Ersatz für eine Ölzentralheizung

Hallo,
wir sind Eigentümer eines eines Mehrfamilienhauses mit 6 Wohnungen.
Die Gesamtwohnfläche beträgt 322 m². Beheizt wird das Haus mit einer Ölzentralheizung 34 kW Baujahr1994. Sollte diese Heizungsanlage einmal ihr Lebensende erreichen. Mit welcher Anlage sollte man diese ersetzen Nach dem heutigen Erkenntnisstand? Heizöl wird ja nicht preiswerter!

Danke
Baumanager

Hallo,

Beheizt wird das Haus mit
einer Ölzentralheizung 34 kW Baujahr1994. Sollte diese
Heizungsanlage einmal ihr Lebensende erreichen.

Ich bin in einer ähnlichen Situation.

Mit welcher
Anlage sollte man diese ersetzen Nach dem heutigen
Erkenntnisstand? Heizöl wird ja nicht preiswerter!

Für den „sollte“-Fall, der in einigen oder auch vielen Jahren eintritt, kann man sich heute nur grundlegende Gedanken machen. Keiner kann wissen, was in einigen Jahren neuester Stand der Technik ist und auch welche Technologien durch Subventionen wirtschaftlich interessant sein könnten. Von daher ist das (für mich) ein ungelegtes Ei.

Außerdem wird hier nicht genannt, welche Energieträger überhaupt dort, wo das Haus steht, zur Verfügung stehen (könnten). Gas, Holz, Öl sind mindestens drei, die in Betracht kommen könnten. Was ist mit Strom, Erd- und Fernwärme?

Gruß
Jörg Zabel

Hoffe ja die Heizung hält noch etwas und entspricht noch einigen Jahren der
Emmisionsverordnung! Aber dehnen in der Politik ist ja nicht über den Weg zu drauen.
wenn die in der EU wieder einmal lange Weile haben erfinden die eine neue
Emmisionsverordnung.
Also geheizt wird derzeitig mit Heizöl. Gas legt nicht an.
Hatte schon einmal an eine Pellet Heizung gedacht.

Hallo,

wir sind Eigentümer eines eines Mehrfamilienhauses mit 6
Wohnungen.
Die Gesamtwohnfläche beträgt 322 m². Beheizt wird das Haus mit
einer Ölzentralheizung 34 kW Baujahr1994. Sollte diese
Heizungsanlage einmal ihr Lebensende erreichen.

wenn du darauf wartest, dann hast du ja noch sicherlich 20 Jahr Zeit. Ölheizungen funktionieren halt 40 Jahre, aber so lange sollte man für eine Modernisierung natürlich nicht zuwarten.

Mit welcher Anlage sollte man diese
ersetzen nach dem heutigen Erkenntnisstand?

das kann dir jetzt noch keiner sagen, wenn du noch nicht einmal weißt, wann die Anlage getauscht werden soll.
Dazu müsste man erst einmal genauere Informationen über das Haus haben, über das Heizverhalten, über die Lage usw., usw.
Wenn du jetzt noch nicht modernisieren möchtest, dann kannst du in aller Ruhe abwarten was sich so tut in Zukunft. Mikro-KWK, WP, Hybridheizungen, Brennstoffzelle usw. sind erfolgverspechenden Projekten. Einige sind bereits Serienreif, andere folgen vielleicht nächstes Jahr oder erst in 10 Jahren.

Heizöl wird ja nicht preiswerter!

ja, aber die anderen Energieträger schon… Aufwachen!

Weil du weiter unten die Emissionsgrenzwerte angesprochen hast. Bei Öl oder Gas ist die Verschärfung sehr unwahrscheinlich. Bei Holz ist es aber, wegen der viel höheren Grenzwerte als bei Öl oder Gas, sehr wahrscheinlich. (in Österreich, dem Mutterland :smile: der Biomasse), sollten die Grenzwerte jetzt verschärft werden, dies wurde aber auf Druck der Landwirtschaftskammer vorübergehend ausgesetzt. Was ich damit sagen möchte: Jede Entscheidung heute, ist in 10 Jahren mit Sicherheit die „Falsche“
Gruß biopeso

Hallo,

Hatte schon einmal an eine Pellet Heizung gedacht.

Pellet-Heizung ist keine echte Alternative…du brauchst dir nur mal die Kosten anzusehen…von der Wartung mal abgesehen.
Bei einem 6-Familienhaus würde ich nach heutigen Erkenntnisstand ein Blockheizkraftwerk (BHKW) in Erwägung ziehen (z.B. ein „Dachs“).Da kannst du gleich einen Teil des Strombedarfs mit decken und je nach Leistung gleich noch eine zentrale Warmwasserversorgung dranhängen.
Erdwärme mit Solarunterstützung käme auch auch in Frage.
Aber wie andere schon geschrieben haben…was heute „up to date“ ist und als „Klimaschonend“ gilt, kann in 10Jahren als „Klimakiller“ gelten.
Auf jeden Fall würde ich mich eingehend über die verschiedenen Techniken ständig auf dem Laufenden halten und Erfahrungen von Anderen sammeln.

Gruß Angus

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Hallo,
kommt natürlich auch darauf an, wieviel Platz man hat und wieviel Arbeit es machen darf.
Wenn man (und idealerweise noch jemand der das machen kann und auch zuverlässig macht, wenn man selbst mal nicht kann) vor Ort ist, kann man über Holz (in welcher Form auch immer) durchaus nachdenken. Wenn man das leeren der Asche und jeden kleinen Handgriff, falls es mal hängt, samt Anfahrt extra bezahlen muß, dann imo eher nicht.
So lange es noch Fördermittel gibt, ist eine thermische Solaranlage mit einem großen Pufferspeicher (den man für eine Holzheizung imo immer haben sollte), evtl. ein guter Anfang, auf den man später aufbauen kann.
Sollte man irgendwann auch konventionell erzeugten Strom vernünftig vergütet bekommen (wenn man ihn zur richtigen Zeit einspeist - oder noch besser, man „tankt“ damit die Elektroautos seiner Mieter) und sich die KWK-Anlagen als standfest erweisen, ist das sicher auch eine gute Idee.

Cu Rene