Eins der praktischsten Geräte überhaupt.
Automatische Messbereichsumschaltung ACV - DCV- Durchgang, Messung mit niedriger Impedanz, dazu Kapazität und Min/Max.
Leider ist das Teil nicht mehr verfügbar.
Nun funktioniert meins noch, aber irgendwann wird das auch mal defekt sein.
Die von Fluke vorgeschlagenen Ersatzgeräte sind unpraktisch.
Kennt jemand einen adäquaten Ersatz?
(Oder noch besser: Kennt jemand eine Bezugsquelle für ein Fluke 12 in gutem Zustand?)
ist schon witzig.
Da sucht man alle paar Monate nach dem Teil und fragt dann nach Jahren mal im Forum - SCHWUPPS! - da findet Google plötzlich einen Laden in der Schweiz, der das Teil gelistet hat.
(In der Trefferliste irgendwo auf der 6. Seite)
Und man mag es kaum glauben, das ist keine Karteileiche, die haben echt noch ein Exemplar NEU auf Lager.
Beim Preis muss man schlucken.
230€ werden fällig, mal schauen, was der Zoll noch so will.
Das alte Gerät ist jetzt aber min. 10 Jahre alt und im täglichen Gebrauch. Das relativiert den Preis.
Zur China-Variante:
Danke, die Beschreibung sieht ja ganz nett aus.
Kann wohl noch mehr und noch automatischer als das Fluke.
Aber ganz ehrlich: Sowas packe ich mir nicht für gewerblichen Einsatz in die Tasche.
Aber ganz ehrlich: Sowas packe ich mir nicht für gewerblichen
Einsatz in die Tasche.
Als Ersatz für’s Fluke 12, nie.
Dann schon eher das Digitalmultimeter PCE-DM 10.
Schutzklasse EN61010-1 Isolation Klasse 2, doppelte Isolation Überspannungskategorien CAT III 600V, CAT II 1000 V
Wobei ich diesen Hersteller, bisher auch nicht kannte.
Überspannungskategorien CAT III 600V, CAT II 1000 V
Was genau sagen diese Kategorien aus?
Das Messgerät muss resistent gegenüber Spannungspitzen sein.
CAT III 600V sagt, dass es für Messungen im Bereich der Festinstallation ab Unterverteilung bis 600VAC gegen Erde genutzt werden darf. Dabei muss es Transienten bis 6000VAC aushalten.
Bei CAT II 1000V darf es an Endstromkreisen und an mittels Steckern/Leitungen genutzten Geräten bis zu 1000V genutzt werden, es muss dann ebenfalls 6000VAC Spitzen aushalten.
Im Prinzip sind die Kategorien nach dem Prinzip der Blitzschutzonen angesiedelt.
I sind nicht mit dem Netz verbundene Teile.
II ist die Kategorie, wo man den Feinschutz setzen würde (Steckdose, im Gerät am Netzeingang)
III ist da, wo man den Mittelschutz setzen soll (Unterverteilung)
IV da, wo der Grobschutz hin gehört (Hausanschluss, Zählerbereich)
Da heftige Überspannungen mit steigender Kategorie wahrscheinlicher werden, muss ein 300VAC Gerät bei CAT I 1500V aushalten, wenn es aber zur Verwendung am Hausanschluss zugelassen ist (CAT IV), dann muss es da 6000V überstehen.
Somit ist mein Fluke 12 nicht zur Verwendung im Hauptverteilungs-/Zählerbereich zugelassen.
Ähem. Ja. Da halte ich mich auch dran.
(Da es 6000V aushält, würde es aber eigentlich CAT IV mit 300V erfüllen müssen. Das wäre ja bei 230V (gegen Erde!) voll ausreichend.)
oder ändern die sich mit der max. vom Messgerät erfassbaren Spannung?
Nein.
Die Messkategorie wird vom Hersteller,
auf Grund des verbauten Transientenschutzes, festgelegt.
Zitat: Die Norm IEC 61010-1 spezifiziert Überspannungskategorien auf der Basis des Abstandes des Geräts von der Stromversorgungsquelle und der natürlichen Dämpfung von transienter Energie, die in einem elektrischen Verteilungssystem auftritt. Bei höheren Kategorien ist der Abstand zu der Stromversorgungsquelle kleiner, so dass ein besserer Schutz erforderlich ist. Zur Spannungsklassifikationen müssen Messmittel deshalb entsprechend beschriftet sein. Neu sind die Normenvorgaben für Messleitungen: So darf in der CAT-III- und CAT-IV-Umgebung die unisolierte blanke Messspitze maximal 4 mm betragen. Längere freiliegende Messspitzen, zum Beispiel ungeschützte Bananenstecker, sind nur noch für CAT II zugelassen. [Quelle: Fluke] http://www.gossenmetrawatt.com/deutsch/seiten/neuesi…