Ernährung im ersten Jahr

Hallo,

ich suche eine Internetseite oder Tips: Ernährung im ersten Jahr.

Danke und Gruß,
Max

Hallo Max,

unter www.eltern.de findest Du jede Menge dazu.

Grüsse
Anna

http://www.9monate.de
mit Artikeln und Foren

Beatrix

http://www.trixi.de

Das ist doch aber etwas kurz gedacht. Es kann immer Gründe geben, weshalb die Mutterbrust nicht zur Verfügung steht, und nach dem 6.Monat geht es dann auch neben Stillen langsam mit anderer Nahrung los. Ich staune aber auch, wie unsicher/unwissend in vielen Foren in Bezug auf dieses Thema viele Eltern sind :wink:
Beatrix

http://www.trixi.de

Hi Beatrix,

Das ist doch aber etwas kurz gedacht. Es kann immer Gründe
geben, weshalb die Mutterbrust nicht zur Verfügung steht,

das ist sicher gut möglich, aber ansonsten ist die Brust in den ersten sechs bis neun Monaten die optimale Nahrung.

und nach dem 6.Monat geht es dann auch neben Stillen langsam mit anderer Nahrung los.

Unsere wurden fast neun Monate voll gestillt, dann wurde beigefüttert. Aber nur wenig Gläßchenkost, sondern selbstgemachtes. Da weißt Du wenigstens was drin ist.

Gandalf

Hi Gandalf,

Nur 'ne kurze Anmerkung dazu:

Unsere wurden fast neun Monate voll gestillt, dann wurde
beigefüttert. Aber nur wenig Gläßchenkost, sondern
selbstgemachtes. Da weißt Du wenigstens was drin ist.

Gandalf

Es war ein Hersteller von Baby-Nahrung (Hipp?), der als erster die Nitrofen-Belastung des jüngsten Skandals entdeckt hat. Gerade die Markenhersteller legen extremen Wert auf ihr Erscheinungsbild in der Öffentlichkeit und verwenden wohl wirklich nur beste Rostoffe.
Aber vor allem in Anbetracht der Preise bekommt unser Sohnemann Selbstkekochtes serviert. Mit seinen jetzt 11 Monaten morgens Milch und Brot (mit etwas Margarine und gelegentlich etwas Marmelade), mittags einen Brei aus Gemüse, Kartoffeln (oder Reis) und 2-3 mal pro Woche etwas Fleisch, nachmittags einen Früchte/Getreidebrei und abends entweder Grießbrei oder noch mal Milch und Brot. Zwischendurch mal etwas Brot oder Zwieback - der kleine Kerl liebt es daran zu kauen oder zu lutschen…
Wir würzen sein Essen nicht (außer etwas Petersilie) und extra Zucker (im Grießbrei o.ä.) gibts auch nicht.

Gruß Goosi

1 „Gefällt mir“

Das ist doch aber etwas kurz gedacht. Es kann immer Gründe
geben, weshalb die Mutterbrust nicht zur Verfügung steht, und
nach dem 6.Monat geht es dann auch neben Stillen langsam mit
anderer Nahrung los. Ich staune aber auch, wie
unsicher/unwissend in vielen Foren in Bezug auf dieses Thema
viele Eltern sind :wink:

Ja Beatrix, ich staune auch immer wieder, wie verbreitet in unserer Gesellschaft die verschiedensten Ernährungskonzepte sind, die den Eltern eintrichtern, es sei notwendig, dem Baby etwas anderes als die Brust zu geben.
Aber in einer mediengesteuerten Gesellschaft eigentlich kein Wunder.
In meinem Freundeskreis kenne ich,mich eingeschlossen etwa 10 Mütter, die dem Kind nichts anderes als Muttermilch gegeben haben bis zum 10ten/11ten Monat.
Ich würde behaupten, das sei für jedes Kind möglich, wenn die Bereitschaft der Mütter da wäre.
Die wiederrum ist eine andere Sache, da gibt es verschiedene bessere und schlechtere Gründe vorher zuzufüttern, aber nötig ist es nicht und Unwissenheit sehe ich eher bei denen, die sich was anderes einreden lassen.
Gruß,Semele

3 „Gefällt mir“

Moin!

Ich würde behaupten, das sei für jedes Kind möglich, wenn die
Bereitschaft der Mütter da wäre.

