupferdraht verbinden. Mit dieser Drahtschleife betreibst Du beispielsweise einen Sender. Reißt das Seil, wird auch der Kupferdraht zerrissen und damit der Sender aktiviert oder deaktiviert, je nach Schaltung. Beachte auch, daß an den Endpunkten eine entsprechende Anordnung angebracht wird.

Munter bleiben… TRICHTEX

Nee, Peter, hab ich nicht. Im ersten Artikel habe ich es doch gesagt -oder? Doch… und bin dann auf den Beidraht gekommen. Damit dürften die Schwankungen ausgepuffert werden.

Gruß

Friedrich

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solaange das Seil sich nicht bewegt, hat
es ja auch eine gewisse Kapazität gegen
Erde. Dieses kann gemessen und überwacht
werden. Allerdingst wwird das Seil sich
bewegen, damit schwankt auch die
Kapazität. Ob Du dazu ein
Fensterdiskriminator hin bekommst ist
zweifelhaft. Da muß Du wohl eine Folie
oder einen isolierten Beidraht zum
Ausgleich parallel ankleben. Viel spaß
beim Basteln.
Friedrich

Hallo Friedrich
Du hast nur eine kleinigkeit vergessen:
Bei 5m auf 1000m sind das 0.5% Änderung
der kapazität. Und das wird schon nicht
klappen weil das im Bereich der
Längenänderung des Seils, wenns mal Warm
und mal Kalt ist.

MfG Peter(TOO)

Nee, Peter, hab ich nicht. Im ersten
Artikel habe ich es doch gesagt -oder?
Doch… und bin dann auf den Beidraht
gekommen. Damit dürften die Schwankungen
ausgepuffert werden.

Gruß

Friedrich

Ich glaube, ich hab`s jetzt. Am Anfang ist mein Seil z.B. 1000 m lang und hat die dementsprechende Kapazität gegen Erde. Nach dem Seilriss hängt an meiner blackbox nur noch ein z.B. 5 m langes Seil. Ich nehme an, dass dieser Unterschied (200:1) entsprechend messbar ist??

Peter

Hängt Dein Seil am Ende an einem
Siemens-Lufthacken?

Ich ging von folgendem aus, der Umfang
des Seiles ist doch definiert. Wenn das
Seil nun in einen durch stimm baren
Oszillator eine Rückkopplungsantenne
bildet, deren Eigenschaft so knapp
bemessen wird, daß die Eingangsfrequenz
den Ausgangsschwingungskreis mit 100kHz
oder darunter belastet, und sich die
Voraussetzung der Seiloberfläche ändert,
der Schwingkreis nicht mehr abgestimmt
ist und z.B. ein Relais oder eine Lampe
kommen läßt. Hier sind Hochfrequenzler
gefragt.

Nun war die Frage, ist es ein neueres
Projekt, und kann man, wenn es sich um
ein neues Seil handelt, sich dort ein
Draht mit reinlegen lassen. Die
Blitzschutzseile, älterer Ausführung in
dem Mittelspannungsnetz haben z.B. ein
Sternvierer innerhalb des Seiles. Neuere
Seile haben Lichtwellenleiter. Mit
Koaxialkabel innerhalb des Seiles gibt es
Schwierigkeiten und wird nicht mehr
hergestellt. F+G hat solche Seile gebaut,
wurde dann von Philips übernommen und
sitzt in Köln.

Friedrich

Nee, nee, kein Lufthaken, aber so ähnlich. Es gibt nämlich Fahrzeuge, die durch die Luft fahren, sog. Luftfahrzeuge, an die man dann zumindest zeitweise ganz bequem alles möglich dranhängen kann.

Das mit dem Schwingkreis ist eine sehr interessante Idee.

Bei dem Seil handelt es sich „nur“ um ein kraftübertragendes Stahlseil, dass eigentlich auch nicht zur Signalübertragung vorgesehen ist. Eine zweite Ader o.ä. hat man dabei nicht.

Peter

hi peter

darf man vielleicht erfahren was du vor hast ?
klingt nach einer winde für segelflugzeuge - oder gleiter.
eine automatische abschaltung bei einem seilriss zb.

bis denne
thomas

Bei dem Seil handelt es sich „nur“ um ein
kraftübertragendes Stahlseil, dass
eigentlich auch nicht zur
Signalübertragung vorgesehen ist. Eine
zweite Ader o.ä. hat man dabei nicht.

Peter