Hallo
Einem Kollegen wurden von seinem Konto 50 € für erschwerte Kontoführungs-
Gebühren abgezogen.Ich habe aber vor längerer Zeit gehört,daß solche
Gebühren nicht mehr zulässig seien.Richtig oder Falsch ?
Gruß Nino
Hallo
Einem Kollegen wurden von seinem Konto 50 € für erschwerte Kontoführungs-
Gebühren abgezogen.Ich habe aber vor längerer Zeit gehört,daß solche
Gebühren nicht mehr zulässig seien.Richtig oder Falsch ?
Gruß Nino
Hallo Nino,
ich habe noch nie was von „erschwerter Kontoführungsgebühr“ gehört. Da müsste man die Gebühr mal näher bleuchten.
M.W. ist lediglich die Gebühr für die Rückgabe von Lastschriften hinfällig (zumindest soweit sie nicht die tatsächlichen Kosten darstellt.
Gruß Ivo
Kreativität ist gefragt!
Hallo Ivo.
ich habe noch nie was von „erschwerter Kontoführungsgebühr“
gehört.
Mein Gott, seid Ihr unkreativ
Guckst Du hier (Punkt 20): http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…
Wir haben letzte Woche bei einem Kunden 5.000 Euro für erschwerte Kontoführung im 1. Quartal berechnet (wie wir das Kind genau genannt haben, weiß ich nicht), weil man jeden Tag mindest einmal rumtelephoniert, weil das Konto überzogen ist. Er hat´s dann auch geschluckt 
Aber da es ein Firmenkunde war, mit denen man sowieso viel schönere Sachen machen kann als mit Privatkunden, sag ich zum angefragten Sachverhalt lieber nix.
Gruß
Christian
Hallo
Einem Kollegen wurden von seinem Konto 50 € für erschwerte
Kontoführungs-
Gebühren abgezogen.Ich habe aber vor längerer Zeit gehört,daß
solche
Gebühren nicht mehr zulässig seien.Richtig oder Falsch ?
Hi Nino,
ich kann mir nur vorstellen, daß seitdem für Pfändungen und daraus resultierende Kontensperrungen keine 100 Mark mehr berechent werden dürfen, halten sich die Banken für den Mehraufwand mit dieser Fantasiegebühr schadfrei.
Da man ohne Konto heute nix mehr machen kann, können die Banken halt mit dem Konto alles machen.
gruss
winkel
Hallo,
ich kann mir nur vorstellen, daß seitdem für Pfändungen und
daraus resultierende Kontensperrungen keine 100 Mark mehr
berechent werden dürfen, halten sich die Banken für den
Mehraufwand mit dieser Fantasiegebühr schadfrei.
Da man ohne Konto heute nix mehr machen kann, können die
Banken halt mit dem Konto alles machen.
immer diese Wertungen. Je nachdem wie der Sachverhalt liegt, hat der Kunde seine Pflichten verletzt. Wenn das Konto permanent überzogen ist, Unterlagen nicht eingereicht werden oder andere Verletzungen der Vertragspflichten vorliegen, könnte die Bank alternativ auch das Konto kündigen. Ich weiß nicht, was die bessere Lösung ist.
Komischerweise schreit hier jeder sofort los, wenn Telekom, Vermieter, Nachbar oder Unternehmen sich nicht wie erwartet verhalten (wie vermessen die Erwartungen auch sein mögen). Die Banken jedoch sollen sich alles gefallen lassen, sind per se immer alles schuld und vor allem hauptberuflich Raubritter.
Gruß
Christian
Nachtrag
Man sollte nicht vergessen, daß „die Banken“ durch die Mitarbeiter repräsentiert werden. Wenn die den halben Tag hinter einem Kunden herlaufen, um Sollsalden abdecken zu lassen o.ä. kostet das schlichtweg Geld. Wenn der Mitarbeiter der Ansicht ist, daß eine kleine Gebühr, die im Zweifel den tatsächlichen Aufwand nicht mal ansatzweise deckt, dann ist das für den Kunden als freundlicher Warnschuß zu verstehen. Eine Kontokündigung auszusprechen, ist für den Mitarbeiter wesentlich einfacher und weniger arbeitsintensiv.
Ein Beispiel: Wir haben haben seit rund 30 Jahren einen Kreditkunden, der der Ansicht ist, daß das Geld im Unternehmen besser aufgehoben ist, als bei uns, soweit, so nachvollziehbar. Mit anderen Worten: Er bezahlt keine Zinsen, inzwischen (neuer Rekord) seit 18 Monaten. Wenn ich ihn darauf anspreche, daß wir im Zweifel auch seine Villa zwangsversteigern lassen können, dann kommt standardmäßig folgende Ansage: „Ihr könnt mich auch erschießen, dann bekommt Ihr gar nichts. Tschüß Berger.“ Dann wird aufgelegt und der Mann ist für die nächsten Wochen nicht erreichbar.
Preisfrage: Was sollte der Mitarbeiter machen?
Gruß
Christian
P.S.
Um keinen Zweifel aufkommen zu lassen: Das ganze sehe ich inzwischen sportlich. Dennoch habe ich das Problem, die Sitaution intern zuverkaufen. Wenn die Karre irgendwann an die Wand fährt, hat es ohnehin schon jeder seit Jahren gewußt. Daß der Mann privat Millionen besitzt, aber eben illiquide ist, weiß jeder, aber die Frage ist halt, wie man an sein Geld kommt. Die einzige Methode, um den Mann davon zu überzeugen, daß es echt mal cool wäre, die Zinsen zu bezahlen, ist, die Zinssätze regelmäßig zu erhöhen, bis es sich eben nicht mehr lohnt, das Geld im Unternehmen zu belassen. Der Erfolg von zwei Jahren ständiger Nerverei und angehobenen Zinssätzen ist nun, daß er komplett umschuldet und wir bis Ende Mai die ausstehenden zwei Mio. Euro bekommen sollen. Das allerdings glaube ich erst, wenn ich das geld auf dem Konto sehe.
Hallo !
Jetzt zum Abschluß,was kann ich meinem Kumpel morgen sagen ?
Soll er zur Bank und sich das Geld zurück holen ?Soweit ich vermute ,wird auf
dem Konto eine Pfändung sein.Direkt hat er es nicht gesagt,aber möglich
wäre es.Und wenn die Gebühren nur einen Wink is,daß Konto
zu kündigen,dann dürfte die Gebühr doch illegal sein.Oder was ?
Gruß Nino
Hallo,
wäre es.Und wenn die Gebühren nur einen Wink is,daß Konto
zu kündigen,dann dürfte die Gebühr doch illegal sein.Oder was
?
die Frage kann ich Dir nicht beantworten. Schon mal gleich gar nicht, wenn der Hintergrund der Gebühr nicht bekannt ist. Meine Spezialität ist, wie ich schrieb, das Firmenkundengeschäft und daher sage ich zu Deinem Fall lieber nichts.
Außer vielleicht, daß ich der Ansicht bin, daß eine Gebühr bei einem erhöhten Kontoführungsaufwand in Ordnung ist. Der (vermeintliche) Zusammenhang zwischen „Wink“ und „Illegalität“ der Gebühr erschließt sich mir so oder so nicht.
Gruß
Christian