Erlaubter Marketinggag oder nicht?

Angenommen ein Portal schenkt denjenigen die sich dort für das Spielen mit echtem Geld neu anmelden einen festen Betrag X und nach der Anmeldung also nachdem die persönlichen Daten abgeschickt sind, erfährt dieser Neukunde, daß die „Schenksumme“ abhängig von der Höhe der Einzahlung ist, also maximal den Betrag X haben kann, bei niedriger Einzahlungssummer vermutlich aber erheblich darunter liegen wird, ist das dann unlauterer Wettbewerb-suggeriert wird ja ein Festbetrag, den es aber nur in bestimmten Fällen gibt,die aber in der Werbung noch nicht bekannt waren?

Ciao
Wolfgang

Hallo, hallo,
ich würde sagen, ja. Es hätte der Hinweis stehen müssen: „… maximal
xx Euro“ oder ähnlich.
Gruß Richard

Hallo, hallo,
ich würde sagen, ja. Es hätte der Hinweis stehen müssen: „…
maximal
xx Euro“ oder ähnlich.
Gruß Richard

Das denke ich nämlich auch, is aber nich. Hmpf, also doch mal damit zur Verbraucherzentrale.

Ciao
Wolfgang

Angenommen ein Portal schenkt denjenigen die sich dort für das
Spielen mit echtem Geld neu anmelden einen festen Betrag X und

Hi Wolfgang,

da Online-Glücksspiel in D (fast) komplett verboten ist, würde ich mein Geld zurückbuchen lassen (wenn möglich).

Mann wird bei Gewinn kein Geld einklagen können, wenn es nicht „Freiwillig“ gezahlt wird.

Dementsprechend wird man wohl auch keine Chancen haben, ein „Geldgeschenk“ einklagen zu können oder die Geschäftspraktiken anzuklagen.

Sieh es wie die dubiosen „kostenlos-SMS-Anbieter“ mit ihren Klauseln. Man kann nur vor warnen.

Gruß
BJ

Es gibt zwei Anbieter für Spiele wie: Skat, Doppelkopf, Mahjong Quizfragen,etc…

die in Deutschland bei den gratis Emailanbietern werben. Sind die ebenfalls dubios und vorl allen Dingen, ist deren Versprechen ebenfalls nicht einklagbar, die müssen doch gute Werbebudgets haben, wenn die sich bei Web.de, oder Freenet oder GMX oder oder, Werbung leisten können, denn die wiederum haben mit Sicherheit Millionenetats und lassen vermutl. keine Billigwerbung zu, oder?

Ciao
Wolfgang

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Sind
die ebenfalls dubios und vorl allen Dingen, ist deren
Versprechen ebenfalls nicht einklagbar, die müssen doch gute
Werbebudgets haben, wenn die sich bei Web.de, oder Freenet
oder GMX oder oder, Werbung leisten können, denn die wiederum
haben mit Sicherheit Millionenetats und lassen vermutl. keine
Billigwerbung zu, oder?

Ciao
Wolfgang

Hi Wolfgang,
jetzt nur mal so dahergesponnen…
Ich betreibe so ein online-Casino. Genau wie ein normales Casino zahle ich natürlich nicht die kompletten Einsätze als Gewinn wieder aus, sondern (nur mal so geraten) nur ca. 20%.
Bei mir bleibt also sehr viel Kohle hängen.
Je mehr Leute ich finde, die mitmachen, desto mehr Kohle verdiene ich. Werbung ? Peanuts. Wenn der Anfang geschafft ist, ist das wirklich kein Posten mehr. und sooo teuer sind die Werbeseiten ja auch nicht.

Ich mache also wirklich großes Geld schon wenn ich ehrlich bin.
Wenn ich zwischendurch mal hin und wieder darauf „verzichte“ hohe Gewinne auszuzahlen, bringt das noch mehr Geld.
Bezahlt wird ja sowieso per Kreditkarte und bis das dann raus ist (dass ich den Gewinn nicht ausbezahlt habe) kann ich munter weiter abbuchen.
Selbst wenn ein Spieler abspringt… da sind schon Tausende, die schon auf seinen Platz warten.

