Erleichterte Existenzgründung im Einzelhandel

Liebe Forennutzerinnen und Forennutzer,

ich möchte in diesem Forum in eigener Sache eine Umfrage durchführen.
Hintergrund ist eine Geschäftsidee im Bereich Einzelhandel, die es
Gründungswilligen, die sich ihres Vorhabens eventuell noch nicht
hundertprozentig sicher sind, bzw. die vor dem auf sie zu kommenden
enormen finanziellen Aufwand sowie der langfristigen zeitlichen
Bindung zurückschrecken, erlaubt, bei überschaubaren Kosten für eine
absehbare Zeit (sagen wir 3 oder 6 Monate) einen Handel zu gründen,
Ladenfläche incl. Bei einer Unternehmung wie ich sie mir vorstelle
ist es ausreichend, wenn die Gründungswilligen ein Kleingewerbe
anmelden - eine Existenzgründung auf Probe mit eingeschränktem Risiko
quasi. Meine angebotene Leistung umfasst demnach einen Teil
Ladenfläche sowie zentraler Verkauf durch meine Person. Zu guter
Letzt noch der Hinweis, dass ich mein Konzept in Berlin verwirklichen
möchte.

Mich interessiert die Meinung all derer, die sich von diesem Konzept
angesprochen fühlen, darüber hinaus aber auch jene von gescheiterten
Gründern, frisch gebackenen Unternehmern sowie aller anderen, denen
zu diesem Thema etwas einfällt – selbstverständlich auch die von
Kritikern. Hilfreich wären auch Hinweise darauf, was Interessenten
bereit wären für meine Leistung zu bezahlen und ob es sich bei meinem
Vorhaben nicht vielleicht um einen alten Hut handelt.

Ich bin weiter interessiert an Erhebungen, die sich im Großen und
Ganzen um das Thema „Ursachen für aufgegebene Gründungsvorhaben“
drehen. Die einzige Befragung die ich zu dem Thema finden konnte
wurde von der Deutschen Ausgleichsbank (DtA) durchgeführt und stammt
aus dem Jahr 2001. Demnach gaben 40 Prozent derjenigen
Gründungswilligen, die Ihren Plan aufgegeben hatten als Grund für die
Aufgabe mangelnde Finanzierungsmöglichkeiten an. Bei 30 Prozent gab
die mangelnde Ausbildung den Ausschlag, 14 Prozent führten private
Gründe an, 12 Prozent das Alter, bei 8 Prozent war es die eigene
Gesundheit. Ich bin für jeden Hinweis dankbar, der mich zu
aktuelleren Zahlen führt.

Vielen Dank an alle, die sich an diesem Forum beteiligen!

Hallo,

ohne Deine Geschäftsidee recht kapiert zu haben (willst wohl Ladenflächen auf Zeit vermieten), der einzig wesentliche Hinweis für Dich:

Die meisten Existenzgründer glauben, eine Idee zu haben und meinen dann: DAS müsste gehen, also muss ich das jetzt gleich in die Tat umsetzen…

… ohne je geprüft zu haben, ob für die Idee auch ein Markt vorhanden ist. Was hilft mir also die Idee von der Spieluhr mit Radar in Titanfassung, wenn die kein Schwein kauft???

Also: erst Marktforschung, dann das richtige Produkt und dann die Gründung einer Firma.

