hallo zusammen,
seit einiger zeit beschäftige ich mich mit dem gedanken, einen erotikshop zu eröffnen. im umkreis von 50 km gäbe es keine vergleichbare konkurenz!
ich habe mir auch schon ein entsprechendes freistehendes ladenlokal ausgesucht, mit (meiner meinung nach) super lage in einem gut besuchten industriegebiet.
ich habe mir schon viele gedanken darüber gemacht, finde allerdings keinen richtigen anfang.
das heißt, ich weiß nun nicht genau wie dieses projekt angehen soll, wie ich die entsprechenden lieferanten finde und was alles genau beachtet werden muss.
ich würde nun gerne mal mit jemandem reden, der schonmal so ein projekt erfolgreich realisiert hat!
ich habe mir auch schon den weg des „francise“ angesehen, bin aber davon nicht so überzeugt, da man zu sehr durch auflagen und angebot eingeschränkt wird … nicht zu vergessen die lizenzgebühren und die vertragslaufzeiten!
haltet ihr diesen weg für sinnvoll und was haltet ihr grundsätzlich von meinem projekt … hat es eurer meinung nach zukunft?
Gut besuchte Gegend, kann gut sein oder auch schlecht. Die Bevölkerung hat angeblich eine „offene“ Meinung zum Thema Erotik, aber die Wirklichkeit sieht sehr oft anders aus. Es gibt zwar den potenziellen Kunden, dem das egal ist, was die Nachbarschaft denkt, aber die Masse der möglichen Kunden wird sich lieber unbemerkt in ein Erotikgeschäft schleichen. Der Gedanke erkannt zu werden, lässt sicherlich einige abschrecken. Oder wer gibt schon gerne zu, das man : Vibrator – Gummipuppe – Sexfilme usw. nur aus Fernsehberichte kennt. Deshalb funktioniert der anonyme Online-Versand so gut. Wenn ein Erotikgeschäft, dann auch gleichzeitig mit einem Online-Versand.
zu der von mir gewählten geschäftslage muss ich noch anmerken, dass der eingangsbereich praktisch hinter einer halle liegt mit eigenen, nicht einsehbaren parkplätzen. ein potenzieller kunde könnte also ungesehen dort parken.
an einen onlineshop habe ich narürlich auch schon gedacht, würde dies aber erst nach einer geschäftseröffnung in angriff nehmen.
…der eingangsbereich praktisch hinter einer halle liegt
mit eigenen, nicht einsehbaren parkplätzen. ein potenzieller
kunde könnte also ungesehen dort parken.
Damit dürfte der größte Stolperstein beseitigt sein. Was sagt denn das Ordnungsamt, Gemeinde, Rathaus usw. zu der Idee ?
Hallo Kai,
nur kleine Anmerkung zu Deiner Verschreiber im Titel:
Falls Du mal Werbung machen willst, würde ich mir überlegen
diesen „Versprecher“ unbedingt mit hineinzunehmen, grins:smile:)
Jeder weiß was gemeint ist, aber geschrieben ist es nicht
und jeder ist neugierig, ob er recht hat mit dem was er
DENKT was es ist:smile:)
Außerdem könnte man noch über eine interessante Verknüpfung
zwischen Erotik & EsoterIK nachdenken, lach.
Soweit mein nicht sehr nützliches Brainstorming dazu:smile:
Viel Glück,
Christine
Damit dürfte der größte Stolperstein beseitigt sein. Was sagt
denn das Ordnungsamt, Gemeinde, Rathaus usw. zu der Idee ?
Ich schätze mal außer „Schön“ gar nichts, denn: Anders als BORDELLE müssen Erotik-Shops nicht ausschließlich in Industriegebieten angesiedelt werden. Es kommt m.E. in erster Linie darauf an, ob man in einer Großstadt oder eben einer Kleinstadt aktiv werden will. Wenn man sich mal die Topeinkaufsmeilen in Deutschland ansieht, meines Wissens alles andere als Industriegebiete, dann sieht man Beathe Uhse und Co. oft. Von daher muss man diese Restriktion nicht fürchten.
Allerdings macht es sicherlich auch wenig Sinn, einen solchen Shop in einer 400 Einwohner Gemeinde in Niederbayern zu errichten.
