Erlebnis - Multikulti (etwas länger)

Hi,

Ich möchte hier unter dem Stichwort Ethik mein Erlebnis auf der Donauinsel posten und gerne Eure Meinung dazu hören.

Ich: Suche mir ein Plätzchen mit einem schönen Einstieg ins Wasser (schmaler Pfad zwischen den Büschen). Ca 10 m Rechts von mir zwei Österreicherinnen (hab ich am Reden gehört) Oben Ohne. 10 M Links von mir eine Türkische Familie in 3 Generationen. Die Herren mit Bermuda-Shorts, die beiden Damen in voller Bekleidung - Langarm-Bluse, Lange Hose, Kopftuch. Ich dazwischen, im modischen Badeanzug.

Zur Erklärung des Weiteren: Ich bin (vielleicht aufgrund meines Übergewichts) immer wieder in der Situation, dass mich Schwarzafrikaner in U-Bahn oder Restaurant auf eine blöde Tour anbaggern (im Schnitt 1x pro Woche, manchmal 3 Wochen nix, dann dafür 3x hintereinander). So auch an diesem Tag auf der Donauinsel:

Nach etwa einer Stunde werde ich von einem (ich sags jetzt weil ich mich über diese Typen ärgere) Neger angesprochen. Weil ich das schon kenne, reagiere ich nur insofern dass ich mich für einen imaginären Punkt ganz in einer anderen Richtung interessiere (also wegschaue). Nach einigen Versuchen zieht der Neger ab. 15 min später setzt sich ein anderer genau in „meinen“ Pfad zwischen den Büschen zum Wasser (also ich hätte auf Tuchfühlung mit ihm gehen müssen wenn ich noch ins Wasser gewollt hätte).

Währenddessen haben die Türken links von mir einen Heidenspaß (im ernst jetzt), die haben sich toll amüsiert, die Frauen und Männer sind alle in oben beschriebener Montur ins Wasser und waren sehr fröhlich (also Männer mit Bermudashorts, Frauen mit Bluse, Jean und Kopftuch, ein kleiner Junge war noch dabei, der war interessanterweise nackt). Etwas befremdet suche ich nach einem österreichischen Anhaltspunkt und finde wieder die beiden Oben-Ohne Österreicherinnen rechts von mir. Der Neger ist allerdings auch noch da und interessiert sich mehr für mich als für die Oben-Ohne Aussicht.

Am späteren Nachmittag packt die türkische Familie zusammen (die beiden Frauen haben sich über ihre noch Nasse Kleidung einen Trenchcoat übergezogen - bei 30 - 35 Grad!). Naja ich nutze die Gelegenheit und mache mich auf - siedle zu deren (jetzt freien) Badeplatz und sehe nach 5 min wieder zu „meinem“ Neger, der ist jetzt aber weg. Beruhigt lese ich ein Buch, ca. 1/2 Stunde und als ich ins Wasser möchte, sehe ich: Verdammt nochmal: den nächsten Neger 10 m von mir entfernt.

Jetzt reichts mir endgültig und ich ziehe ab.

Vielleicht zur Relativierung: An diesem Tag waren 100e Leute auf der Donauinsel und wahrscheinlich sind zig Schwarzafrikaner an mir vorbeigegangen ohne mich anzubaggern. Aber von Oben Ohne bis Baden in voller Montur war alles da. Wobei ich auch gesehen habe, dass die Türkische Familie einen sehr respektvollen und liebevollen Umgang miteindander gepflegt hat (also von Unterdrückung keine Spur).

Strange oder?

lg
M.

Könntest Du vielleicht mal die Taten dieser bösen bösen „Neger“ erläutern ? Also entschuldige, aber so viel es auch an „Multikulti“ zu kritisieren geben mag, die meisten Schwarzen sind so tollerant, dass unser eins sich die ein oder andere Scheibe von abschneiden kann !

baden alleine ist streß total.

hier gibts strände mit frauentagen. da hast du deine ruhe. bist eingeladen :smile:

gruß
datafox

Hallo Max,

Könntest Du vielleicht mal die Taten dieser bösen bösen
„Neger“ erläutern ? Also entschuldige, aber so viel es auch an
„Multikulti“ zu kritisieren geben mag, die meisten Schwarzen
sind so tollerant, dass unser eins sich die ein oder andere
Scheibe von abschneiden kann !

