Hallo,
wenn ich meinen Kochherd auf Induktion umstelle: Muss ich dann alle bisher benutzten Töpfe wegwerfen, oder kann man erkennen, welcher, obwohl schon älter, induktionsgeeignet ist?
Grüße
Carsten
Hallo,
wenn ich meinen Kochherd auf Induktion umstelle: Muss ich dann alle bisher benutzten Töpfe wegwerfen, oder kann man erkennen, welcher, obwohl schon älter, induktionsgeeignet ist?
Grüße
Carsten
Hallo,
wenn ich meinen Kochherd auf Induktion umstelle: Muss ich dann
alle bisher benutzten Töpfe wegwerfen, oder kann man erkennen,
welcher, obwohl schon älter, induktionsgeeignet ist?
wenn ein Magnet haften bleibt, ist er geeignet. Meine alten Emailletöpfe z.B. sind es.
Gruß
Pontius
Auch ungeeignte Töpfe können noch verwendet werden
Auch ungeeignete Töpfe können noch verwendet werden, wenn man eine Art Adapter beschafft: Eine magnetisierbare Stahlplatte, die unter den Topf gelegt wird. Die hat auch noch sinnigerweise einen Henkel. Allerdings dürften einige Induktionsvorteile (schnelle Reaktion) damit dahin sein. Die Platte gibt es im Handel.
Nachtrag
Der Magnet muss am Boden haften bleiben.
Hallo,
das ist mir klar, dass es um den Boden geht. Aber das hat mich schon gewundert: Als ich meine Töpfe durchprobierte, stellte ich fest, dass der Druck-Kochtopf, den ich habe, am Boden magnetisch ist, an den Seiten jedoch nicht.
Gerade Drucktöpfe bestehen doch aus sehr massivem Material, um dem Druck standzuhalten. Ich kann aber weder außen noch innen eine Naht erkennen, die eigentlich da sein müsste, wenn man für den Boden ein anderes Material verwendet hat als für die Wände.
Wie also ist das möglich?
Grüße
Carsten
Hallo !
Da Edelstahl schlecht die Wärme leitet ist er eigentlich für Kochgeschirr ungeeignet.
Wegen der Vorteile bei Reinigung und Aussehen nimmt man es doch,baut aber in den Boden gute Wärmeleiter wie Alu oder Kupfer ein.
Der funktioniert auf allen herkömmlichen Herdarten,ist aber bei der Magnetprobe negativ!
Das war schon immer so,genannte „Sandwich“-Boden.
Bei den auch für das neue Heizmedium Induktion gedachten Edelstahltöpfen ist zusätzlich eine Eisenschicht unten im Boden drin.
Nur die erkennt der Magnet,der Resttopf bleibt unmagnetisch.
Dann ist dieser Topf universell geeignet,für Gas,Elektro Standard(Massekochplatte,Strahlungsheizkörper) und für Induktion.
Wie man es im Werk macht,weiss ich nicht,es muss aber schon etwas wie eine Naht zwischen Boden und Mantel sichtbar sein.
Es fällt meist erst bei starker Überhitzung auf(Topf auf Kochstelle vergessen),dann kann sich der Edelstahlüberzug über dem Kern sogar lösen.
Messe doch bei Deinem Drucktopf mal die innere Tiefe und die Höhe außen,dann wird man sehen,der Boden ist deutlich dicker wie die Wände. Das ist der Wärmeleitkern plus Eisenplatte.
MfG
duck313
Nachtrag - testen?
Hallo,
da sich die anfangs so einfach darstellende Art, die Magnetizität zu prüfen, sich am Ende doch etwas komplexer herausgestellt hat: Ist es sinnvoll, alle meine Töpfe nacheinander auf ein Induktionsfeld zu stellen und auszuprobieren, ob das Wasser darin heißt wird?
Grüße
Carsten