Ersatz für Nachtstromheizung

Hallo zusammen,

wir werden über kurz oder lang die Heizung (Nachtstrom) im Haus meiner Eltern rausschmeissen.
Hier ergibt sich jetzt folgende Fragestellung :
die Heizung ist in einem Kachelofen eingebaut (vormals Kohleheizung) und heizt die Räume über Warmluftkanäle. Das heisst in keinem Raum befinden sich separate Heizkörper(was ja an sich nicht schlecht ist).

Wenn wir jetzt die Heizung erneuern lassen (wir denken an Gas) müssen wir dann in jedem Raum Heizkörper installieren odere gibt es die Möglichkeit die vorhandenen Schächte zu nutzen ?

Können wir, falls eine Heizkörperinstallation in den Räumen nötig ist, die Schächte für die Leitungsverlegung nutzen ?

Mit welchen Kosten müssen wir ungefähr rechnen für ein Haus von ca. 150 qm Wohnfläche und 6 Zimmern plus Dachgeschoss ?

Danke für Euren Input !

Hallo

Die Schächte könnt ihr leidernicht mehr nutzen mit einer Gasheizung.
In die Räume müßten dann Heizkörper, Fussbodenheizung oder Wandheizung und dafür müssen Leitungen verlegt werden.
Ihr solltet auf jeden Fall die Heizlast DIN EN 12831 (früher Wärmebedarf) berechnen lassen um zu sehen wieviel KW die Hütte braucht.
Andere Möglichkeit anstatt Gas wäre z.B. eine Luft-Wasser-Wärmepumpe (wird gefördert!)
Und mal bei der KFW reinschauen, es gibt auch eine Förderung für den Abbau von NAchtspeicheröfen wenn eine Heizungsanlage NEU installiert wird; pro Nachtspeicherofen gibt´s 200 Euro Zuschuss.
Mit einem guten Fachmann vor Ort, sollte die Umsetzung der Heizungsanlage kein Problem sein.
Kostenmäßig kann man nicht viel sagen, dazu müßte man die örtlichen Gegebenheiten genau kennen.

Gruß und schönes WOchenende :smile:
Nelsont

Danke erstmal für Deine Antwort. Vielleicht noch zum Hintergrund :

die Nachstromheizung ist im ehem. Kachelofen untergebracht und heizt die Räume über Warmluft. Meine Vorstellung war halt dort auch die Gasheizung unterzubringen und die Schächte für die Rohrverlegung in die Zimmer zu nutzen um halt das Wände aufstemmen zu vermeiden.

Über die Fördermöglichkeiten bin ich als Bänker recht gut auf dem laufenden und hab mich schon schlau gemacht.
Wir werden auf jeden Fall vorher einen Fachmann ranlassen um das ganze mal durchrechnen zu lassen was die Heizleistung betrifft.

Wir wollen dann eh noch in „einem Abwasch“ auch noch die Fassade und ein paar Fenster neu machen lassen. Da gibt es ja auch diverse Fördermöglichkeiten.

Über die Fördermöglichkeiten bin ich als Bänker recht gut auf
dem laufenden und hab mich schon schlau gemacht.

Warum dann nicht einen neuen Heizeinsatz mit Strom und eine Photovoltaik aufs Dach?
Ist zwar in meinen Augen „pervers“ aber die Förderung dafür ist Spitze, und es macht am wenigsten Aufwand.
Dazu noch eine Solarthermieanlage mit E-Stab fürs Warmwasser.
Dann klappts auch mit Energiepass.

PS
Frohes Fest