'erpressung'

Hallo,

ist euch schonmal aufgefallen, das Eltern gerne Kinder mit Dingen „erpressen“ ?

Beispiel:
Mein Vater hat vorhin zugesagt das ich mit meinem Freund &
seiner Familiy zur DASA darf .
Grade hatte ich eine Meinungsverschiedenheit mit meiner Mum und schon meinte mein Vater, das ich nicht zur DASA darf, wenn ich nicht sofort aufhöre zu wiedersprechen .

Ds ist ein gutes Druckmittel, jedoch weiß ich nicht, wie ich das umgehen soll.

Ob es wohl hilft, wenn ich sage :
„Okay dann geh ich da nicht hin und bleibe zu hause!“ ?

Wollte gerne eure Meinungen und Erfahrungen hören, da bei sowas schon öfte solche Reaktionen kamen .

(

Gruß

Hallo,

Ds ist ein gutes Druckmittel, jedoch weiß ich nicht, wie ich
das umgehen soll.

Ganz einfach: Du hörst sofort damit auf, zu widersprechen und fängst sofort nach der DASA (was immer das ist) wieder damit an.

:wink:

Gruß, Chamomilla

Hallo,

ist euch schonmal aufgefallen, das Eltern gerne Kinder mit
Dingen „erpressen“ ?

Ja. Das ist nicht toll, aber irgend eine Form der Autorität brauchen Eltern. Wenn sie eine Anweisung mit einer Drohung untermauern müssen, sagt das nicht nur über die Eltern, sondern auch über das Kind was aus.

Überleg dir mal, wie du als Elternteil deine Kinder dazu bringen würdest, das zu tun was sie sollen, wenn es nicht reicht, die Kinder darum zu bitten.

Grüße,
Moritz

Hallo,

Als Erzieherin sage ich immer: *Bist Du nett zu mir, bin ich nett zu Dir*

Eltern haben nun mal die Verantwortung für ihre Kinder, und wenn Du nun nicht mal in deren Anwesenheit Dich an zwischenmenschliche Regeln halten kannst, wie soll man Dir denn vertrauen, dass du Dich bei *Ausgang* (was ist DASA) an Regeln hältst?

Es gibt gewiss Eltern, die ihre Kinder erpressen, aber nicht jede Konsequenz á la *wenn Du das tust/nicht tust, dann passiert das und das* ist eine Erpressung.

Nicolle

alternativ könnten wir ja auch wieder die Prügelstrafe und Freiheitsberaubung einführen, kombiniert mit Nahrungs- und Liebesentzug, Strafarbeiten…

Siehs mal so: In einem sozialen System (Familie oder Gesellschaft) gibt es Regeln und es gibt immer auch Personen und Instanzen, welche befugt sind diese Regeln durchzusetzen… heute magst Du viele Dinge nicht einsehen zu welchen Dich Deine Eltern bewegen möchten - in vieleicht gerade mal 10 Jahren wirst Du erkennen welcher Sinn dahinter stand und manchmal auch dankbar sein, dass Dir Deine Eltern bestimmte Dinge beigebracht und andere verboten haben. Heute schmunzel ich auch über so manche Diskussion, die ich mit meinem Vater hatte und denken mir, dass man das Thema anders hätte regeln können, aber mit den hinter seinen Regeln stehenden Ängsten um mich als Kind hatte er Recht…

…und dann kommt irgend wann die Zeit, da bist Du genervt, weil so viele Personen aus Deinem Jahgang die wichtigsten Regeln des Zusammenlebens nicht kennen gelernt haben und das Leben nur noch stressig ist, weil sich Leute an Abmachungen etc. nicht halten und kein Wertesysem haben, auf dass man (privat und geschäftlich)aufbauen kann.

Ansonsten kann ich nur das erste Posting unterstützen - zu so Reaktionen der Eltern gehören auch die Kinder - Würde sich mein Kind in irgend einer Form kooperativ verhalten, würde es auch mehrere Freiräume bekommen - Also: Direkt die Hausaufgaben ohne murren machen und gute Leistungen in der Schule würden mir als Elternteil die Entscheidung erleichtern mein Kind auch mal zu Partys gehen zu lassen, die erst später in der Nacht enden.
Weiß ich wo mein Kind sich mit wem rumtreibt würde ich als Elternteil auch beruhigter sein.
Ruft mich mein Kind an und gibt kurz Bescheid, dass Bus und Bahn verspätung haben - ist auch mein Leben als Elternteil einfacher, da ich nicht nachts stunden lang wach sitze und mir anfange Gedanken zu machen was mit meinem Kind passiert ist und ich noch nicht mals wüsste wo ich suchen müsste.

