Erschließungskosten

Liebe Experten,

bin arg resigniert. Habe vor 11 Jahren ETW gekauft. Die ETW ist nun 31 Jahre alt. Liegt abseits der Hauptstraße, war bis vor einem Jahr ein Kiesweg. Alles da Kanal etc. Dann wurde gegenüber gebaut, die Gärtnerei wurde aufgelöst, statt dessen ein riesen Wohngebiet. Die Stadt empfahl einen neuen Kanal - im Zuge dessen die Straße sowieso dann geteert werden soll. Aufgrund der geringen Gebühren - welche der Mann von er Stadt sagte - wurde der Vorschlag von allen Eigentümern angenommen, weil der Mann sagte auch - der Kanal wäre eh nimmer lange dicht und ernach käme es viel teurer. Soooo… Dann kamen xx Rechnungen die die Kosten die der Mann von der Stadt nannte um ein vielfaches überstiegen. Die Stadt rechtfertigte sich dadurch, dass der Mann der Stadt ja nur den winzigen privaten Teil des Kanalanschlusspreises nannte aber nicht den langen öffentlichen bis zu Hauptstraße vor. Ich konnte mich damals leider nicht näher erkundigen, ich befand mich im Urlaub. Der Rest der Eigentümer wurde zeitlich arg unter Druck gesetzt - weil die Kanalmänner in wenigen Tagen kommen sollten…So …wir zahlten alles… Die Restkosten für die Letzte Teerdecke sollen erst dann kommen, wenn das letzt alte EFH gegenüber abgerissen wird und neu gebaut.

Und heute kam nun ein Bescheid über Erschließungskosten. Mehrseitig - auf Anfrage kann ich es gerne zusenden, ich denke hier im Forum ist es zu lange.

Ich wäre tierisch froh, wenn ihr mir gute Ratschläge geben könntet!!! Was sollen wir tun, ein Nachbar ist nun bei einem Anwalt. Guten Rat kann ich trotzdem in rauhen Mengen gebrauchen und wie kann ich verhindern dass so weiterhin riesen Rechnungen mit tollen Namen hier aufkreuzen - die immer wieder bezahlt werden müssen???

Ich danke Euch soooooooooo sehr!

Maren

Hallo Maren,

versucht per Anwalt die Stadt auf Ihre erste Aussage über die Kostenhöhe festzunageln. Notfalls über arglistige Täuschung oder Falschaussage. Bringt das nichts, dann nehmt per Anwalt oder Detektiv das Vergabeverfahren für die Aufträge unter die Lupe. Irgenwo findet man immer ein Körnchen im Getriebe. Wenn die Stadt nicht einlenkt, dann mit einem gefundenen Fehler im Vergabeverfahren die Bildzeitung hinzuziehen und einen großen Betrug vermuten.

Gruß
Tilo

Hallo Tilo,

ganz herzlichen Dank. Ich werde mich reinhängen+ schauen was man tun kann.

Liebe Grüße Maren