Es mag für Dich ja sehr schwer vorstellbar sein, aber es gibt auch durchaus Gründe, warum ein Kind eben nicht die Brust bekommen kann, darf oder soll.
Es gibt durchaus auch Frauen, die können schlicht und einfach nicht stillen. Da kann noch soviel Bereitschaft seitens der Mutter da sein: Wenn die Natur nicht mitspielt, dann läuft da nix! Und dann bleibt der betroffenen Mutter nix anderes übrig, als ihr Kind mit der Flasche aufzuziehen.

Zusätzlich gibt es durchaus auch Fälle, in denen die Mutter medikamentös behandelt wird. Auch in solchen Fällen ist Stillen eher die schlechtere Alternative.

Die wiederrum ist eine andere Sache, da gibt es verschiedene
bessere und schlechtere Gründe vorher zuzufüttern, aber nötig
ist es nicht und Unwissenheit sehe ich eher bei denen, die
sich was anderes einreden lassen.

Ich finde, Du siehst das ganz schön pauschalisierend. Meiner Meinung nach sollte und muß das jede Mutter für sich ganz allein entscheiden. Dazu muß der Mutter nichts eingeredet werden. Manchmal ist es schlicht eine Notwendigkeit, die nichts mit Unwissenheit zu tun hat. In meinen Augen ist es ein Ding der Unmöglichkeit, eine Mutter dafür zu verurteilen, das sie nicht stillt. Die Entscheidung pro oder contra Stillen muß jede Mutter für sich ganz allein treffen, egal aus welchen Gründen auch immer. Und am Rande erwähnt: In der heutigen Zeit werden Kinder auch groß und gesund, wenn sie nicht gestillt werden.

Nix für ungut.

Gruß & Bye…

Der Dicke MD.

3 „Gefällt mir“

Hi Dicker,

Es gibt durchaus auch Frauen, die können schlicht und einfach
nicht stillen. Da kann noch soviel Bereitschaft seitens der
Mutter da sein: Wenn die Natur nicht mitspielt, dann läuft da
nix! Und dann bleibt der betroffenen Mutter nix anderes übrig,
als ihr Kind mit der Flasche aufzuziehen.

die Fälle, in denen rein medizinisch/körperlich das Stillen nicht geht, sind recht selten. In den überwiegenden Fällen sind es psychische Probleme wie unterbewuster Wiederstand. Das ist keine Weisheit von mir, sondern von einer befreundeten Hebamme, die sich intensiv mit Stillberatung beschäftigt. Wenn man den Frauen klarmacht, daß es z.B. ein Ammenmärchen sei, daß das Stillen die Brust ‚ruiniert‘ klappt es z.B. bei vielen Frauen plötzlich,die trotz scheinbarne Wollens nicht stillen konnten. Daß das medikamentöse Abstillen die Brust viel stärker ‚ruinieren‘ kann als das Stillen selber, hat sich da noch nicht so rumgesprochen. Bei fasr allen Frauen, mit denen ich mich unterhalten hab die nciht stillen ‚konnten‘ ist im Verlauf des Gesprächs klargeworden, das sie es nicht wollten, aus verschiedenen Gründen.

Zusätzlich gibt es durchaus auch Fälle, in denen die Mutter
medikamentös behandelt wird. Auch in solchen Fällen ist
Stillen eher die schlechtere Alternative.

Das ist ein akzeptabler Grund, aber auch nicht sehr häufig.

Ich finde, Du siehst das ganz schön pauschalisierend. Meiner
Meinung nach sollte und muß das jede Mutter für sich ganz
allein entscheiden. Dazu muß der Mutter nichts eingeredet
werden. Manchmal ist es schlicht eine Notwendigkeit, die
nichts mit Unwissenheit zu tun hat. In meinen Augen ist es ein
Ding der Unmöglichkeit, eine Mutter dafür zu verurteilen, das
sie nicht stillt. Die Entscheidung pro oder contra Stillen muß
jede Mutter für sich ganz allein treffen, egal aus welchen
Gründen auch immer. Und am Rande erwähnt: In der heutigen Zeit
werden Kinder auch groß und gesund, wenn sie nicht gestillt
werden.