Vielleicht kannst Du in Deinem jetzigen Alter auch schon verstehen, dass Deine Eltern vieles für Dich als Kind aufgegeben haben (was sie natürlich freiwillig und gerne gemacht haben) und jetzt aber auch wollen, dass aus ihrem Kind ein netter Mensch wird und dem Wesen welches sie umhegt und gepflegt haben nicht passiert und schlechtes widerfährt.

Hallo,

es ist nicht der einzige fall, jedoch ist das mit der DASA - Deutsche Arbeitsschutzausstellung - atuell .

Ich versteh meine eltern teilweise, wenn sie mir was verbieten, jedoch nicht so.
Sie wollen grundsätlich wissen wo ich bin (okay, obwohl das auch nervt), Freunde wollen sie kennen lern (okay), Schulische leistungen (bin nun zwar kein Musterschüler, jedoch hatte ich noch nie blaue Briefe und bin auch eigentlich relativ gut), Regeln befolge ich auch manchmal zwar nicht gerne, aber tu ich trotzdem).

Gestern, wie ich schrieb, hatte ich eine Meinungsverschiedenheit.
Mein dad sagte nur, wenn du nicht in dein Zimmer gehst, dann darfst du morgen nicht.
Ich bin in mein Zimmer gegang &’ Musik auch leise gestellt, so das sie auch schlafen gehen konnten.

gerade gab es Essen. Meine Mum klopfte nur an und sagte :" Essen".
Ich bin hoch gegangen &’ iich wurde nicht mal begrüßt.
Okay dachte ich mir und habe gegessen. Als ich wieder gehen wollte - Tisch habe ich auch abgeräumt - sagte meine Mum das ich nicht gehen darf .
(Kann mir nun mal wer sagen warum nicht?)
Ich habe dann gefragt ob es die letzte entscheidung ist, da ich gestern auch gemacht hatte, was sie gesagt hatten.
Ich darf also nicht.

Ich sagte grade ab und wollte Raus zum nachdenken.
Da meine Eltern am Tisch nicht mir geredet hatten, schrieb ich ein Zettel „Ich bin auf dem Friedhof“ und ich raus ging, riefen sie mich zurück.
Ich sitze nun in meinem Zimmer und darf nicht mal raus, das hatte ich noch nie .
Hatte noch nie Stubenerrest (haben sie mir nun ja anscheinend gegeben)

Ich habe immoment nicht das beste verhältnis zu meinem eltern.
Manchmal ist es okay, dann ist wieder Zoff, da sie mir was erzähln7verstrechen und hinterher verbieten.

Ich finde es einfach undfair, wenn ich mal etwas möchte und mir das zugesagt wird und dann - fast ohne Grund - gestrichen wird.

Verstehen kann ich meine Eltern manchmal auch, wenn sie mir was verbieten wolln, oder so, doch die meinen nur, das ich das eh nicht verstehen kann, nur weil ich eine andere Meinung habe.
Ich denke, nur wenn man eine andere Meinung vertritt, kann man doch andere auch erstehen, oder?
Andererseits meinen Eltern das sie uns Kinder verstehn und dann hat man als Kind/Jugendlicher das Gefühl, dass sie garnichts verstehen.

Ich hatte mal eine Phase, da war ich sehr vielin meinem Zimer, hab mich zurück gezogen und hatte fast schon 2 Welten .
Meine mutter machte sich Sorgen (verständlich) &’ nun wenn ich mal ein bissl mehr Unternehmen möchte, verbieten sie es mir ?

Ich finde, dass das eine miese erziehung ist.

