Hallo Herr Meyer!
Dann solltest du mal kontrollieren, obs ein Originalersatzteil
von vw war oder ein billig nachbau à la Tip-Autoteile.
Hi Helge,
Es war ein Originalersatzteil im Herstellerkarton, zugeklebt, Hersteller HELLA.
Das Problem mit den Nachbauteilen ist mir bekannt, ähnliches gibt es auch in meiner Branche, hier gilt es ebenfalls abzuwägen, ob die Kostenersparnis im Verhältnis zum Risiko - technische Zuverlässigkeit/Qualität und Sicherheitsaspekte - sinnvoll ist.
klar gibts für gängige fahrzeuge nahezu jedes teil als
nachbauteil, allerdings fällt die sonnenblende dann uU in 3
monaten auseinander, passt nicht, ist aus anderem material,
die farbestimmt nich… oder hat keine abe da der spiegel aus
normalglas ist oder oder oder.
zB karosserie teile sehen häufig aus als wären sie für völlig
andere autos gebaut, sicken fluchten nicht, müssen passend
gemacht werden. die ersparnis (70,00 nachbau:170 original als
Beispiel) wiegt den ärger nicht auf, den man damit hat.
auspuffanlagen komplett für 45 EU - dafür aber jedes jahr ne
neue. bremsklötze für 15 EU, dafür halten sie keine 10000km.
Diese Meinung teile ich , alles was mit Bremsen, Antrieb, Lenkung, Sarosserie , also allem Wichtigem zu tun hat: No Schrott.
Mein Augenmerk liegt halt auf der Kleinigkeit Sonnenblende.
Schwachsinn in so einen Schrott geld zu investieren.
in deiner branche gibts das nicht?
Doch, da gibts Videoandruckrollen, die einen größeren Schlupf produzieren, oder ungenau gefertigt sind, dass das Band auf- und abtänzelt und Bildstörungen verursacht ( fatalerweise erst nach einigen Wochen oder Monaten ), es gibt Ablenktrafos, die, sofern sie nicht komplett untauglich sind, zumindest Geometriefehler oder Pfeifgeräusche verursachen, Lasereinheiten, die nach 3 Stunden Spielzeit so fertig sind wie Napoleon auf dem Rückzug und dergleichen Späße mehr - dem Kunden gebe ich unter Verlesung ihrer Rechte die beiden Alternativen: Mit Original- oder Nachbauteilen. Persönlich aber rate ich den Leuten zum Originalteil, denn, das ist nun ein juristisches Problem: Mit dem Einsatz eines nicht vom Hersteller zugelassenen Teiles erlischt streng genommen die Betriebszulassung, jedenfalls wird der Hersteller die Produkthafung verweigern, wenn das Fernsehgerät als Ursache für einen Wohnungsbrand ermittelt wird. Und eine Firma in Spanien haftbar zu machen … naja …
Gruß
HM
helge
Ich brauchte mal einen ZV - Motor für die Heckklappe.
Werkstatt: Teil + Arbeit ( KV ) 500 DM. In meiner damaligen
freien Werkstatt das Teil bestellt: Nichtmal 25 DM. Das klingt
schon anders, wobei ich das Ding in 15 Minuten gewechselt
hatte, übersetzter Stundenlohn vielleicht 30 … 40 DM.
Das, was du hier schreibst, glaubst Du doch selber nicht,
oder?
Doch, das stimmt wirklich. Die Quittung für den Motor kann ich
vorlegen, allerdings ist diese archiviert und sie
herbeizusuchen, würde einige Zeit in Anspruch nehmen.
Für die Arbeit in der Vertragswerkstatt bekam ich wirklich den
KVA in dieser Höhe angesagt, wenngleich nur mündlich.
Für den Ab- und Anbau der Hecktürverkleidung, Abschrauben und
Anschrauben des Motors habe ich wirklich nur eine
Viertelstunde benötigt. Ich würde hier nichts schreiben, was
nicht den Tatsachen entspricht.
Natürlich ist eine Fachwerkstatt im allgemeinen teurer als
irgendeine Hinterhofgarage. Die Gründe dafür sind vielfältig.
Aber nicht in dem Maße!
Das ist mir bekannt, ich bin selbst Dienstleister, wenngleich
in einer anderen Branche.
Versuch doch mal spaßeshalber ein Ersatzteil, wie die
Sonnenblende oder ähnliches bei Deiner freien Werkstatt zu
bekommen. Klappt bestimmt, allerdings holt die das Teil auch
nur bei der Fachwerkstatt und versieht ihren Ek meist mit nem
netten Top-Zuschlag, weil auch deren Wege wollen bezahlt
werden.
Nunja, über die Bezugsquellen freier Werkstätten in der
KFZ-Branche weiß ich nichts, allerdings die Geschichte mit dem
Motor sprach Bände.
Gruß
HM
Gruß
Tom