Hallo,
Danke für die Auskünfte, sie waren sehr hilfreich. Es nur
schade, dass du mich nie polemisch hast erleben dürfen, sonst
hättest du meinen Beitrag kaum als solchen auffassen können.
Nur zu, ich mag gute gemachte Polemik sehr 
Du hast keine Ahnung, aber davon jede Menge.
Eben. Ich bin mir zusätzlich nicht mal zu blöde, aus diesem
Grund hier zu fragen, auch wenn du das möglicherweise für
völlig unbegreiflich hälst (Achtung bitte: das war polemisch).
Du hast ja nicht gefragt, Du hast (obendrein in einem sehr … sagen wir mal landjunkerhaften Ton) Antworten gegeben.
Du darfst nicht vergessen: Ein Hacker per Kabel hinterlässt i.d.R. :Spuren seines Vorgehens, bei einem unsicheren WLAN ist die Forensik :erheblich aufwändiger und mit hoher Wahrscheinlichkeit fruchtlos.
Dem zweiten Teil deiner Aussage ist schlichtweg zuzustimmen.
Den ersten Teil musst du mir aber genauer erklären: warum
hinterlässt ein kabelbasierter Angriff mehr Spuren?
Ein WLAN-Angriff sieht für die Opfer stets so aus, als wäre er von Deinem LAN gekommen. Sogar für Dich sieht es so aus, als käme der Täter von innen. Er braucht keinerlei Infrastruktur zwischen Deinem LAN und seinem Notebook.
Ein Angreifer über das Internet nutzt zwangsläufig Hardware vor Deinem System. Es ist daher im Zweifelsfall nachweisbar, dass nicht Du die Quelle, sondern nur ein System auf der Strecke warst.
Wenn Du Deinen WLAN AP nicht verdammt gut im Griff hast und das Teil vernünftige logging Funktionen hat, die sich nicht aushebeln lassen, dann sieht es mit dem Nachweis sehr schwer aus. Zwar gilt in jedem Falle die Unschuldsvermutung, aber ich möchte nicht vom technischen Verständnis deutscher Richter abhängen, wenn es um Kinderpronografie oder Raubkopien geht.
„Ja doch, es ist total simpel mein Netz zu missbrauchen. Ich dachte nur, weil das bei allen anderen auch so ist, muss ich mich nicht drum kümmern. Ich weiss wirklich nicht, wer oder wie jemand mit meiner Kennung 20 GB Kinderpornos Raubkopieren konnte!“
So ein Angriff kann bei deinem kabelbasierten Netzwerk doch
eigentlich nur von außen stattfinden (es sein denn, man bricht
bei dir ein und nutzt deine Infrastruktur direkt an der Dose
oder alternativ, weil du deinen Switch in den Garten geworfen
hast und jeder sich dort anschließen kann).
Dein WLAN ist das Äquivalent dazu. Du hast einen Hub(!) virtuell in den Garten geworfen und jeder darf sich dort anschließen. D.h. nicht nur das Kipo-Szenario ist bedrphlich, auch Deine PINs und sonstige private Daten … sind nicht so privat, wie Du das vielleicht gerne hätttest. Auch wenn Du selbstverständlich nichts zu verbergen hast!
Ich werde daher mit der Gefahr leben müssen, dass morgens um
fünf die SOKO „CyberTerror“ in meiner Wohnung steht.
Tue das. Aber sag hinterher nicht, Du hättest von nichts gewusst. Oder Moment, doch, sag Du hättest von nichts gewusst. Vielleicht kommst Du dann mit einem blauen Auge davon 
Viel Glück
Fritze