Hätte ich, wenn meine Eltern sagen: „Wenn du nicht das und das machst, dann darfst du das nicht“, einfach sagen solln, okay und fertig?
Oder was hilft?
Ich brauche unbedingt Hilfe.
So schaff ich es hier nicht mehr.
Ich bi schon fast am Boden mit dieser Erziehung.

z.b. reden bringt nix, da sie mir nicht richtig zuhören .

gruß

…so wie Du das beschreibst scheinen da irgendwie noch andere Probleme mit zu spielen. Manchmal können Eltern auch aus dem gelernten VErhalten Ihrer Kindheit nicht aussteigen und wissen aber, dass das was Sie von Ihren Eltern gelernt haben irgendwie falsch ist, können es aber nicht umsetzen und in Einklang mit der Realität bringen…

Auch ist es manchmal für Eltern schwer zu verstehen, dass aus ihren kleinen Kindern erwachsene Menschen werden, die eben Diskutieren wollen um sich zum einen abzugrenzen und zum anderen um die Welt zu verstehen- manchmal auch die Eltern zu verstehen. Dir würde es ja sicherlich in einer Diskussion helfen, genau zu verstehen warum Du was nicht darfst und dabei die Hintergründe zu erfahren - welche sicherlich auf eigenen Erfahrungen und Emotionen der Eltern basieren. Manche Eltern stellen sich ihren Gefühlen - manche Eltern schaffen das nie.

Was kannst Du machen - es gibt Möglichkeiten Gespräche fair zu führen indem man bestimmte Gesprächstechniken in der Familie lernt. Da gibt es ein Buch welches sich mit der Familienkonferenz auseinander setzt…

GGF benötigt ihr auch extern einen kleinen Gedankenanstoß und Du etwas Unterstützung durch eine vierte unabhängige Person. Da kann Dir z.B. eine Beratungsstelle Auskunft und Hilfe geben. Pro Familia, Caritas, die Kirche, Dein PFarrer vor Ort manchmal auch ein gut geschulter LEhrer können Hilfe und Ideen geben, wie Kommunikation in der Familie besser gestaltet werden kann. Such Dir doch mal eine Stelle Deines Vertrauens und nehme direkten Kontakt vor Ort auf. Da kann Dir dann konkret geholfen werden.

Manche Schulen sprechen so Themen auch an Elternabenden an oder geben spezielle Kurse für Kinder und Eltern in der Pubertät.

Hi auch,

Gestern, wie ich schrieb, hatte ich eine
Meinungsverschiedenheit.

Um was ging es denn und wie lief das ab?

Ich bin hoch gegangen &’ iich wurde nicht mal begrüßt.

Hast Du gegrüßt oder gefragt, was los ist?

Ich sagte grade ab und wollte Raus zum nachdenken.
Da meine Eltern am Tisch nicht mir geredet hatten, schrieb ich
ein Zettel „Ich bin auf dem Friedhof“ und ich raus ging,
riefen sie mich zurück.
Ich sitze nun in meinem Zimmer und darf nicht mal raus, das
hatte ich noch nie .
Hatte noch nie Stubenerrest (haben sie mir nun ja anscheinend
gegeben)

Hast Du gefragt, warum?

Ich finde es einfach undfair, wenn ich mal etwas möchte und
mir das zugesagt wird und dann - fast ohne Grund - gestrichen
wird.

Es wäre gut, Deinen Eltern diesen Eindruck in einem „besseren Moment“ mal zu schildern.

Ich brauche unbedingt Hilfe.

Zunächst einmal musst Du lernen, selbst für Deine Interessen gerade zu stehen. Auch wenn Deine Eltern darauf nicht hören.

So schaff ich es hier nicht mehr.

Hast Du - wenn alles Reden nicht hilft - eventuell Onkel, Tanten, Großeltern, denen Du mal Dein Herz ausschütten kannst? Manchmal kann man Konflikte nur mit einem Vermittler lösen …

Gruß und Kopf hoch,

D.

Hallo,

mir scheint, dass zurzeit die Kommunikation zwischen Dir und Deinen Eltern nicht richtig funktioniert. Aus Deiner Beschreibung gewinnt man den Eindruck, dass Ihr Euch, wenn es Probleme gibt, gegenseitig unfreundliche „Brocken“ vor die Füße werft und dann aggressiv oder mit Schmollen reagiert.

Gestern, wie ich schrieb, hatte ich eine
Meinungsverschiedenheit.
Mein dad sagte nur, wenn du nicht in dein Zimmer gehst, dann
darfst du morgen nicht.

