Erklärung des metallischen Glanzes

Hallo,
in einem Text den ich gerade lese steht: „Metallglanz ist an undurchsichtige, stark Licht absorbierende Materie gebunden. Er ist auf die besondere Art der chemischen Bindung in Metallen zurück zu führen. Die Atome geben ihre äußeren Elektronen ab, die dann frei beweglich dem gesamten Kristall angehören“. Jetzt kommt die kritische Stelle: „Fällt Licht auf die Oberfläche des Metalls können die Elektronen Energie absorbieren und gelangen in einen energiereicheren Zustand. Fallen sie später aufgrund der Anziehung der positiv geladenen Atomrümpfe wieder in einen energieärmeren Zustand, geben sie die Energiedifferenz in Form von Licht wieder ab, was das menschliche Auge als Glanz wahrnimmt“.
Meine Frage: Ist das ein Unterschied zur reinen Spiegelreflexion ? (Spiegel ist poliert und glatt, Metalloberfläche ist rauh und das reflektierte Licht diffus und daher der matte Glanz ?).
Elektronen die Licht absorbieren geben dieses doch in diskreten Wellenlängen wieder ab oder ist das Elektronengas so entartet, dass wieder ein kontinuierliches Spektrum abgegeben wird ?
Für Hinweise über die Korrektheit oder Inkorrektheit der zitierten Texte bin ich dankbar.
Udo Becker

Hallo Udo

Der Text, den du zitierst ist ein bischen wirr.
Also:
Der für Metalle charakteristische metallische Glanz entsteht durch die Anwesenheit von fast freien Elekronen.

Gruss

Ratz

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]


Meine Frage: Ist das ein Unterschied zur reinen
Spiegelreflexion ? (Spiegel ist poliert und glatt,
Metalloberfläche ist rauh und das reflektierte Licht diffus
und daher der matte Glanz ?).

Hallo,

garkeiner - Spiegel sind Metalloberflächen (i.A. Silber oder Aluminium). Ob eine Oberfläche ein „guter“ Spiegel ist, hängt davon ab, ob sie glatt genug ist.

Gruss Reinhard

Hallo Udo,

Elektronen die Licht absorbieren geben dieses doch in
diskreten Wellenlängen wieder ab oder ist das Elektronengas so
entartet, dass wieder ein kontinuierliches Spektrum abgegeben
wird ?

Ja. Jedes Metallatom gibt ein Elektron ins Leitungsband ab, so dass wie der Name schon sagt, ein quasikontinuierliches Band entsteht, in dem die einzelnen Elektronen beliebige Energiemengen aufnehmen und abgeben können.

Grüße, Thomas

Vielen Dank für die Antworten. Damit kann ich den Text nun redigieren !
Udo Becker