Gruß
®ichard

p.s.: Und ohne Businessplan gibt Dir sowieso niemand einen Kredit.

ich möchte in diesem Forum in eigener Sache eine Umfrage
durchführen.
Hintergrund ist eine Geschäftsidee im Bereich Einzelhandel,
die es
Gründungswilligen, die sich ihres Vorhabens eventuell noch
nicht
hundertprozentig sicher sind, bzw. die vor dem auf sie zu
kommenden
enormen finanziellen Aufwand sowie der langfristigen
zeitlichen
Bindung zurückschrecken, erlaubt, bei überschaubaren Kosten
für eine
absehbare Zeit (sagen wir 3 oder 6 Monate) einen Handel zu
gründen,
Ladenfläche incl. Bei einer Unternehmung wie ich sie mir
vorstelle
ist es ausreichend, wenn die Gründungswilligen ein
Kleingewerbe
anmelden - eine Existenzgründung auf Probe mit eingeschränktem
Risiko
quasi. Meine angebotene Leistung umfasst demnach einen Teil
Ladenfläche sowie zentraler Verkauf durch meine Person. Zu
guter
Letzt noch der Hinweis, dass ich mein Konzept in Berlin
verwirklichen
möchte.

Mich interessiert die Meinung all derer, die sich von diesem
Konzept
angesprochen fühlen, darüber hinaus aber auch jene von
gescheiterten
Gründern, frisch gebackenen Unternehmern sowie aller anderen,
denen
zu diesem Thema etwas einfällt – selbstverständlich auch die
von
Kritikern. Hilfreich wären auch Hinweise darauf, was
Interessenten
bereit wären für meine Leistung zu bezahlen und ob es sich bei
meinem
Vorhaben nicht vielleicht um einen alten Hut handelt.

Ich bin weiter interessiert an Erhebungen, die sich im Großen
und
Ganzen um das Thema „Ursachen für aufgegebene
Gründungsvorhaben“
drehen. Die einzige Befragung die ich zu dem Thema finden
konnte
wurde von der Deutschen Ausgleichsbank (DtA) durchgeführt und
stammt
aus dem Jahr 2001. Demnach gaben 40 Prozent derjenigen
Gründungswilligen, die Ihren Plan aufgegeben hatten als Grund
für die
Aufgabe mangelnde Finanzierungsmöglichkeiten an. Bei 30
Prozent gab
die mangelnde Ausbildung den Ausschlag, 14 Prozent führten
private
Gründe an, 12 Prozent das Alter, bei 8 Prozent war es die
eigene
Gesundheit. Ich bin für jeden Hinweis dankbar, der mich zu
aktuelleren Zahlen führt.

Vielen Dank an alle, die sich an diesem Forum beteiligen!

Hi,

Mich interessiert die Meinung all derer, die sich von diesem
Konzept angesprochen fühlen,

Dazu ist es zunächst einmal wichtig, sein Konzept verständlich zu erläutern.

Was genau solls denn sein? Du sprichst Menschen an, die einen Handel gründen wollen, aber gleichzeitig soll zentral über dich verkauft werden?

Willst du Trödel verkaufen oder alte Kleidung? So wie hier: http://www.gemiverlag.de/gaestebuch.php?from=5

wervirrten Gruß, Ulrich

Hallo Ins,

ich glaube, du fängst deine Sache richtig an. Du weißt offensichtlich auch, wovon du sprichst. Etwas, das für alle Gründungswilligen wesentlich ist, wirst du wohl gerade aus deiner dieser Anfrage gelernt haben müssen. Die verständliche Ausdrucksweise. Auch ich habe nicht wirklich verstanden, was du eigentlich vorhast.
Aber dass du dich ernsthaft um Daten und Informationen bemühst, das ist wirklich rüber gekommen. Versuche Deine Anfrage neu zu stellen, bzw. so darzulegen, wie du sie auch darlegen müsstest, um echte Interessenten zu gewinnen. Dafür ist auch dieses Forum hervorragend geeignet.
Ich selbst bin seit nunmehr drei Jahren selbständig und bewege mich auf einigen „Gründungsstammtischen“. Mein Fachgebiet beherrsche ich, aber ich wurde einmal gefragt, in einem Rollenspiel, wie ich mich mit nur einem Satz verkaufen könne. Ich bin kläglich gescheitert. Seither nehme ich die Formulierung sehr ernst. Versuch es einmal. Du wirst sehen, dass der erste Satz der schwierigste ist.
Liebe Grüsse
Silvia