Du schriebst, dass Du nicht weiter widersprechen solltest. Nun wäre es interessant zu wissen,
a) ob es tatsächlich um verschiedene Ansichten in einer Sachfrage ging oder es schlicht ein Streit war, weil Dir z.B. Wunsch versagt wurde und
b) wie Du Deinen Widerspruch zum Ausdruck brachtest.

Falls Deine Eltern eine Diskussion, in der Du Deine Meinung angemessen geäußert hast, auf diese Weise abwürgten, wäre das eine für mich nicht nachvollziehbare Reaktion.
Verständlicher fände ich ihr Verhalten allerdings, wenn Du Dich im Ton vergriffen, patzig und beleidigend „argumentiert“ hättest und daraufhin Deine Eltern ihr vorheriges Entgegenkommen bedauerten und die Erlaubnis zurücknahmen.

Ich bin in mein Zimmer gegang

Meine Mum klopfte nur an und sagte :"
Essen".

ich wurde nicht mal begrüßt.

Als ich wieder gehen
wollte - Tisch habe ich auch abgeräumt - sagte meine Mum das
ich nicht gehen darf .

und ich raus ging,
riefen sie mich zurück.

Ich sitze nun in meinem Zimmer und darf nicht mal raus, das
hatte ich noch nie .

Und das alles, ohne dass Du einen weiteren Stein des Anstoßes botst (kein Maulen, Türenknallen etc.)? Und Deine Fragen nach dem Grund für dieses Verhalten wurden ignoriert?

Ich habe immoment nicht das beste verhältnis zu meinem eltern.

Das ist bedauerlich, aber andererseits in Deinem Alter völlig normal.

Ich finde es einfach undfair, wenn ich mal etwas möchte und
mir das zugesagt wird und dann - fast ohne Grund - gestrichen
wird.

Das hört sich fast so an, als würdest Du es trotz Deiner bisherigen Erfahrungen immer wieder drauf ankommen lassen. Wenn Du schon weißt, dass Dir eine Erlaubnis wieder entzogen wird, sobald Du Dich auf eine Auseinandersetzung einlässt, dann sei doch so clever und halt Dich zurück - auch wenn’s schwer fällt.

Verstehen kann ich meine Eltern manchmal auch, wenn sie mir
was verbieten wolln, oder so, doch die meinen nur, das ich das
eh nicht verstehen kann, nur weil ich eine andere Meinung
habe.

Es kommt, wie gesagt, drauf an, was Du unter „andere Meinung“ verstehst und wie Du sie vorbringst. Wenn es sich vor allem darum handelt, dass Du bezüglich Deiner „Freiheiten“ Deinen Kopf durchsetzt, wirst Du schlechte Karten haben.

z.b. reden bringt nix, da sie mir nicht richtig zuhören .

Es würde schon etwas bringen, wenn man es richtig angeht. Dazu gehört z.B. der passende Zeitpunkt - auf keinen Fall, wenn Ihr Euch gerade wieder gezofft habt, sondern in einer neutralen, möglichst entspannten Situation, in der es nicht aktuell um ein bestimmtes Thema geht.
Dabei sollte vereinbart werden, dass jeder den anderen ausreden lässt, ihm zuhört und - möglichst sachlich - auf seine Argumente eingeht.

Wahrscheinlich hilft es auch schon, wenn Du Dich etwas diplomatischer verhältst und damit signalisierst, dass Du nicht auf Konfrontation aus bist.

Alles Gute!
Kreszenz

Moin,

ich hoffe, Du bist noch am Leben…

Lass mich mal ein paar Vermutungen anstellen, und wenn Du Lust hast sag was dazu. Um wirklich was Konkretes sagen zu können brauch ich ein besseres Bild von Dir und Deinen Eltern …

  • Deine Eltern sind sich untereinander auch nicht immer einig
  • Du kommst vor allem mit Deiner Mutter nicht so klar
  • Du hast schon Versuche unternommen ‚braves Kind‘ zu sein, aber dann war z.B. die Art nicht recht, wie Du die Spülmaschine einräumst, oder der Zeitpunkt völlig falsch
  • Der Zoff mit Deiner Mutter vorgestern war teilweise unter der Gürtellinie - worum ging es eigentlich?
  • Deiner Mutter sagt dieser Freund, mit dem Du loswolltest nicht ganz zu (gesellschaftliche Stellung)

Wenn Du Lust hast lass mal alles raus, aber nenn bitte konkrete Sachen.
Klar, die Ausstellung ist rum, für die hilft es nicht mehr viel, aber es hilft vielleicht für zukünftige Geschichten.