Ablauf (U-Bahn/Bus/Straßenbahn):
Er: Hallo, wie geht es Dir?
Ich: Danke, gut. Und Dir?
Er: Wie heißt Du?
Ich: M…
Er: Ich heiße (ok. ich versteh das in den meisten Fällen nicht).
Weiter gehts mit: Gehst Du mit mir tanzen/was trinken?
Ich: Nein danke, keine Lust.
Er: Du gefällst mir.
Ich: Das ist nett, ich habe aber trotzdem keine Lust, sei mir nicht böse.
Er: Warum willst Du nicht?
(Ich denke: Habe ich nicht eben gesagt, dass ich keine Lust habe?)
Von da an dauert es meist 5 min bis ich den Mann wieder los bin.

Im Taxi:
Er: Hallo, wie geht es Dir?
Ich: Danke, gut. Und Ihnen? (Ich weiß mittlerweile, Distanz ist besser)
Er: Wie heißt Du?
Ich: Bringen Sie mich bitte einfach nur zur gewünschten Adresse.
Er: Ich heiße …
Weiter gehts mit: Gehst Du mit mir tanzen/was trinken?
Ich: Bitte! ich habe ein Taxi bestellt!
Er: Du gefällst mir.
Ich: Würden Sie mich jetzt bitte einfach zum Ziel bringen? Bitte ohne weiteres Gespräch!
Irgendwann zahle ich und steige aus (und rufe den Funkdienst an um mich über den Fahrer zu beschweren). (2x mit Schwarzafrikanern passiert, seither steige ich in kein Taxi mehr ein das „derart“ besetzt ist. Türken, Polen, Iraner, Inder, andere Nationalitäten - macht mir alles nix)

Im Lokal, 10 Tische, 2 besetzt, einer von mir.
Ein Schwarzafrikaner kommt rein, setzt sich an den Tisch mir gegenüber Gesicht in meine Richtung (ist ja noch nicht *böse*)
Ich bestelle, und blicke (wenn ich mir nicht den Hals verrenken will) also in Seine Richtung.
Nach einer Minute steht er auf und kommt an meinen Tisch.
Er: Darf ich mich zu Dir setzen?
Ich: Ich möchte lieber alleine bleiben.
Er: Du gefällst mir.
Ich: Das ist nett, aber ich möchte lieber alleine bleiben.
Er: Warum?
Ich: Ohne bestimmten Grund, mir ist einfach danach.
Er: Wie heißt Du?
Da kam dann der Wirt mit meinem Getränk und hat gefragt ob mich der Ne*** belästigt.

Das mag ja von Seite der Männer durchaus nicht böse gemeint sein aber ich finde das nervig bzw. fühle mich sehr unwohl dabei (nämlich mittlerweile schon wenn sich in der U-Bahn ein Schw.Afr. mir gegenüber hinsetzt). Es ist einfach eine Handlungsweise die ich von Österreichischen Männern nicht gewohnt bin. Und sie lassen sich nicht abwimmeln. Kapieren ein NEIN nicht.

Auf jeden Fall habe ich mich nach 3x darauf verlegt wegzusehen, das „behebt“ die Sache in 10 bis 15 Sekunden. Und spart mir die Gespräche nach immer gleichem Schema.

Btw.: Ich habe einen Arbeitskollegen aus Ghana, mit dem ich sehr gut klarkomme.

Erklärt das mehr?

M.

Hi datafox,

baden alleine ist streß total.