Stillen ist weit mehr als reine Nahrungsaufnahme. Es gibt Untersuchungen, daß verhaltensgestörte Kinder signifikant weniger gestillt werden, als nicht auffällige. Das Vertrauensverhältniss, das sich durch das Stillen aufbaut ist durch die Gabe eines Fläschchens nicht erreichbar. Außerdem wird das Immunsystem durch das Stillen gestärkt und gefördert und es lassen sich noch ettliche Gründe aufführen, die das Stillen als optimale Variante der Kinderernährung dastehen lassen.
Richtig ist das jede Frau selber entscheiden soll, aber leider ist die Kenntniss, welche Vorteile das Stillen hat mehr als gering.

Gandalf

2 „Gefällt mir“

Hallo Dicker, darum sagte ich ja auch, es gäbe Gründe, bessere und schlechtere.
Wenn ich pauschalisiere, dann, weil ich es für sehr wichtig halte und vor allem naturgegeben, dass Kinder die Brust kriegen.
Was die Natur eingerichtet hat, ja wer sind wir denn, das in Frage zu stellen, mal grundsätzlich.
Wenn es Gründe gibt wie die ,die Du nennst,dann sind das sehr gute Gründe.Das ist wichtig und muss unterstrichen werden.
Um solche Fälle geht es hier aber zunächst mal nicht.
Wäre aber ein Konsens da, dass Stillen wichtig und richtig und gut ist, dann könnte vielleicht auch Frauen, die anscheinend zunächst nicht stillen können mit mehr Einsatz geholfen werden.
Und, bitte, verurteilt habe ich niemanden, könnte dieser Eindruck vielleicht eher mit Dir etwas zu tun haben?
Gerade in diesem sensiblen Bereich halte ich Verurteilungen für ziehmlich kontraproduktiv.
Genervt bin ich höchstens über Aussagen wie oben wo sogar von Unwissenheit geredet wird, wenn ein Vater sagt,dass über viele Monate grundsaätzlich Stillen die beste Alternative ist.Das ist eindeutig die falsche Richtung, gesetzt den Fall, wir respektieren die Weisheit der Natur…

Nö,für ungut gar nicht,beste Grüße,Semele

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Moin, Gandalf!

die Fälle, in denen rein medizinisch/körperlich das Stillen
nicht geht, sind recht selten.

Kann ich nicht beurteilen :smile:
Mir persönlich sind drei Fälle bekannt, wo´s nicht ging.
In einem dieser Fälle ist auch die Ursache bekannt, war wohl irgendeine hormonelle Sache.

In den überwiegenden Fällen
sind es psychische Probleme wie unterbewuster Wiederstand. Das
ist keine Weisheit von mir, sondern von einer befreundeten
Hebamme, die sich intensiv mit Stillberatung beschäftigt.

Ich zweifle das ja gar nicht an, dazu kenne ich mich damit viel zu wenig aus. So wie Du das hier erklärst, erscheint mir bei den anderen mir bekannten zwei weiteren Fällen Deine Erklärung durchaus plausibel zu sein :smile:

Daß das medikamentöse Abstillen die Brust viel
stärker ‚ruinieren‘ kann als das Stillen selber, hat sich da
noch nicht so rumgesprochen.

Möglich, keine Ahnung. Ich bin kein Mediziner :smile:

Zusätzlich gibt es durchaus auch Fälle, in denen die Mutter
medikamentös behandelt wird. Auch in solchen Fällen ist
Stillen eher die schlechtere Alternative.

Das ist ein akzeptabler Grund, aber auch nicht sehr häufig.

Weiß nicht, wie man Häufig diesbezüglich definiert. Ich weiß von vier Fällen in unserem Bekanntenkreis, das denen schon im Krankenhaus dringend vom Stillen abgeraten worden ist. Mag aber sein, das das eventuell nur „Ausreden“ waren, so genau habe ich mich damit nicht befasst, weil es mich nix anging. Definitiv weiß ich aber, das meine bessere Hälfte nicht stillt. Die Ursache dafür war ganz klar: Sie mußte unmittelbar nach der Entbindung mit starken Schmerzmitteln behandelt werden. Bei uns war es allerdings so, das die Ärzte im Krankenhaus der Ansicht waren, sie hätte die Schmerzen zu akzeptieren und auf Medikamente zu verzichten, damit sie Stillen kann. Soviel Aufopferung hat sie dann aber nach mehreren sehr schmerzhaften Monaten (die Hälfte der Schwangerschaft) nicht mehr aufbringen können. Und ich kann es ihr nicht verübeln.