Noch was: wenn Dir das Brett hier zu öffentlich ist, gerne auch direkt an mich (Vater in einer glücklichen Ehe mit fünf Kids und einiger Lebenserfahrung).

Gruß Hans

Ich sagte grade ab und wollte Raus zum nachdenken.
Da meine Eltern am Tisch nicht mir geredet hatten, schrieb ich
ein Zettel „Ich bin auf dem Friedhof“ und ich raus ging,
riefen sie mich zurück.
Ich sitze nun in meinem Zimmer und darf nicht mal raus, das
hatte ich noch nie .
Hatte noch nie Stubenerrest (haben sie mir nun ja anscheinend
gegeben)

Sag mal, das mit dem Friedhof, könnten deine Eltern das vielleicht falsch verstanden haben? Nur so ein Gedanke.

Sag mal, das mit dem Friedhof, könnten deine Eltern das
vielleicht falsch verstanden haben? Nur so ein Gedanke.

mhhh das wäre eine Möglichkeit, wobei ich esnicht glaube .

Hallo

Ich finde es einfach undfair, wenn ich mal etwas möchte und
mir das zugesagt wird und dann - fast ohne Grund - gestrichen
wird.

Passiert so was öfters?

Es wäre gut, Deinen Eltern diesen Eindruck in einem „besseren
Moment“ mal zu schildern.

Denke ich auch.

Ich brauche unbedingt Hilfe.

http://www.kinderundjugendtelefon.de/

Kostet nichts und ist anonym.
Solche Gespräche helfen zwar oft nicht s e h r weit, aber geben oft einen Anstoß dazu, wie man weiter machen kann.

Viele Grüße
Simsy

Hallo,

zu Deiner exacteren Erläuterung der Sutuation: ja, es gibt auch bekloppte Eltern, das sollte ruhig mal gesagt werden (obwohl ich selbst Elter bin, also nicht aus der pubertären Sicht urteile).

Ich habe seinerzeit als Kind schon manchmal den erstmal mieseren Weg gewählt: ich durft z.B. Fleisch nur essen, wenn ich alles, also auch die Speckkanten, mitaß. Die haben mich aber dermaßen geekelt, dass ich dann gesagt hab: gut, dann ess ich eben kein Fleisch.
Anfangs dachten meine Eltern wohl noch das legt sich, aber mit der Zeit machten sie sich fast Sorgen und irgendwann bekam ich tatsächlich die fettfreien Stücke und durfte sogar die Sehnen rauspopeln, aber das hat Jahre gedauert.
Trotzdem würde ich auf unfaire Erpressung immernoch so reagieren, das ist das einzige, was konkret hilft und auch schon mal ein Fragezeichen im Kopf der Eltern enstehen lassen kann.

Nach Deiner Beschreibung finde ich Dich eigentlich für eine Jugendliche sehr bemüht um ein gutes Miteinander (meine Tochter ist jetzt mit 9 schon (oder noch) deutlich anstrengender).

Haben Deine Eltern Kontakt zu anderen Erwachsenen / Eltern? Hast Du Geschwister?

Jedenfalls scheinst Du eine Menge Kraft zu haben, dass Du mit der Situation bislang so gut klar gekommen bist und Dir so viel Mühe gibst - notfalls warte auf den Auszug, sorge ein bißchen dafür vor, verschaff Dir Hilfe von Verwandten und Bekannten, wenn es geht und sieh zu, dass Du Du bleibst.
Es läßt sich durchstehen, auch wenns eine Zeitlang fies ist - und es lohnt sich (ich habe auch lange fiese Zeiten erlebt (nicht wegen meiner Eltern, andere Probleme) aber die paar fiesen Jahre durchzustehen hat sich für den guten Rest deutlich gelohnt.

Alles Gute und eine Portion Mut, Anne

Hallo Anne Damm .

Danke fuer deinE antwort, auf diesem Beitrag .
Ich denke inzwischen selber das ich das Beste raus machen muss .

Ich habe 2 Geschwister, jedoch sind soe schon beide ueber 26 und ich bin mit 14 fast wie ein Einzelkind .

Danke fuer dein Mutzusprechen :smile: