Ich war auf einer Israelreise in Tel Aviv und in Eilat und habe dort mein "blaues Wunder"erleben müssen in puncto Sicherheitschecks und Befragungen.Diese erstreckte sich locker 50Minuten,mit eingebauter (gewollter? Verzögerung mit dem Ergebnis,daß ich meinen Flug verpasste,oder verpassen sollte.Die Intensität und Intimität der Fragen war sehr heftig,wiederholte sich z.T.bis zu 8mal,mir wurden sagen förmlich eingeredet,die ich nie gemacht habez.B.warum ich laut Pass in Marokko(Hurghada??)gewesen bin.Ich durfte mir dann ein neues Flugticket besorgen,da die gleiche Fluggesellschaft nicht so flog,daß ich meinen Rückflug in Tel Aviv pünktlich bekommen hätte.Die Kreditkartennummer sollte ich übrigens auch noch jemanden durchs Telefon durchgeben.Und überhaupt ging alles ziemlich auf "hurry,hurry up"weg.Diese Aufforderung bekam ich ständig.Ich durfte sogar auf die Toilette gehn und wir(die Sicherheitskräfte)sagen dem Plioten,daß Sie (also ich),gleich kommen.Pustekuchen,die maschine war -natürlich-weg.
Was ist Eure meinung dazu,obwohl es nur einen Teil der Unmöglichkeiten darstellt,die ich da erlebt hab.Wer hat so etwas Ähnliches auch da erlebt,oder woanders.
Hi
für dich sicher unangenehm. Aber durch die Konsequenz der Maßnahmen hab ich mich nirgends so spontan so sicher gefühlt wie dort. Schon bei der Einreise war die Befragung recht intim… Die Fragen haben ihren Zweck Leute mit Legende aufs Glatteis zu führen. Aber… ich hab festgestellt dass sehr viel vom eigenen Verhalten bei solchen Prozeduren abhängt. Ich hab nahezu jeden 2ten Tag Kontakt gehabt (im Flughafen fotografiert, Bahnanlagen fotografiert, auffällig um „geheime“ Anlagen herumgelaufen ) und festgestellt dass die Typen superkorrekt sind aber extrem auf die Sicherheit achten. 2 waren immer in einer gewissen Distanz bereit mich wegzuputzen, hätt’ ich was falsches getan. Dafür stellte sich be mir nie das Gefühl ein dass ich potentielles Ragout bin, wenn ich Bus fahre, was ich eigentlich befürchtet hatte.
C
Hallo Kasi,
denke genau wie Du. Und wer dahin reist, muss eben mit allem rechnen.
Für mich gibt es nichts zu sehen, was ich unbedingt noch in meinem Leben sehen müßte.
Eine ältere Bekannte (über 70) war vor einiger Zeit dort. Es hieß dann, z.B., als sie höflichst bat, ein Taxi zu rufen: Sie sind Deutsche, für Sie rufe ich kein Taxi. Diese Unfreundlichkeiten zogen sich dahin. Auch hämische Kommentare während der Rundfahrt: Mit Blick auf Hochhäuser: schauen Sie mal, was wir mit Ihrem Geld alles gebaut haben.
Ein Mal und nie wieder, war ihre Devise.
MFG
Pluto
Das, was Du da schreibst, überrascht mich total! Mein Mann und ich waren vor einigen Jahren drei Wochen in Israel mit einem Leihwagen unterwegs und hatten völlig gegenteilige Erlebnisse. Wir fanden einige Male unglaubliche Hilfsbereitschaft, bekamen Adressen von Freunden in Wien, denen wir Grüße ausrichten sollten … Kurz gesagt - ich kann mich an keine einzige Unfreundlichkeit erinnern!