Ja vielleicht liegts auch eher daran :smile:

hier gibts strände mit frauentagen. da hast du deine ruhe.
bist eingeladen :smile:

Danke. Ist nur leider in Israel, oder? Bißchen weit für einen Nachmittag.

gruß
datafox

lg
M.

huhu,

jaja männer verstehen das oft nicht, warum sich so eine situation als frau so unangenehm äußert. (das phänomen ist nicht unbedingt auf eine hautfarbe beschränkt.)

sowas kennt wahrscheinlich jede frau. mir geht es so, wenn ich zwecks fotoausflügen in gegenden herumspaziere, in denen sich auch tagsüber zwielichtiges gesindel herumtreibt. leider sind das die schönsten motive. verfallene gassen, altes gemäuer, hafenmauern. und diese trips muß ich alleine machen, da mein mann nicht die geduld zum fotografieren hat. es gibt also diese männer, die meinen die fotoapparatbewaffnete touristin (!) belästigen zu müssen. die verhaltensweisen sind subtiler, denn auf ein gespräch gehe ich prinzipiell nicht ein. es ist immer dasselbe: angestarrt werden, es läuft einem einer nach, einer „stellt sich zur schau“, quatscht einen dann letztendlich an (fragt nach dem weg - das war der oberhammer. ich konnte mein lachen nicht unterdrücken, wodurch der typ bemerkte, daß ich ihn verstand.) die gefühle dabei gehen von einfachem gestörtwerden (ich will mich konzentrieren!) bis zu angst. ein paar tricks befolge ich, wenn ich allein in solche gegenden gehe: eine dunkle sonnenbrille schafft optischen abstand. ein kopfhörer schafft akustischen abstand. wenn ich ihn weder hören noch sehen kann, dann geben sie schnell auf. wenn kein walkman da ist, hilft ein vorgetäuschtes handygespräch, am besten mit einem mann, der mich gleich sofort abholen kommt. (handies sind wirklich ein segen!) wenn sich mir einer in den weg stellt, hilft nur mehr ein bestimmtes, lautes und hörbares: „lassen sie mich bitte in ruhe!“ das ist bisher ein einziges mal passiert. wichtig ist, immer aufrecht und mit bestimmten schritt zu gehen. in menschenleere gegenden würde ich sowieso nie gehen. und wenn die sonne untergeht, bin ich längst wieder in der zivilisation… männer haben es so sehr viel einfacher im leben! manchmal verflucht man es schon, eine frau sein zu müssen.

gruß
datafox

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Danke :smile: wir verstehen uns (owT)
.

zuerst mal: „Neger“ ist ein rassistisches Schimpfwort, drueckt eine Abwertung aus und auch wenn man sich ueber einen Schwarzen aergert sollte man es nicht sagen oder schreiben oder denken.

Zum Inhalt. Mir ist auch schon sehr oft aufgefallen, dass Schwarzafrikaner (und auch oft Nordafrikaner) was das „Angraben“ von Frauen angeht meistens sehr penetrant und respektlos sind.

An Max: das kann man als Mann auf keinen Fall beurteilen weil es einen einfach nicht betrifft.

Ich weiss nicht warum es so ist, vielleicht denken viele, weisse Frauen seinen alles Schlampen, leicht bekleidet, leicht rumzukriegen. Ich mein, es gibt genug weisse Frauen die weil sie sonst keinen Kerl abkriegen nur mit Afrikanern ins Bett huepfen, um ihr Selbstbewusstsein aufzupuschen, weil es so exotisch ist etc. Die Maenner hingegen sind meistens daran interessiert eine zu finden die sie heiraten koennen um eine Aufenthaltserlaubnis zu bekommen.

Aber trotzdem, die Art wie viele Afrikaner Frauen anmachen ist einfach respektlos und ich verstehe deinen Aerger darueber. Ich selbst werde immer aggressiver wenn mich ein Afrikaner anmacht, liegt wahrscheinlich auch an meinen persoenlichen Erfahrungen. Ich kann es auch auf den Tod nicht ausstehen wenn ich „Nein“ sage oder „kein Interesse“ und es wird einfach ignoriert.
Ich lasse mich inzwischen auf kein Gespraech a la „wie gehts?“ mehr ein. Es ist einfach zu muehsam. Entweder ignorier ich es einfach oder ich reagiere betont abweisend bzw aggressiv. Ich habe aus Erfahrungen damit gelernt!

vg jima

Könntest Du vielleicht mal die Taten dieser bösen bösen
„Neger“ erläutern ? Also entschuldige, aber so viel es auch an
„Multikulti“ zu kritisieren geben mag, die meisten Schwarzen
sind so tollerant, dass unser eins sich die ein oder andere
Scheibe von abschneiden kann !

zuerst mal: „Neger“ ist ein rassistisches Schimpfwort, drueckt
eine Abwertung aus

ohja ganz gewiß tut es das.

es gibt genug weisse Frauen die weil
sie sonst keinen Kerl abkriegen nur mit Afrikanern ins Bett
huepfen

und das war jetzt _nicht_ abwertend? *kopfschüttel* mit diesem tollen satz wertest du gleich beide ab, ihn und sie auch noch dazu! (so ein satz steckt mir persönlich besonders übelkeitserregend im hals, da ich den zu hören bekommen habe in der absicht, _mich_ abzuwerten: „kriegst du keinen ab, daß du einen von da unten…“ das ist übelster rassismus, widerlich, und eine beleidigung für die frau.)

da ist mir ehrlichkeit („neger“ als ausdruck der verärgerung) noch lieber als dieser pseudezeigefinger!

gruß
datafox

Hallo,

zuerst mal: „Neger“ ist ein rassistisches Schimpfwort, drueckt
eine Abwertung aus und auch wenn man sich ueber einen
Schwarzen aergert sollte man es nicht sagen oder schreiben
oder denken.

Dies ist mir bekannt, und ich habe die Formulierung bewußt gewählt (und ich werde es wieder tun).

Für Deine weiteren Ausführungen vielen Dank, denn ich war schon fast am Überlegen ob ich Verfolgungswahn hätte.

Grüße
M.

und das war jetzt _nicht_ abwertend?

doch war es!

*kopfschüttel* mit diesem

tollen satz wertest du gleich beide ab, ihn und sie auch noch
dazu! (so ein satz steckt mir persönlich besonders
übelkeitserregend im hals, da ich den zu hören bekommen habe
in der absicht, _mich_ abzuwerten: „kriegst du keinen ab, daß
du einen von da unten…“ das ist übelster rassismus,
widerlich, und eine beleidigung für die frau.)

ich finde solche Verhaeltnisse eben widerlich weil ich sie oft genug mitbekommen habe.
Er nutzt sie fuer seine Aufenthaltserlaubnis aus und sie nutzt seine Abhaengigkeit aus. Das ist nunmal in den MEISTEN Faellen so.

sie nutzt
seine Abhaengigkeit aus.

wie nutzt sie die aus? bei „solchen“ verhältnissen ist es doch eher meistens eine frau, die als sklavin zuhaus eingesperrt ist und kuschen muß, und wenn nicht „ab nach kenia“? aber ein mann?! erklär das mal.

gruß
datafox

.

vielen Dank für die politische Correctness-Lehre, die man sonst erst im 8 Semester Anglizistik in Haselünne erhält, aber ich denke, dass ich der letzte Besucher dieser Foren bin, dem es der Ausdruckshilfe in der Hinsicht bedarf, daher auch die „“ um die, meiner Ansicht nach, sonderbare Aussage als solche zu kennzeichnen !
Aus meiner Sicht der Dinge ist das sonderbare Balzverhalten u.U.
auf die andere Sicht der gemeinsamen Beziehung zu führen, in weiten Teilen Afrikas beschränkt sich die Rolle der Frau noch auf altertümliche Geistesvorstellungen, die bei uns schon im letzten Jahrhundert abgelegt wurden, mögl. eine Erklärung, nun gut, bei all diesen Darstellungen fehlt mir ein wenig die Gegenseite von uns blonden, blauäugigen, ständig Weißwurst- und Sauerkrautessenden Dichtern *hust*
mit freundlichen grüßen max