Liebe/-r Experte/-in,
wir sind Besitzer eines Mehrfamileinhauses.
Nun wurde im Hinterland eine neue Siedlung von der Stadt
erbaut. Dies hatte zur Folge, dass neben unserem Grundstück eine Zufahrtstraße gebaut wurde.
Vorher war dort immer ein Feldweg, der auch zu unseren Garagen führte. Im Jahr 2008 bekamen wir ein Schreiben, das wir einen Erschließungskostenbeitrag von 41.000,00 €
zahlen müßten, da unser Grundstück an Wert gewonnen hätte.
Wir hätten nun eine vernünftige Zufahrt zu unseren Garagen und unser Gartenland wahrscheinlich Bauland wird.
Wir sind fast vom Sofa gefallen. Wir sind beide 70 Jahre alt. Haben aber leider auf dieses Schreiben nicht reagiert.
Im Januar kam dann der Anruf aus dem Bauamt, wir möchten doch einmal persönlich vorbeikommen.
Hier wurde uns gesagt, dass sich der Erschließungsbeitrag jetzt auf ca. 75.000 € erhöht und unser Garten kein Bauland wird usw.
Auf unserem Hinweis, dass wir in unserem Alter keine Hypothek mehr auf unser Haus bekäme, um dies zu bezahlen, zuckte man nur mit den Schultern.
Die Mieteinahmen sind unsere Rente, da wir beide mal selbstsändig waren, habe wir keine Rentenbeiträöge gezahlt. Also ein Verkauf würde uns ins uferlose fallen lassen, da auch das Haus noch belastet ist.
Kann sich ein Erschließungskostenbeitrag innerhalb von 2 Jahren verdoppeln. Ist das Rechtens…
Wobei die Straße doch nur für die neue Siedlung gebaut wurde…und für uns nur eine Belastung durch den aufkommenden Verkehr zur neuen Siedlung.
Wir wissen im Augenblick nicht mehr weiter.
Danke im voraus
Anton Tepling