Moin Semele,
Hersteller von Säuglingsnahrung unterliegen bei Grenzwerten
bezüglich möglicher schädlicher Inhaltsstoffe Beschränkungen,
denen vermutlich weder Muttermlich, noch das angeblich so gute
„Selbstgekochte“ standhalten könnte.Ja, vermutlich, aber Vermutungen helfen hier irgendwie nicht,
eine fundierte Einstellung zu erlangen.
Ich sagte vermutlich, weil das von Frau zu Frau und Haushalt zu Haushalt individuell unterschiedlich sein kann. Sowas kann man eben nicht generell sagen, so wie es hier einige weismachen wollen.
So habe ich seinerzeit meine Milch untersuchen lassen, vom
Gesundheitsamt, hat nicht mal was gekostet und kann jede
machen.
Das Ergebnis war ,dass die Milch völlig unbelastet war und
durchaus mit Gläsernahrung mithalten konnte.
Soviel dazu.
Dass selbstgekochte Nahrung mithalten kann, wenn man sich die
Mühe macht, im Bioladen einzukaufen, denke ich auch, denn Herr
Hipp wird ja seine Möhren auch nicht auf dem Mars anbauen.
Schön, bei dir war es dann eben so. Nur kann man das eben nicht verallgemeinern.
Es gibt gute Argumente für das Stillen und es gibt auch gute
Argumente gegen das Stillen. Hier eine Art „Glaubendkampf“
führen zu wollen erscheint mir nicht sehr hilfreich.Wenn Du das denkst, warum fütterst Du neue Argumente ins
Gespräch?
Glaubenskampf sind eben keine Argumente, und wenn ich hier so Sprüche höre wie „Stillen ist natürlich und muss von daher das beste sein“ dann, ist das ein netter Glaube, aber kein Argument.
Und die guten Argumente gegen das Stillen, die gibt es eben
weniger,ausser in den Notfällen, wie sie der Dicke aufgezeigt
hat.Oder fallen Dir stichhaltigere ein?
Es geht nicht darum, was mir einfällt, es geht darum, was der jeweiligen Mutter einfällt, weil sie letztendlich diejenige ist, die diese Entscheidung treffen muss.
Dieser missionarische Eifer „pro Stillen“, den hier einige an den Tag legen, geht mir nämlich etwas auf den Senkel, zumal dafür jede wissenschaftliche Grundlage fehlt. Das ist alles 
Gruss
Marion