Der Vorschlag mit dem Onlineversand ist aber gut. Ich denke dass es u.U. vielleicht sinnvoll wäre, einen solchen direkt mal als Projekt ins Auge zu fassen, wenn man nicht gerade in einer Großstadt lebt. In Berlin gibt es da so eine „Lokalität“ wo gegenüber von Beate Uhse gleich ein BurgerKing Rest. beheimatet ist, von wo aus man im Sommer, wenn man draußen nicht nur braun sondern auch noch fett werden will, sehen kann, wer „neue Anregungen“ braucht. Dabei scheint es mir so, als wenn die Frequentierung in Großstädten höher sein dürfte.
Allerdings soll es mittlerweile auch wieder so sein, dass das Geschäft mit der „Ersatzliebe“ stagniert. Seitens Beate U. wurde da mal eine Studie in Auftrag gegeben, wo ein MaFo-Institut die Ausgabenfreudigkeit für solche „Konsumgüter“ herausfinden sollte. Dabei fand man heraus, dass die Kaufbereitschaft in wirtschaftlich schlechten Zeiten -anders als noch in der Vergangenheit- nun spürbar nachlässt. Mit dem gleichen Problem haben ja auch zahlreiche „Freudenhäuser“ zu kämpfen.
Das mit den Studien ist immer so eine Sache. Die Leute kaufe weniger, als noch vor…
Aber wie viel und was haben sie vorher gekauft? Die Bevölkerung stöhnt, weil die Stromkosten steigen, im gleichen Atemzug werden Beamer, DVD-Anlagen, Großbildfernseher, Elektrogrills und der weitere übliche Elektro- Schnickschnack gekauft.
Wenn also der Erotikladen (oder Laden allgemein ) nicht funktioniert, muß das nicht an der Kaufkraft liegen. (Die Lieblingsaussage eines schlechten Geschäftsmannes) Wichtig ist das Angebot, Prensentation, Diskretsion und das Wohlbefinden des Kunden.
Als letzter Punkt bleibt noch die Frage, mit wie viel Gewinn der Geschäftstreibende zufrieden ist?
hallo zusammen,
ja, was soll als verdienst rum kommen?! … denke mal, dass man damit nicht reich wird, ist auch nicht beabsichtigt, aber würde halt gerne davon (über)leben können und nicht dem arbeitsamt zu last fallen!
der gedanke eines erotikgeschäftes ist auch nur geboren worden, weil ich der überzeugung bin, dass man/frau auch gerne mal in ein geschäft geht und sich die ware auch gerne mal anschaut/anfasst und nicht nur ein foto im internet zur auswahl hat?!
evt. kanns ja auch bei anderen so sein wie bei mir und meiner freundin, dass es kurzfristig, situationsbedingt, zum kauf kommt (evt. abends) … beim onlineversand kann man da ja nicht so spontan reagieren und muss sich immer schon n paar tage vorher überlegen, was man irgendwann mal gebrauchen kann
zu dem ort kann ich noch sagen, dass es eine kleine stadt mit ca. 6100 einwohnern handelt + entsprechenden umliegenden gemeinden.
das geschäft liegt übrigens (nicht einsehbar) auch an einer viel befahrenen bundesstrasse!
Das mit den Studien ist immer so eine Sache. Die Leute kaufe
weniger, als noch vor…
Aber wie viel und was haben sie vorher gekauft? Die
Bevölkerung stöhnt, weil die Stromkosten steigen, im gleichen
Atemzug werden Beamer, DVD-Anlagen, Großbildfernseher,
Elektrogrills und der weitere übliche Elektro- Schnickschnack
gekauft.
Tja, wovon hat man wohl mehr …einem „Präsent“ aus dem Erotik-Shop oder von einem Plasma Fernsehgerät ?? )
Das kommt in diesen Studien ja auch durch. Die Konsumentenpräferenzen verschieden sich ständig. Und in Zeiten wie diesen, wo allgemein eine große Unsicherheit herrscht, wird eben wieder die „Rationalität“ ausgepackt, bzw. man besinnt sich eher mal als bei guter Lage. Man muss ja sehen, vor welchem konjunkturellen Hintergrund solche Studien laufen. Und diese war eben recht aktuell, ein Jahr alt glaube ich.
Wenn also der Erotikladen (oder Laden allgemein ) nicht
funktioniert, muß das nicht an der Kaufkraft liegen. (Die
Lieblingsaussage eines schlechten Geschäftsmannes) Wichtig ist
das Angebot, Prensentation, Diskretsion und das Wohlbefinden
des Kunden.
Nein, das stimmt natürlich. Da kann es mannigfaltige Gründe geben.