Hallo Experten,
ich suche nach so etwas wie einem „vernünftigen“ Ernährungsratgeber. Kein Buch, sondern eine Übersicht, wieviel man wovon essen sollte und was in den einzelnen Nahrungsmitteln für notwendige Stoffe, Vitamine, usw. sind. Nur weiss ich nicht genau, nach was ich genau suchen soll. Hat jemand eine Adresse im I-Net für mich?
Danke schon mal,
Corrie
Hi Corrie,
einfach mal „Ernährungstabelle“ in google eingeben - ca. 14.900 Ergebnisse. 
Grüße
Natascha
genau das meine ich eben nicht … klar, gibt es da tausende von Infos. Aber wie unterscheiden sich die „seriösen“ von den nicht so seriösen. Einige sind nur produktbezogen, damit man deren Artikel kauft …
Hi Corrie,
einfach mal „Ernährungstabelle“ in google eingeben - ca.
14.900 Ergebnisse. 
Grüße
Natascha
Uh du hast irgendwie
recht Corrie,
also hier eine Auswertung.
Wenn du diese beiden Pyramiden mischt:
http://www.eng-him-tours.ch/enghim/service/gesundhei…
http://www.feelyourpower.ch/html/de/ernaehrung/pyram…
bist du schon auf einem guten Weg.
Wenn du das dann noch mischt mit einer Tabelle, die du dir noch aus nem Buch holen und kopieren muß, weil ich die im Netz nicht gefunden habe.
Barbara Termelie: Ernährung nach den 5 Elementen.
Und die gut mischt mit einer etwas schweren Gewichtung auf Lebensmittel aus dem Erde-Element.
Dann bist du - meiner Meinung nach - auf einem guten Weg.
Laß es dir schmecken
Kerstin
hallo natascha,
ernähren sollte man sich nicht nach tabellen.
seriös? wenn du weißt, daß die deutsche gesellschaft für ernährung etliche werte durch konsens festlegt, hat du sowieso zweifel.
selbst kost bei erkrankungen lässt sich nur ungefähr steueren, nicht absolut.
warum? du bist ein individuum, tabellen bilden durchschnitte.
strubbel
X:open_mouth:)
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Hallo Strubbel,
die Geschichte von der Konsensfestlegung bei der Dt. Gesellschaft für Ernährung ist ja interessant, wußte ich gar nicht. Kannst Du mehr darüber erzählen?
Gruß
Isabelle.
hallo isa,
aber büttesehr:
DGE-Empfehlungen: Geheimnis gelüftet
Wie gut, dass unsere Ernährungs-Päpste wissen, was gesund und ungesund ist. Damit wir alle von den Früchten der Erkenntnis naschen können, gibt die DGE in Frankfurt am Main „Empfehlungen für die Nährstoffzufuhr“ heraus. Darin finden sich, ordentlich aufgelistet, nach Alter und Geschlecht getrennt, aufs Komma genaue Zahlenkolonnen, die die Bedürfnisse des deutschen Essers definieren.
Wie diese magischen Zahlen dorthin gekommen sind, war bis dato eines der am besten gehüteten Geheimnisse amtlicher Ernährungswissenschaft. Die Benennung von Quellen und Berechnungsmodi gehörte bisher nicht zu den Tugenden dieser päpstlichen Zunft.
Offenbar kam sie dazu wie die Jungfrau zum Kind. Anlass zu dieser Vermutung geben die neuen amerikanischen „Dietary Reference Intakes“ (DRI), die von Expertengruppen nach einer streng standardisierten Methode über Jahre erarbeitet wurden. Die Methodik ist schriftlich festgehalten und kann von jedermann nachvollzogen werden. Was jedem Wissenschaftler selbstverständlich ist, wird von den Ernährungsgelehrten der Universität Bonn nun als eine „noch nie praktizierte, umfassende wissenschaftliche Grundlage“ erkannt.
Ein solches Vorgehen, so die Botschaft vom Rhein an den Main, könnte helfen, die Frankfurter Ernährungsdogmen zu „objektivieren“.
Beiläufig erfahren wir, wie die deutschen Empfehlungen bislang zustandekamen:
Sofern die Bedarfswerte nicht geschätzt wurden und daher spekulativ bleiben, wurden von einzelnen Wissenschaftlern „Vorschläge erarbeitet“, über die vom Präsidium „entschieden“ worden sei. Bei diesem Vorgehen sei „ein subjektiver Einfluss … nicht auszuschließen“, argwöhnen die Bonner Kollegen. Immerhin basieren die Bedarfszahlen „häufig auf Untersuchungen, die vom jeweiligen Verfasser ausgesucht (!, die Red.) worden sind“. Dazu wurde nach Gutdünken ein „Sicherheitszuschlag addiert, der mehr oder weniger subjektiv festgelegt“ ist.
Nun ist die DGE, die sich gerne mit dem Slogan „der Wissenschaft verpflichtet“ präsentiert, im Zugzwang. Selten wurde so deutlich gesagt, was von jenen Daten zu halten ist, nach denen sich die Deutschen ernähren sollen, um gesund zu bleiben: Genau soviel wie von einer päpstlichen Enzyklika.
(Ernährungs-Umschau 1999/46/S.130-135)
strubbel
Y:open_mouth:)
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Hallo Strubbel,
wieder eine Bildungslücke geschlossen - herzlichen Dank
.
Gruß
Isabelle.