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi Ins,

Hintergrund ist eine Geschäftsidee im Bereich Einzelhandel,
die es
Gründungswilligen, die sich ihres Vorhabens eventuell noch
nicht
hundertprozentig sicher sind, bzw. die vor dem auf sie zu
kommenden
enormen finanziellen Aufwand sowie der langfristigen
zeitlichen
Bindung zurückschrecken, erlaubt, bei überschaubaren Kosten
für eine
absehbare Zeit (sagen wir 3 oder 6 Monate) einen Handel zu
gründen,
Ladenfläche incl.

also jemandem der garnicht so recht weiss ob oder nicht, den willst du für 6 Monate ins Verderben schicken, damit er hinterher weiss, daß bei diesen Voraussetzungen, er garnicht hätte gründen sollen?

Wer nicht bereit ist sich langfristig zu binden, der sollte aus dem Handel seine Finger lassen.

Bei einer Unternehmung wie ich sie mir
vorstelle
ist es ausreichend, wenn die Gründungswilligen ein
Kleingewerbe
anmelden - eine Existenzgründung auf Probe mit eingeschränktem
Risiko
quasi.

sobald du einen Mietvertrag für Räume unterzeichnest (Mietdauer meist 5 Jahre und mehr), kannste den Trick mit dem Kleingewerbe vergessen. Steuerlich der größte Blödsinn den es gibt. Bei 1000 euro Miete musst du mindestens 10 000 Euro Umsatz machen, das sind 120 000 im Jahr. Es ist richtig, daß du Informationen suchst, dir fehlen die wesentlichen.

Meine angebotene Leistung umfasst demnach einen Teil
Ladenfläche sowie zentraler Verkauf durch meine Person.

Aha du hast also einen Laden den du vermieten willst. Du willst verkaufen und der andere soll seine Birne hinhalten. (Auch wenn´s falsch ist) so klingt es, so kommt es an, sowird es beurteilt. so bekommt keiner einen Pfennig für die Idee.

Zu

guter
Letzt noch der Hinweis, dass ich mein Konzept in Berlin
verwirklichen
möchte.

Jau, Zielgruppe alle die, die sonst die kleinen Privatläden am 1. Mai zerdeppern, oder was?

Mich interessiert die Meinung all derer, die sich von diesem
Konzept
angesprochen fühlen,

Das werden wenige sein! Glaubs mir.

… darüber hinaus aber auch jene von
gescheiterten
Gründern, frisch gebackenen Unternehmern sowie aller anderen,
denen
zu diesem Thema etwas einfällt – selbstverständlich auch die
von
Kritikern. Hilfreich wären auch Hinweise darauf, was
Interessenten
bereit wären für meine Leistung zu bezahlen und ob es sich bei
meinem
Vorhaben nicht vielleicht um einen alten Hut handelt.

Geiz ist geil! schonmal gehört? Dienstleistung wird nicht gerne bezahlt. Es sei denn du übernimmst auch noch eine Garantie, daß die Leute nach 6 Monaten reich sind. Aber auch dann wird es schwierig. echte Gründer mit KnowHow, Background, Willen, Zielen, klaren Vorstellungen udn Startkapital brauchen deine Dienstleistung nicht. alle anderen sind vom Ansatz schon zum Scheitern verurteilt.

