ich habe auf meinem Grundstück 10 Buchen und 1 Eiche, ca 50-60 Jahre alt und ca. 25-30m hoch.
3 davon stehen zwischen 8 und 12m vom Haus entfernt und verdunkeln dass Haus den gesamten Tag. Es ist außerdem permanent kalt und man muss sogar bei 20 Grad mit Heizöl heizen.
Jetzt möchte ich die 3 Buchen abholzen die in der nähe des Hauses stehen. Da es sich aber bei Buchen um geschützte Bäume handelt, brauche ich eine gute Begründung.
Eine Nachbarin hat 2 Buchen auf einem kleineren Grundstück mit der Begründung abholzen dürfen, dass es Zuhause immer kalt und dunkel ist und so viel Strom und Heizöl verbraucht wird.
Es hat aber nach ihrer Aussage über ein Jahr gedauert, bis sie die Genehmigung erhalten hat.
Ich wohne in Schleswig Holstein (Stormarn) und die Gemeinde ist ziemlich stur.
Weiss jemand vielleicht einen Rat, da ich nicht ewig mit der Gemeinde kämpfen möchte.
Ich habe noch keinen Antrag gestellt, weil ich vorher noch dringend Rat benötige. Die Gemeinde ist nach Aussage mehrerer Nachbarn ziemlich stur und wird ohne Begründung niemals zustimmen.
Die restlichen Bäume können gerne stehen bleiben, da auch ich für Naturschutz bin, aber die 3 Bäume verringern wirklich die Lebensqualität.
Hallo.
Erst einmal habe ich etwas geschmunzelt als ich den Beitrag gelesen habe. Doch dann habe ich überlegt das es doch sein kann, dass man eine „Genehmigung“ braucht.
Soll ich dir trotzdem meinen ganz ehrlichen Rat geben?
Wer lange fragen Stellt, kann auch eine, wenn auch auch verspätete, schlechte Antwort bekommen.
Übersetzt bedeutet das, nach dem nächsten größeren Wind oder Sturm war halt „Gefahr in Verzug“.
Die Bäume mussten gefällt werden, damit die abbrechenden Äste kein Unheil anrichten. Erst gar nicht fragen sondern einfach absägen.
Drann machen kann man die Äste und den Stamm sowieso nicht mehr. Und Strafe???
Na, ja. Wegen den Bäumen? Ich weiss nicht.
Wie gesagt: wenn dich dann noch jemand fragt: Gefahr in Verzug.
Das hilft.
MfG
Hans13
frag erstmal die Gemeinde nach der Baumschutzsatzung. Wenn sie keine hat, hat sie in Deinem Garten nichts mitzureden. Bäume sind nicht von vornherein geschützt, auch keine Buchen. Lass Dir also kein dummes Zeug erzählen.
Sorry, Hans,
ich halte Deinen Rat nicht für sehr hilfreich.
Unter Umständen kann der Sandra eine Menge Ärger und möglicherweise auch eine Menge Geld kosten.
Sinnvoller ist es allemal Die Gemeinde zu fragen - dabei die Argumente (Verdunkelung des Hauses, Mögliche Sturmschäden etc) vorzubringen. Wenn es das Grundstück hergibt, evtl die Neupflanzung von Ersatzbäumen anbieten.
Wenn es keine Baumsatzung gibt, ok, dann ist das Problem auf das Fällen der Bäume reduziert. Gibt es aber eine solche, langt ein mißgünstiger Nachbar und es wird teuer.
bei uns in BW ist es so, dass laut Aussage vor ein paar Jahren, der Baum im Kadasteramt registriert sein muss um auch „vorhanden“ und somit geschützt zu sein. Das heisst nicht eingetragen durfte gefällt werden. Wir hatten damals hier eine riesige Birke die jedoch auch durch Stammverästelung in 3 Äste sturmgefährdet war. Wir hatten eine Kronensicherung, aber selbst der Fachmann traute der Sache nicht wirklich.
Hol dir doch mal einen Baumsachverständigen ins Haus und lass die Bäume prüfen. Vielleicht findet er ja einen Grund.