Was kann mir schon passieren ?
Ich sitze in einem anderen Land in dem Glücksspiel nicht verboten oder staatlich geregelt ist.
Wer was von mir will kann mich nur in meinem Land verklagen und das setzt voraus, dass der Kläger genug finanziellen Rückhalt hat um landeseigene Anwälte zu bezahlen und einen langwierigen Prozess durchzustehen. Ein bißchen Richter schmieren und es dauert noch länger bzw. es geht unentschieden aus.
Prozesskosten für den anderen ? enorm … Kosten für mich ? Peanuts… und wenn die Gebührenordnung meines Landes auch noch stimmt, zahlt der Kläger sowieso alles.

Warum soll ich also Angst vor privaten Klagen haben ? Mein Land erlaubt mir das Glücksspiel und ich verstoße nicht gegen Landesgesetze.

Außerdem habe ich immer noch die Möglichkeit, einen Spielverlauf elektronisch zu beeinflussen. Ist easy. So würde ein „dummer Spieler“ ja nicht einmal mehr eine Chance bekommen, etwas zu gewinnen und muich verklagen zu wollen.

Von dieser Seite gesehen… na?

Von der Spielerseite gesehen spiele ich in einem verbotenem System und muss mich auf die Korrektheit des „Spielleiters“ verlassen.
Bei realen Pokerpartien kann man nachher einen Schlägertrupp losschicken um die Spielschulöden einzutreiben.
Bei Onlinegames ist das schon „etwas“ schwieriger :wink:

Wenn du nicht betrogn oder abgezockt werden willst, lass es sein. Es gibt genug Sites auf denen du kostenlos spielen kannst.
Bekommst zwar keine reale Kohle für Gewinne, verlierst aber auch kein reales Geld.

Wenn für dich der Nervenkitzel und Anreiz in echtem Geld liegt, geh dioch einfach in eine Spielbank.
Da kannst du dann wenigstens sicher sein, dass du nicht betrogen wirst… und die Gewinn-Chancen sind gnauso hoch wie beim Onlinespiel.

Gruß
BJ

Wenn für dich der Nervenkitzel und Anreiz in echtem Geld
liegt, geh dioch einfach in eine Spielbank.
Da kannst du dann wenigstens sicher sein, dass du nicht
betrogen wirst… und die Gewinn-Chancen sind gnauso hoch wie
beim Onlinespiel.

Gruß
BJ

Hi BJ

Es handelt sich um einen in Deutschland durch Affiliatemarketing bekannten Anbieter der mit Gratisspielen wirbt, aber für eine Anmeldung auf seiner Seite plötzlich damit wirbt „echtes Geld“ zu verschenken und dreisterweise auch noch mit einem festen Betrag.
Daraufhin habe ich mich angemeldet und plötzlich war von echtem Geld nicht mehr die Rede, bzw. wurde dieses an einen Einzahlbetrag gekoppelt.
Wenn sich jemand aber schon bei der Werbung nicht an seine eigenen Versprechen hält, wie vertrauenswürdig ist so einer im Gewinnfall?

Bei Preisausschreibenanbietern hab ich mich vor Jahren mal auf so was eingelassen, mit dem Ergebniss mich jetzt mit einer Inkassobude zu zoffen, weil die Firma angeblich nie eine Kündigung erhielt. Das klär ich aber in den nächsten Tagen per Verbraucherzentrale.

Leider bieten die Verbraucherschutzvereine keine derartigen Foren wie dieses hier an, sondern greifen auch erst einmal richtig ab.

Wahrscheinlich ist „Schattenwirtschaft“ einfach ein zu lukratives Geschäft.

Ciao
Wolfgang