Ich bin weiter interessiert an Erhebungen, die sich im Großen
und
Ganzen um das Thema „Ursachen für aufgegebene
Gründungsvorhaben“
drehen. Die einzige Befragung die ich zu dem Thema finden
konnte
wurde von der Deutschen Ausgleichsbank (DtA) durchgeführt und
stammt
aus dem Jahr 2001. Demnach gaben 40 Prozent derjenigen
Gründungswilligen, die Ihren Plan aufgegeben hatten als Grund
für die
Aufgabe mangelnde Finanzierungsmöglichkeiten an. Bei 30
Prozent gab
die mangelnde Ausbildung den Ausschlag, 14 Prozent führten
private
Gründe an, 12 Prozent das Alter, bei 8 Prozent war es die
eigene
Gesundheit. Ich bin für jeden Hinweis dankbar, der mich zu
aktuelleren Zahlen führt.

die Zahlen werden ncith aktueller, sie sind über Jahrzehnte gleich geblieben.
wichtig sind für dich die ersten beiden Fragen:

  1. Mangelndes Kapital (ganz klein mit geringem Risiko heißt null Knete)
  2. fehlendes Knowhow.

Und gerade diese beiden Scheitergruppen willst du als Kunden.

Betrachte dir mal die Statistiken für die HartzIV-Gründer und Aufgeber, warum die scheitern: Geld, Geld, Geld, Geld und dann Wissen, Wissen, Wissen, Steuern, Steuern, Recht, Recht.

und du willst die „Armen im Geiste“ auch noch unterstützen auf dem Wege ein Exiostenzgründungscheiterer zu werden.

Denk dir nun was du willst. Es ist unhöflich wie immer von mir, aber so ehrlich, ehrlicher geht nicht.

gruss
local

Hallo local,

wenn sich bei 4 Antworten 4 Autoren über die Verständlichkeit der
Anfrage beschweren, kann ich mich nur an der eigenen Nase fassen.

Darum nochmals in Kürze:
Aufteilung einer Ladenfläche in kleinere Einheiten.
Weitervermietung dieser Einheiten gegen Untermiete.
Zentraler Verkauf der Waren der Untermieter durch meine Person gegen
Umsatzbeteiligung.
Ich hoffe, dass die Anfrage jetzt verständlicher ist.

also jemandem der garnicht so recht weiss ob oder nicht, den
willst du für 6 Monate ins Verderben schicken, damit er
hinterher weiss, daß bei diesen Voraussetzungen, er garnicht
hätte gründen sollen?
Wer nicht bereit ist sich langfristig zu binden, der sollte
aus dem Handel seine Finger lassen.

Ich weiß, so ist die allgemein vorherrschende Ansicht: Wer sich nicht
traut bzw. auch nur ein klitzekleinesbißchen zögert, soll es besser
gleich ganz bleiben lassen. Warum aber sollte es unter jenen, die zu
Beginn noch etwas zurückhaltend agieren nicht auch
erfolgsversprechende Kandidaten geben, eben solche, die in ihre
Aufgabe erst noch hinein wachsen müssen und deren tatsächliches
Potenzial sich erst dann zeigt, wenn es auch genutzt wird? Darüber
hinaus: Ich denke man kann nicht davon sprechen, dass jemand ins
Verderben geschickt wird, wenn er die Möglichkeit hat, sich auf 3
Monate zu beschränken. Die hier anfallenden Kosten lassen sich doch
leicht kalkulieren.

sobald du einen Mietvertrag für Räume unterzeichnest
(Mietdauer meist 5 Jahre und mehr),

  • in Berlin lassen sich auch 1- und 2-jahresverträge abschließen -

kannste den Trick mit dem
Kleingewerbe vergessen. Steuerlich der größte Blödsinn den es
gibt. Bei 1000 euro Miete musst du mindestens 10 000 Euro
Umsatz machen, das sind 120 000 im Jahr.

Sorry, das kam in meiner Anfrage vielleicht auch nicht klar rüber:
Ich meinte, dass es für diejenigen, die sich bei mir einmieten
ausreichend ist, ein Kleingewerbe anzumelden. Bei meiner
Gewerbeanmeldung handelte es sich doch eher um eine
Einzelunternehmung.

Aha du hast also einen Laden den du vermieten willst. Du
willst verkaufen und der andere soll seine Birne hinhalten.
(Auch wenn´s falsch ist) so klingt es, so kommt es an, sowird
es beurteilt. so bekommt keiner einen Pfennig für die Idee.

