Seit Neubau unseres Hauses vor ca. 7 Jahren nutzen wir in der Küche einen 5Ltr.Wasserboiler zum Erzeugen des Heißwasser. Genutzt wird er zum Spülen von Besteck usw. Wir haben uns damals bewußt gegen eine Ringleitung entschieden um lange Wege von der Heizung zu vermeiden. Mit dem Boiler kommen wir sehr gut zurecht.
Der Boiler ist allerdings auch der größte „Stromfresser“ im Haus mit ca. 750kWh/a. Nun bin ich am Überlegen, ob man den Energieverbrauch durch „neuere“ Generationen von Boilern merklich reduzieren kann.
Die Wärmedämmung wird vermutlich besser sein bei neueren Geräten. das derzeit genutzte Gerät (damals Baumarktware) ist etwas mehr als handwarm an der Außenseite. Die Erwärmung des Warmwasser wird technologisch bei alten Geräten genau so sein wie bei modernen Boilern (denk ich mal…).
Hat jemand Erfahrungen damit?
Viele Grüße
Obelixgazelle
Hallo
Wenn dich die Bereitschaftsverluste und die unzureichende Dämmung nerven gibt es noch eine Möglichkeit; ein Kleindurchlauferhitzer. Dieser erwärmt das Wasser nur dann wenn es gebraucht wird und bevorratet es nicht.
Fazit: Energieverbrauch nur dann wenn Wasser gezapft wird.
Schau mal nach Kleindurchlauferhitzern von „Clage“
Gruß
Nelsont
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Hallo Obelixgazelle,
Der Boiler ist allerdings auch der größte „Stromfresser“ im
Haus mit ca. 750kWh/a. Nun bin ich am Überlegen, ob man den
Energieverbrauch durch „neuere“ Generationen von Boilern
merklich reduzieren kann.
Die Wärmedämmung wird vermutlich besser sein bei neueren
Geräten. das derzeit genutzte Gerät (damals Baumarktware) ist
etwas mehr als handwarm an der Außenseite.
Handwarm = 40°C
Wasser = 60°C
Umgebung = 20°C
Du hast 50% Verlust.
Mit den rund 350kWh/a heizt du somit deine Küche.
MfG Peter(TOO)
Hallo,
Handwarm = 40°C
Wasser = 60°C
Umgebung = 20°CDu hast 50% Verlust.
Mit den rund 350kWh/a heizt du somit deine Küche.
es wäre eine Beleidigung für die Milchmädchen, deine Rechnung als „Milchmädchenrechnung“ zu bezeichnen.
Gruß, Niels
)
Hi,
die „Verbrauchswerte“ sind heute in etwa die gleichen wie noch vor Jahren.
aber:
Die Isolierungen sind besser. Das bedeutet, dass es nicht so oft erhitzt werden muss.
Außerdem musste ich z.B. feststellen, dass kaum noch Temperaturwerte wie 90° zu sehen sind.
Warum will ich auch daurnd kochendes Wasser haben ? Ist nicht sooo sinnvoll - wenn man nicht rund um die Uhr „Tea-Time“ macht *g*
Der erwähnte Kleindurchlauferhitzer ist eine kostengünstige Alternative, die sich auf lange Zeit bezahlt macht.
oder…
Gerät nur dann einschalten wenn Warmwasser gebracuht wird. Auch in der Küche wird nicht dauernd Warmwasser benötigt. Für 1-2 Mal am Tag Spülen könnte das den Stromverbrauch auch schon positiv beeinflussen.
Gruß
BJ
Hallo!
Habe so einen Mini Durchlauferhitzer an einem Waschbecken, wenn Du damit Spülen willst ist das Wasser schon kalt bis das Becken voll ist, so langsam läuft das Wasser aus der Armatur.
Gruß sepp.
Ein Kleindurchlauferhitzet kommt nicht infrage, da man schon beträchtliche Leistungen benötigt um das Spülbecken voll warmes Wasser zu bekommen - ohne daß es inzwischen kalt ist. Habe als Faustregel gelesen:
kW Angabe des Gerät /2 = Anzahl Ltr. heißes Wasser / Minute
Die Geräte kosten dann entsprechend auch viel Geld.
Ausschalten über Nacht hat bei uns nichts gebracht.
Ich habe mal mit einem Energiemeßgerät über einen Zeitraum von mehreren Wochen den Unterschied gemessen zwischen Tag an + Nacht aus gegenüber des ständigen an-Betrieb. Hat wie gesagt bei uns keinen Unterschied gebracht. Das läßt auf rel. hohe Wärmeverluste schließen.
Habe inzwischen auch weiteres herausgefunden.
Die neueren Geräte heizen nach Herstellerangaben (z.B. Stiebel Eltron) nicht mehr die Peripherie auf. Gegenwärtig sind die metall. Leitungen zur Armatur und z.T. auch die Armatur warm. Das heißt, momentan nutzen wir den Boiler sozusagen als elektr. Raumheizung.
Wir werden uns einen 5 Ltr. Stiebel Eltron zulegen und dann messe ich wie schon seit langer Zeit den Verbrauch.
Danach melde ich mich wieder zu diesem Thema im selben Thread.
Viele Grüße
Obelixgazelle
Hallo,
Ausschalten über Nacht hat bei uns nichts gebracht.
Ich habe mal mit einem Energiemeßgerät über einen Zeitraum von
mehreren Wochen den Unterschied gemessen zwischen Tag an +
Nacht aus gegenüber des ständigen an-Betrieb. Hat wie gesagt
bei uns keinen Unterschied gebracht. Das läßt auf rel. hohe
Wärmeverluste schließen.
diese Argumentation ist unlogisch. Gerade wenn du hohe Verluste hast, lohnt sich das Ausschalten über Nacht, denn dann kühlt das Gerät relativ schnell aus und hat dann gar keine Verluste mehr.
Gruß, Niels
diese Argumentation ist unlogisch. Gerade wenn du hohe
Verluste hast, lohnt sich das Ausschalten über Nacht, denn
dann kühlt das Gerät relativ schnell aus und hat dann gar
keine Verluste mehr.
Hallo Niels,
durch die hohen Wärmeverluste bei ausgeschaltetem Boiler über Nacht kühlt der Inhalt übermäßig aus und muß am Morgen wieder auf Temperatur geheizt werden. Diese Energie ist bei uns wahrscheinlich ähnlich hoch wie die, die zum Erhalt der Wärme bei eingeschaltetem Boiler nötig ist.
Viele Grüße
Obelixgazelle