Wie anderweitig bereits gepostet : Gibt es keine Baumschutzsatzung, brauchst du auch keine Genehmigung.
Ich wohne in Schleswig Holstein (Stormarn) und die Gemeinde
ist ziemlich stur.
Du packst sie mit der Argumentation : Aus Sicherheitsgründen (Nähe zum Haus) muss der Baum ohnehin irgendwann einmal gekappt werden. Und je später er gekappt wird, desto kostenaufwändiger wird’s. Lass dir jetzt einen Kostenvoranschlag fürs Fällen geben und verlange von der Gemeinde die Zusage, das sie jeden zukünftigen Kostenzuwachs übernimmt. Dir ist es nicht zuzumuten, dass du auf diesen Zusatzkosten sitzen bleibst. Die Devise lautet : Wer die Musik bestellt (hier die Gemeinde, die den Baum erhalten lassen will), der bezahlt auch dafür.
Gruß
Karl
die Hinweise auf die Baumschutzsatzung sind durchaus hilfreich. Bedenke aber, dass die Genehmigungen sehr sehr teuer sein könnten. Nicht das Ausstellen derselben, sondern die meist mit der Genehmigung verbundenen Ausgleichsmaßnahmen. D.h. du müsstest die Anpflanzung adäquater Bäume bezahlen. Und da kommen schnell mal 10.000 bis 20.000 Euro für einen Baum zusammen (ich scherze nicht, ich habe das Problem akut vorliegen). Selbst wenn Du ohne Genehmigung fällst und deswegen ein Bußgeld zahlen müsstest, die Kommune kann auch dann Neupflanzungen durchsetzen. Überdenke daher gut, was du machst, ob du wirklich schlafende Hunde wecken willst. Wenn tatsächlich eine Gefahr von den Bäumen ausgehen würde, sähe es natürlich ganz anders aus, bei einem Sturm beispielsweise.
und verlange von der
Gemeinde die Zusage, das sie jeden zukünftigen Kostenzuwachs
übernimmt. Dir ist es nicht zuzumuten, dass du auf diesen
Zusatzkosten sitzen bleibst. Die Devise lautet : Wer die Musik
bestellt (hier die Gemeinde, die den Baum erhalten lassen
will), der bezahlt auch dafür.
nichts für ungut, aber ich möhte das Gelächter hören, das erschallt, wenn man mit solchen Forderungen kommt.
Wenn sie etwas ablehnen geht es ihnen am Allerwertesten vorbei, ob eine spätere Aktion mehr kosten.
Hallo Eckard.
Ja, ja. Ich bin vielleicht ein Bauer, diesbezüglich. Ich lebe halt auf dem Land in der tiefsten Provinz. Bei uns sch…ert sich da keiner. Wenn auf meinem Anwesen solche Bäume stehen würden, hätte ich die bedenkenlos ohne zu fragen schon umgelegt.
Wie in den anderen Antworten auch schon hingewiesen: Der Sturm, der bösartige Sturm.
Und schon hat das Kind einen Namen und keiner kann was machen daran.
MfG
Hans13
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Wie in den anderen Antworten auch schon hingewiesen: Der
Sturm, der bösartige Sturm.
Und schon hat das Kind einen Namen und keiner kann was machen
daran.
MfG
Hans13
Wohne auch auf dem land und gebe dir recht, Hans!
Wenn eine Stromleitung auch nur mit einem Ast in
Berührung käme bei einem Sturm…
Die BKW( BERNER kRAFTWERKE ) kam und ich siegte. Der Baum wurde sogar von der BKW gefällt
Sollte das bei euch nicht auch möglich sein ?
Auch ein Forstmeister kann gut raten
Und den Nachbarn miteinbeziehen, damit er Verständnis hat!
Wenn Platz vorhanden, wie schon erwähnt,3 Birken als Ersatz. Den Bonsai - Effekt anwenden, wachsen sehr
langsam oder überhaupt nicht!(geht im Freien auch¨)