Ich sehe es so: Das größte Risiko habe immer noch ich. Ich
unterschreibe den Mietvertrag für das Ladenlokal und ich sitze auch
auf all den anderen Fixkosten. Meine Untermieter verpflichten sich
nur für einen kurzen Zeitraum, ich glaube nicht, dass man da von Kopf
hinhalten sprechen kann. Ok, ich habe den Vorteil, keinen
Wareneinsatz finanzieren zu müssen. Wenn überhaupt kann man also
höchstens sagen, dass das Risiko geteilt wird.

Jau, Zielgruppe alle die, die sonst die kleinen Privatläden am

  1. Mai zerdeppern, oder was?

!!!
Der Hinweis ist deshalb wichtig, weil es in Berlin viele Kreative
gibt, Menschen die sich ausprobieren, verändern, neue Wege gehen
wollen. In Stuttgart oder München ließe sich das Konzept ohne Frage
nicht verwirklichen.

wichtig sind für dich die ersten beiden Fragen:

  1. Mangelndes Kapital (ganz klein mit geringem Risiko heißt
    null Knete)
  2. fehlendes Knowhow.
    Und gerade diese beiden Scheitergruppen willst du als Kunden.
    Betrachte dir mal die Statistiken für die HartzIV-Gründer und
    Aufgeber, warum die scheitern: Geld, Geld, Geld, Geld und dann
    Wissen, Wissen, Wissen, Steuern, Steuern, Recht, Recht.
    und du willst die „Armen im Geiste“ auch noch unterstützen auf
    dem Wege ein Exiostenzgründungscheiterer zu werden.

Im Gegenteil, ich glaube, dass ein einmal bzw. mehrmals gescheiterter
nicht zwingend aufs neue scheitern wird. Ja, mein Angebot soll auch
Leuten - nicht nur - mit mäßigem Knowhow und geringem finanziellen
Background eine Chance bieten, bei der der Worst Case problemlos zu
überschauen ist. Ich wüsste nicht, was daran verwerflich sein sollte
und ich verstehe auch nicht, weswegen die Wahrscheinlichkeit des
Scheiterns schwerer wiegen soll, als die Chance darauf, dass es
funktioniert. Im Gegenteil, ich finde, dass die allgemein verbreitete
Ansicht, ein Unternehmer hat exakt so und so zu sein, weil er den
Karren ansonsten eh gegen die Wand fährt, etwas zu dogmatisch ist.

Denk dir nun was du willst. Es ist unhöflich wie immer von
mir, aber so ehrlich, ehrlicher geht nicht.

Auch hier: Im Gegenteil. Schließlich geht es in diesem Forum um die
Meinung anderer - Deine Kritik ist also überaus hilfreich. Zudem
steht bei Dir nicht im Vordergrund, einfach nur aus Prinzip zu
widerlegen, sondern in angemessenem Ton sachlich konstruktive Kritik
zu üben.

Besten Dank,
Ins

Hallo Karsten,

allmählich wird es klar:

wenn sich bei 4 Antworten 4 Autoren über die Verständlichkeit
der
Anfrage beschweren, kann ich mich nur an der eigenen Nase
fassen.

Da ist was dran :smile:

Darum nochmals in Kürze:
Aufteilung einer Ladenfläche in kleinere Einheiten.
Weitervermietung dieser Einheiten gegen Untermiete.

Bis hierher identisch mit Messeständen, aber auch Markthallen und Subunternehmen in Kaufhäusern (Schlüsseldienste, Wurststände etc.)

Zentraler Verkauf der Waren der Untermieter durch meine Person
gegen Umsatzbeteiligung.
Ich hoffe, dass die Anfrage jetzt verständlicher ist.

