Ersatzboard gesucht

Vorweg: Als ich das letzte Mal PC-Komponenten einzteln gekauft habe, waren grade die Monster-20MB-Festplatten neu auf dem Markt.

Also: Bei mir hat der Blitz in die Telefonleitung eingeschlagen und nicht nur das Modem sondern auch gleich die V.24 auf dem Motherboard gebraten. (Der Rest läuft eigenartigerweise noch!). Ich habe im Augenblick ein FIC VB-601-Z mit einem PIII 500 eingebaut. Das Modell ist aber mit dem PIII an der Grenze angelangt, ich überlege also, ob ich mir als Ersatz gleich ein etwas moderneres Modell holen soll.

Frage: Was empfehlt ihr mir? Welches MB kann ich einbauen, ohne allzuviel ändern zu müssen (Win89 + WinNT)?

Gruß
Stefan

Hi,

Siehe weiter unten meine Mail in der Rubrik Re^7: Passt der Prozessor auf mein Board ?
vom 29.05. 2.04 Uhr.

Ich bezweifel aber, das win89 darauf läuft :wink:))
Aber Du meintest sicher Win98.
Das ist natürlich eineuer Chipsatz mit UDMA66-Unterstützung. Wenn Du für Dein Board einen speziellen Treiber für dessen Chipsatz oder UDMA66 installiert hast, solltest Du den vor dem Umbau deinstallieren. Beim neuen Board ist eine Diskette dabei.

Gruß
Fasty

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Ja, das ist ein guter Rat, aber so ganz reicht das nicht. WIN98 wird wohl von der HD starten und dann eine „Unbekanntes Gerät“-Orgie starten, da es sämtliche Hardware ausser Festplatte und Diskette neu erkennen wird (ja auch die Grafik- und Soundkarte, weil sich wahrscheinlich die Slot-Adressierung ändert).

Im günstigsten Fall wird dein Rechner mit ach und Krach laufen und im Gerätemanager ein oder mehrere Geräte doppelt haben.

An Deiner Stelle würde ich also auch Sound-, Netzwerk- und Grafiktreiber vorher möglichst komplett de-installieren und auf Standard-VGA umschalten. Dann hast Du zumindest bei W98 gute Chancen.

Mit NT bin ich mehr als skeptisch, da wird wohl viel Handarbeit erforderlich sein, wenn es überhaupt geht.

Viel Erfolg.

Hi,

das geht doch, sofern die momentane Installation in Ordnung ist. Habe das schon mehrmals durchgeführt. Natürlich erkennt Windows alles neu, das ist klar.
Die Treiber der anderen Komponenten zu deinstallieren ist nicht unbedingt nötig, weil sich an der Ausstattung bis auf das Board nichts ändert, die Treiber sind die gleichen.
Wer auf 100%ige Sicherheit gehen will, kann alle Treiber deinstallieren. Es gibt da noch den Punkt „Abgesichert“. Wenn Windows die Erkennungsorgie beendet hat, Abgesichert hochfahren und die doppelten Einträge, sofern welche vorhanden sind, im Gerätemanager entfernen. Nur sollte man dann wissen, welcher der doppelten Einträge der letzte war, der dann nicht entfernt werden sollte.
Aber wie gesagt, ich habe nur, wie vorher beschrieben gehandelt, es klappte immer gut und lief auch vernünftig. Vorrausgesetzt, Windows lief vorher auch einwandfrei und ist nicht vermüllt.

Ich habe sogar einmal vergessen, die UDMA66-Treiber meines Abit BE6 mit integriertem UDMA66 (4 IDE-Anschlüsse) vorher zu deinstallieren, er bootete dann nicht mehr, aber abgesichert, dort entfernt und dann funzte es wieder.
Ich baue öfter andere Boards wegen Tests ein und habe Windows nur einmal neu installiert.
Der Grund war aber nicht der Boardwechsel, es war mal nötig :wink:)
Noch ein Tip am Rande: Vorher auf einer anderen Partition ein Abbild von C: erstellen (Image). Ich bin da sehr mit Ghost zufrieden (Symantec). Es macht eine 1 zu 1 Kopie inclusive Bootblock und langer Dateinamen unter DOS, also eine echte 1:1 Kopie.

Man kann auch noch eine Komprimierung einstellen, die dann aus 700 MB eine ca. 450MB große Image-Datei erstellt. Kommt darauf an, wie stark die Komprimierung eingestellt wird und was man so auf der Platte hat.
Die brenne ich auf einem Rohling und packe Ghost auf Diskette. Wenn mich Windows mal wieder ärgert, was selten passiert, habe ich meine Bootpartition Ratz-Fatz wieder hergestellt (vorher formatieren).

Bei NT ist es auch möglich, Ghost unterstützt auch NTFS-Partitionen. Bei NT müsste ein Boardtausch auch möglich sein, hab es leider noch nicht praktiziert. Auch da ändern sich die Treiber nicht, aber die Hardwareadressen (Interrupts, DMA). NT kann auch im VGA-Modus gebootet werden, wobei die Grafikkartentreiber nicht geladen werden. Ich denke, das dann wirklich Handarbeit nötig ist

Gruß
Fasty

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Klingt ermutigend…
Also werde ich mich mal auf die Suche nach einem Board machen, auf das mein Prozzi passt und eine Runde basteln.

Gruß und Danke euch Beiden!
Stefan

Also: Bei mir hat der Blitz in die
Telefonleitung eingeschlagen und nicht
nur das Modem sondern auch gleich die
V.24 auf dem Motherboard gebraten. (Der
Rest läuft eigenartigerweise noch!). Ich
habe im Augenblick ein FIC VB-601-Z mit
einem PIII 500 eingebaut. Das Modell ist
aber mit dem PIII an der Grenze
angelangt, ich überlege also, ob ich mir
als Ersatz gleich ein etwas moderneres
Modell holen soll.

also wenn du unbedingt ein neues board haben willst, dann mach nur, ich wuerde in so nem falle eher beim naechsten pc-hoeker (comtech z.b. hat sowas) ne multi i/o karte fuer 20 bis 30 mark kaufen. dann must du das teil noch so jumpern, dass nur die betreffende serielle schnittstelle auf der karte aktiviert ist (vielleicht macht dir das der nette mann dort sogar…), und selbige im bios setup ausschalten. danach sollte alles wieder wie gewohnt laufen…

joachim