Stillen ist weit mehr als reine Nahrungsaufnahme. Es gibt
Untersuchungen, daß verhaltensgestörte Kinder signifikant
weniger gestillt werden, als nicht auffällige. Das
Vertrauensverhältniss, das sich durch das Stillen aufbaut ist
durch die Gabe eines Fläschchens nicht erreichbar. Außerdem
wird das Immunsystem durch das Stillen gestärkt und gefördert
und es lassen sich noch ettliche Gründe aufführen, die das
Stillen als optimale Variante der Kinderernährung dastehen
lassen.

Oh Je, ich wollte doch die Vorteile des Stillens garnicht in Abrede stellen. Ich finde ja auch, das Stillen nix schlechtes ist. Andererseits finde ich aber, das es niemandem zusteht, die Entscheidung einer Frau pro oder eben contra Stillen zu Beurteilen.

Richtig ist das jede Frau selber entscheiden soll, aber leider
ist die Kenntniss, welche Vorteile das Stillen hat mehr als
gering.

Hmm, das mag sein. Aber letztendlich muß es eben, wie Du ja auch sagst, jede Frau für sich entscheiden. Und meiner Meinung nach ist diese Entscheidung -ganz gleich aus welchen Gründen- zu akzeptieren. Wenn ich sehe, wie mancherorts Frauen von Hebammen, Fürsorgern, Ärzten und sämtlichen Mitbürgern angemacht werden, weil sie sich dagegen entschieden haben, dann geht mir der Hut hoch. Mir reicht die Erinnerung an unsere eigenen Krankenhauserfahrungen da völlig aus.

Gruß & Bye…

Der Dicke MD.

Hallo nochmal!

Irgendwie hab ich Dich wohl falsch verstanden… Sorry, kommt vor sowas :smile:

Wenn ich pauschalisiere, dann, weil ich es für sehr wichtig
halte und vor allem naturgegeben, dass Kinder die Brust
kriegen.

Vom Grundsatz her hast Du ja auch Recht.

Was die Natur eingerichtet hat, ja wer sind wir denn, das in
Frage zu stellen, mal grundsätzlich.

Nu Ja, nich alles, was die Natur eingerichtet hat, muß mir gefallen, oder? Letztendlich liegt die Entscheidung bei der einzelnen Mutter. Alles andere wäre Bevormundung und das halte ich für grundsätzlich falsch.

Wäre aber ein Konsens da, dass Stillen wichtig und richtig und
gut ist, dann könnte vielleicht auch Frauen, die anscheinend
zunächst nicht stillen können mit mehr Einsatz geholfen
werden.

Möglicherweise hast Du Recht. Ich stimme Dir völlig zu, was die Wertigkeit des Stillens betrifft.

Und, bitte, verurteilt habe ich niemanden, könnte dieser
Eindruck vielleicht eher mit Dir etwas zu tun haben?

Naja, mit mir persönlich wohl eher nicht :smile:
Aber ich vermute mal, ich hab da was reininterpretiert in Dein Posting, was nicht drin war. Tut mir echt leid.

Gerade in diesem sensiblen Bereich halte ich Verurteilungen
für ziehmlich kontraproduktiv.

Dito. Bin ganz Deiner Meinung :smile:

Genervt bin ich höchstens über Aussagen wie oben wo sogar von
Unwissenheit geredet wird, wenn ein Vater sagt,dass über viele
Monate grundsaätzlich Stillen die beste Alternative ist.Das
ist eindeutig die falsche Richtung, gesetzt den Fall, wir
respektieren die Weisheit der Natur…

Naja, für mich hat das nur am Rande was mit der Weisheit der Natur zu tun. Für mich hat das einerseits mit einer Abwägung von Vor- und Nachteilen und andererseits mit persönlichen Prioritäten zu tun. Wie ich an anderer Stelle schon mal erwähnte, bin ich der Ansicht, das die Entscheidung pro/contra Stillen jeder einzelnen Frau von der Gesellschaft nicht beeinflußt werden darf. Stattdessen ist aus meiner Sicht die Entscheidung -ganz gleich aus welchen Gründen und in welcher Richtung- ausnahmslos zu akzeptieren. Toll finden muß man es deswegen ja nicht.