Ja, ist sie. Nur welcher Unternehmer lässt sich schon gerne in die Karten schauen? Das mit dem zentralen Verkauf für die Untermieter ist wohl Kappes. Und was hat dann der Unternehmer zu tun? Zuschauen? Der steckt doch viel mehr in der Materie und kennt die Antworten auf Kundenfragen viel besser als Du.

Warum aber sollte es unter jenen, die zu
Beginn noch etwas zurückhaltend agieren nicht auch
erfolgsversprechende Kandidaten geben, eben solche, die in
ihre Aufgabe erst noch hinein wachsen müssen und deren
tatsächliches Potenzial sich erst dann zeigt, wenn es auch genutzt wird?

Eben darum ist der zentrale Verkauf Käse.

Darüber:hinaus: Ich denke man kann nicht davon sprechen, dass jemand
ins:Verderben geschickt wird, wenn er die Möglichkeit hat, sich
auf 3:Monate zu beschränken. Die hier anfallenden Kosten lassen sich
doch:leicht kalkulieren.

Kaum. Gerade die Anlaufkosten sind gewöhnlich sehr hoch. Später erst wird kassiert.

Meine Untermieter verpflichten sich
nur für einen kurzen Zeitraum, ich glaube nicht, dass man da
von Kopf hinhalten sprechen kann. Ok, ich habe den Vorteil, keinen
Wareneinsatz finanzieren zu müssen. Wenn überhaupt kann man
also höchstens sagen, dass das Risiko geteilt wird.

Die Sache ist dann fair, wenn der Untervermieter unbegrenzt weitermieten kann, nämlich dann, wenn der Laden läuft. Mit der Option auf unbegrenzte Verlängerung wäre das OK.

ABER Deine ursprüngliche Frage bezog sich ja auf die Befragung, ob so ein Modell eine Zukunft hätte oder nicht und wie man so eine Befragung durchziehen kann.

Und das wird Dir hier kaum gelingen. Du brauchst eine große Stichprobe mit Fragestellungen, deren Antworten hinterher statistisch sauber ausgewertet werden müssten, um ein valides und reliables Ergebnis zu bekommen. Und sowas kostet Geld.

Gruß
®ichard

Hi,

allmählich wird es klar:

mir auch.

[Rest mit Zustimmung gesnipt]

Das mit dem zentralen Verkauf für die Untermieter
ist wohl Kappes.

Jep. Klingt hart, ist aber auch meine Meinung.

Und was hat dann der Unternehmer zu tun? Zuschauen?
Der steckt doch viel mehr in der Materie und kennt
die Antworten auf Kundenfragen viel besser als Du.

Nicht nur das. Es scheint manchmal die Meinung zu herrschen, man bräuchte nur Ware anbieten und dann würde gekauft. Das ist nur in den seltensten Fällen so.
Zunächst braucht der Händler ein gutes Alleinstellungsmerkmal. Wie du schon richtig sagst, der steckt in seiner Materie drin. Wie soll das funktionieren, wenn ein zentraler Verkäufer in seinem Geschäft die ganz unterschiedlichen Produkte der einzelnen Unternehmer kompetent(!) anbieten soll? Das funktioniert gar nicht.

Überdies verträgt sich nicht jedes Geschäft mit jedem anderen, von der Standortwahl mal ganz abgesehen. Auch die kann für den Erfolg entscheidend sein.

Was die Kunden denken, wenn alle paar Monate die Anbieter wechseln, mäöchte ich auch nicht wissen. Gerade bei Produkten, die evtl. später auch mal der Reparatur oder eines Service bedürfen, ist es IMHO wichtig, daß die Kunden eine Kontinuität sehen und wiederkommen. Aber auch das kostet mehr Zeit als ein paar Monate.

Mein persönliches Fazit: nix berauschendes und ziemlich unausgegoren (so denn der Fragende nicht noch wesentliche Informationen verheimlicht hat).

mfg Ulrich