Hallo,
folgendes Problem: Ich will versuchen mittels einer klinischen MRT die Wasserstoffdichte an einem bestimmten Ort im Patienten zu ermitteln. Mir geht es nicht darum, Gewebearten zu identifizieren, ausschließlich die Dichte an Wasserstoffatomen pro Volumeneinheit ist relevant.
So weit ich weiß funktioniert das am besten mit einer spin-density gewichteten MRT, d.h. TE klein, TR groß. Da es vermutlich nicht möglich ist, den Wert absolut zu messen, würde ich ihn relativ zu einem bekannten Wert messen, z.B. einem kleinen Wasserbehälter der entsprechend positioniert wird.
Meine Frage: Vermutlich weist der Fehler der ermittelten Dichte eine Ortsabhängigkeit auf. Gibt es Messungen oder Schätzungen für diesen Fehler? Ist es überhaupt möglich, mit diesem Verfahren die Wasserstoffdichte quantitativ halbwegs ordentlich zu bestimmen? Mit welchem Fehler muß generell gerechnet werden? Für denn Fall, dass Aussicht auf Erfolg besteht: Wie geht man bei der Messung am besten vor?
Mir geht es bei dieser Frage hauptsächlich darum, festzustellen, ob sowas generell möglich ist oder ob lediglich ein nicht-quantitatives Maß für die Wasserstoffdichte erhalten werden kann. Die Einschränkung auf klinische MRTs ist wichtig, es bringt mir nichts, wenn das mit einem kleinen Laborgerät funktioniert.
Danke,
Harald