Nö,für ungut gar nicht,

Na bestens :smile:

Gruß & Bye…

Der Dicke MD.

Hallo Gandalf,

Unsere wurden fast neun Monate voll gestillt, dann wurde
beigefüttert. Aber nur wenig Gläßchenkost, sondern
selbstgemachtes. Da weißt Du wenigstens was drin ist.

Das kann genau falsch gewesen sein. Heutzutage sind die Kontrollen der Gläschen extrem streng, und die Kontaminierung der Inhaltsstoffe ist i.a. deutlich geringer als diejenige von frisch auf dem Markt gekaufter Ware.

Vom gesundheitlichen Standpunkt aus sind also Gläschen wahrscheinlich tatsächlich die bessere Alternative.

Gruß Kubi

Hi Kubi,

nun ja, wir sind Ökofutzis :wink:
Bei uns kommt kaum Ware aus dem Supermarkt ins Haus, weil wir in einer Lebensmittelcooperative sind, dann bringt der Ökobauer aus dem Nachbardorf Gemüse vorbei …

Ist keine Satire, ist wirklich so.

Den Boden unseres Gartens hab ich auch schon untersucht und nicht beanstandet. Nimmt kaum Wunder, weil schon unsere Vorbesitzerin den Garten ‚biohydraulisch‘ bewirtschaftet hat.

Aber das ist sicher nicht so die Regel, stimmt schon. Gläßchenkost ist wirklich ziemlich streng kontrolliert und wir hatten als stille Reserve auch einige Gläßchen im Keller stehen. Die restlichen habe ich vor einiger Zeit an die Hühner verfüttert.

Gandalf

die Fälle, in denen rein medizinisch/körperlich das Stillen
nicht geht, sind recht selten. In den überwiegenden Fällen
sind es psychische Probleme wie unterbewuster Wiederstand.
konnten. Bei fasr allen Frauen, mit denen
ich mich unterhalten hab die nciht stillen ‚konnten‘ ist im
Verlauf des Gesprächs klargeworden, das sie es nicht wollten,
aus verschiedenen Gründen.

…unterbewuster Widerstand…
klar unterbewust! Sag heutzutage mal laut, daß du nicht stillst, aus was für Gründen auch immer, und du bekommst den bösen Blick!
Ein ganz intimer Teil der Beziehung zwischen Mutter und Kind wird in der Öffentlichkeit thematisiert als ob es um die beste Methode ginge einen Kürbis zu züchten!
Ich habe meine Kinder teils gestillt teils mit der Flasche ernährt und kann heute überhaupt keinen Unterschied feststellen.
Weder im Verhalten noch in der Widerstandskraft gegenüber Krankheiten.
Im nachhinein betrachtet kamen meine Stillprobleme sicher daher, daß ich mich unter Druck gesetzt und gegängelt gefühlt habe.
„Stillen ist die erste Mutterpflicht“
Müttern wäre wahrscheinlich am meisten geholfen wenn sich sich Umgebung nicht ständig einmischen würde!!

Grüße - Susanne

Hi Sue,

…unterbewuster Widerstand…
klar unterbewust! Sag heutzutage mal laut, daß du nicht
stillst, aus was für Gründen auch immer, und du bekommst den
bösen Blick!

so schlimm kann es auch nicht sein. Im Feundeskreis meiner Schwester ist es geradezu chic nicht(!) zu stillen und meine Frau kriegte von einer diesr Damen den Begriff ‚Milchkuh‘ um die Ohren geschlagen, als sie es wagte, auf einer Fete unseren jüngsten zu stillen, ohne sich in die hinterste Ecke zu verkrümeln.

Weder im Verhalten noch in der Widerstandskraft gegenüber
Krankheiten.

Ich hab auch nicht gesagt, daß Kinder, die nicht gestillt werden, auffällig und krankheitsanfällig werden müßen!
Aber nicht nur eine Erhebung hat ergeben, daß Stillkinder im Durchschnitt(!) gesünder sind als Kinder, die nicht gestillt wurden.

Müttern wäre wahrscheinlich am meisten geholfen wenn sich sich
Umgebung nicht ständig einmischen würde!!

