Erklärung 'gepflegte Kleidung'

Hallo,

könnte mir vielleicht jemand erklären, was man unter „gepflegter Kleidung“ speziell für Damen versteht? Gilt als gepflegte Kleidung nur Kostüm bzw. Hosenanzug?

Vielen Dank für Tipps

Mit freundlichen Grüßen

Rosalie

Dem Anlass entsprechend
hi Rosalie,

ich denke das ist abhaengig vom anlass.
gepflegte kleidung bei:

vernisage:
 abendkleid

theater / oper:
 abendkleid, od. dunkle garderobe

vorstellungsgespraech:
 auch der hosenanzug...


 Kinobesuchen
saubere jeans \*lach\*

also... ich denke es ist anlass abhaengig... gepfelgt bedeutet eigentlich nur dem anlass angepasste kleidung tragen und zerloddert auftreten. 

aber da gibts sicherlich ein paar genauere etiquette-regeln... oder was sagen die anderen W-W-Wler
grusz

PixelKoenig

ich denke das ist abhaengig vom anlass.
gepflegte kleidung bei:
vernisage:
abendkleid

Na das finde ich lustig. Das wäre wohl ein klassischer Fall
von Overdressed! Zu einem solchen Anlaß trägt man maximal ein
Cocktail-Kleid.

Also wenn auf einer Vernissage einer meiner Ausstellungen eine Frau selbst im Cocktail-Kleid aufgetreten wäre, ich hätte gedacht: Was’n das für 'ne Tussi…
Vielleicht liegt die Schwellenangst vor der Kunst in eben dieser (falschen) Vorstellung???
Schade, eigentlich,
Anja

Hallo zusammen! Cocktailkleid zur Vernissage finde ich höchst belustigend. M.E. ist man mit Hosenanzug/Kostüm (wenn´s eine feinere Vernissage ist) oder aber Jeans und Blazer richtig angezogen. Ansonsten denke ich, man darf durchaus den Gastgeber fragen, welche Art Kleidung er sich vorstellt. Es gibt nichts Unangenehmeres, als overdressed oder zu leger gekleidet zu sein. Schließlich will man sich doch einigermaßen wohlfühlen. Angelika

Hi Angelika,

Ansonsten denke ich, man darf durchaus den
Gastgeber fragen, welche Art Kleidung er sich vorstellt.

Eine derartige Anfrage würde sich der Galerist amüsiert in sein Buch „Skurrilitäten aus dem Galeriebetrieb“ notieren.

Es gibt nichts Unangenehmeres, als overdressed oder zu leger
gekleidet zu sein.

Das mag für die Oper z.B. noch zutreffen. Aber glücklicherweise ist die Freiheit der Kunst auch seinem Publikum gestattet. Fakt ist, dass sich das Publikum auf Vernissagen gern selbst als „Künstler“ generiert, oder genauer: das, was sie sich als Künstler vorstellen: d.h. eher schräg, ein bisschen überkandidelt…
Grüße,
Anja

Hallo Rosalie,

könnte mir vielleicht jemand erklären, was man unter
„gepflegter Kleidung“ speziell für Damen versteht? Gilt als
gepflegte Kleidung nur Kostüm bzw. Hosenanzug?

das hängst stark vom Anlaß ab. Für ein Vorstellungsgespräch gelten andre Regeln, als für den Antrittsbesuch bei den Schwiegereltern. Wieder etwas anderes ist, was Du im Büro trägst. An Rock/Hose würde ich es nicht festmachen wollen. Eher daran, dass alles, was Du anhast, makellos sein sollte, wie auch Frisur und Makeup.

Helfen kann übrigens Typberatung. Das machen oft preisgünstig Volkshochschulen.

viele Grüße
Angelika

Hi,

Ich hoffe, es ist
jetzt auch den Bewohnern ländlicher Gebiete klar geworden was
ich meine!

Grüße aus dem Dorf Frankfurt am Main,
Anja
(*lachtsichkaputt*)

Hallo Rosalie,

vielleicht könntest du ja das Geheimnis mal lüften für welchen Anlass die gepflegte Kleidung sein soll.

Generell würde ich unter gepflegter Kleidung verstehen:
*saubere, nicht ausgetretene Schuhe (keine Turnschuhe)
*saubere, nicht verwaschene Hosen, und das können auch Jeans sein, aber dann möglichst klassisch dunkelblau oder schwarz.
*ebenso auch saubere, nicht verwaschene, gebügelte Hemden/Blusen oder Strickpullover (keine Sweatshirts!)

Mit seiner Kleidung finde ich drückt man auch seine Wertschätzung gegenüber dem Gastgeber aus.
Z B mit einer zerrissenen Jeans oder einer Latzhose ins Theater, zum Vorstellungsgespräch oder ein Restaurant zu gehen ist wohl daneben.

Gruss. Nadja

Hallo Nadja,

eigentlich gibt es kein Geheimnis zu lüften. Ich habe mich mit meiner Kollegin unterhalten und da kam die Frage auf.

Dennoch vielen Dank an alle, für die Antworten.

Grüße

Rosalie

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Hallo Anja!
Eine derartige Anfrage würde sich der Galerist amüsiert in
sein Buch „Skurrilitäten aus dem Galeriebetrieb“ notieren.
Nein, das sehe ich nicht so. Aber vielleicht, weil „meine“ Einladungen aus dem Freundeskreis stammen?

Fakt ist, dass sich das Publikum auf

Vernissagen gern selbst als „Künstler“ generiert, oder
genauer: das, was sie sich als Künstler vorstellen: d.h. eher
schräg, ein bisschen überkandidelt…

Nochmal zum Teil eine andere Sichtweise. Das hängt m.E. davon ab, welcher Art die Vernissage ist. Es gibt ja durchaus auch noch etwas Anderes als „schräg“ *g*
Angelika