Ermittlung des max. Fehlers

Hallo zusammen,

ich habe eine Leistungsmessung (Wärmeleistung) eines Wärmeübertragers durchgeführt. Dafür habe ich den Kontinuirlichen Massenstrom, sowie die Eintritts- und Austrittstemperatur des Mediums und die jeweiligen Drücke aufgezeichnet.

Anschließend habe ich die Leistung mit folgender Gleichung bestimmt:

Qpkt=mpkt *dh

dabei ist:

Qpkt = Leistung in [Watt]
dh = Enthalpiedifferenz in [J/kg]

Nun möchte ich den maximalen Fehler berechnen. Das mache ich mit folgender Formel:

dQpkt = / DQpkt/Dmpkt * dm / + / Dqpkt/Dh * dh /

Das große D soll dabei das Zeichen für die partielle Ableitung sein. dm und dh sind die Standartabweichungen von der Messung!

Mein Problem: Der Massenstromzähler, sowie die Thermoelemente und die Druckaufnehmer (mit denen ich die Enthalpie berechnet habe) besitzen eine Messungenauigkeit. Wie beziehe ich diese Ungenauigkeit in die Berechnung ein?

Gruß
Steven

Hallo!

Habe mich vor kurzer Zeit mit dem gleichen Thema beschäftigen müssen. Der Größtfehler wird mittels der Höchsttoleranz nach folgendem Verfahren berechnet.

Formel lautet allgemein: m=(x^a+y^b)/z^c
Abgeleitet ergibt sich : m´=a*[x_t/x]^(a-1)+b*[y_t/y]^(b-1)+c*[z_t/z]^(c-1)

Ist der ursprüngliche Exponent 1, fällt das Glied nach dem Ableiten allerdings nicht weg, sondern wird mit 1 als Exponent weitergeführt.

Die Variablen x;y;z sind hierbei die Variablen aus deiner Ausgangsgleichung, die Exponenten die Exponenten derselben. x_t; usw. sind die Toleranzen deiner Messgeräte und x;y;z die tatsächlich gemessenen Werte. Konstante werden nicht in die Berechnung einbezogen (haben ja auch keine Toleranz)

Als Beispiel die Volumenberechnung eines Zylinders: V=πr^2*h

Der Fehler ist dann folgender: m=2*[r_t/t]+1*[h_t/h]

Ich hoffe, es hilft Dir…