Da machst Du es Dir aber zu einfach. Wie nennst Du denn die ständige Bewerbung von Gläßchenkost etc.
Da wird auch ein nicht unerheblicher Druck ausgeübt. Wie ich schon geschrieben hab, ist eine Freundin als Hebamme u.a. damit beschäftigt, die Vorurteile gegen(!) das Stillen abzubauen. Es gibt nicht wenige Frauen, die das Stillen fast schon als schädlich getrachten. Dann kommen da Bedenken wie DDT (kein Scherz) und Pestizide und was weiß ich nicht so alles.

Dann immer wieder das Gerücht, daß stillen Hängebrüste erzeugt, selbst der ‚Schwabbelbauch‘ den ettliche Frauen nach einer Schwangerschaft haben wird dem Stillen untergeschoben. Es gibt viel zu tun um dumme Vorurteile auszuräumen.

Gandalf

Moin Gandalf,

Es gibt nicht wenige Frauen, die das Stillen fast

schon als schädlich getrachten. Dann kommen da Bedenken wie
DDT (kein Scherz) und Pestizide und was weiß ich nicht so
alles.

Soweit ich weiss, hätte Muttermilch häufig ein Problem, den heutigen Standards für Säuglingsnahrung zu genügen (ich sag nur Belastung durch Schmwermetalle etc.). Diese Bedenken kommen also nicht von ungefähr.

Hersteller von Säuglingsnahrung unterliegen bei Grenzwerten bezüglich möglicher schädlicher Inhaltsstoffe Beschränkungen, denen vermutlich weder Muttermlich, noch das angeblich so gute „Selbstgekochte“ standhalten könnte.

Es gibt gute Argumente für das Stillen und es gibt auch gute Argumente gegen das Stillen. Hier eine Art „Glaubendkampf“ führen zu wollen erscheint mir nicht sehr hilfreich.

Gruss
Marion

Huhu :smile:

Nu Ja, nich alles, was die Natur eingerichtet hat, muß mir
gefallen, oder?

Ich wette, die „Natur“ hat es auch nicht vorausgesehen, dass der menschliche Körper mit Schwermetallen, Arzneimitteln, Hormonen, etc. vorbelastet ist und dass Säuglingsnahrungsmittelhersteller dermaßen gute Produkte auf den Markt bringen würden.

Also, nur nicht von der „Zurück zur Natur“ Fraktion irre machen lassen. (*blöder Witz-Modus an*) Deren Kinder sind vielleicht auch wegen „Jute statt Plastik“ entstanen (*blöder Witz-Modus aus*).

Gruss
Marion

Es gibt nicht wenige Frauen, die das Stillen fast

schon als schädlich getrachten. Dann kommen da Bedenken wie
DDT (kein Scherz) und Pestizide und was weiß ich nicht so
alles.

Soweit ich weiss, hätte Muttermilch häufig ein Problem, den
heutigen Standards für Säuglingsnahrung zu genügen (ich sag
nur Belastung durch Schmwermetalle etc.). Diese Bedenken
kommen also nicht von ungefähr.

Hersteller von Säuglingsnahrung unterliegen bei Grenzwerten
bezüglich möglicher schädlicher Inhaltsstoffe Beschränkungen,
denen vermutlich weder Muttermlich, noch das angeblich so gute
„Selbstgekochte“ standhalten könnte.

Ja, vermutlich, aber Vermutungen helfen hier irgendwie nicht, eine fundierte Einstellung zu erlangen.
So habe ich seinerzeit meine Milch untersuchen lassen, vom Gesundheitsamt, hat nicht mal was gekostet und kann jede machen.
Das Ergebnis war ,dass die Milch völlig unbelastet war und durchaus mit Gläsernahrung mithalten konnte.
Soviel dazu.
Dass selbstgekochte Nahrung mithalten kann, wenn man sich die Mühe macht, im Bioladen einzukaufen, denke ich auch, denn Herr Hipp wird ja seine Möhren auch nicht auf dem Mars anbauen.

Es gibt gute Argumente für das Stillen und es gibt auch gute
Argumente gegen das Stillen. Hier eine Art „Glaubendkampf“
führen zu wollen erscheint mir nicht sehr hilfreich.

Wenn Du das denkst, warum fütterst Du neue Argumente ins Gespräch?

Und die guten Argumente gegen das Stillen, die gibt es eben weniger,ausser in den Notfällen, wie sie der Dicke aufgezeigt hat.

Oder fallen Dir stichhaltigere ein?

Es grüßt Semele