Hi Glocke,
ich schreibe hier nur, weil sich kein „Fachmann“ gemeldet hat, aber erklären kann ich mir das so:
Wenn der Wind den Regen bringt, heisst das: Kühle Luft gleicht sich mit warmer Luft aus, an der Grenze fällt der Wasserdampf als Regen aus.
Wenn aber ungewöhnliche Temperaturverhältnisse dafür sorgen, dass Regen ohne vorherigen Luftaustausch fällt, kann dieser dafür sorgen, dass nachher ein umso heftigerer Wind weht, um den Druck auszugleichen.
Ich gebe zu, es klingt etwas an den Haaren herbeigezogen, aber vielleicht gehts ja in die richtige Richtung
jartul
ich finde rein wissenschaftlich keinen Anhaltspunkt, der diese Regel allgemeingültig stützt. Bestes Beispiel ist die aktuelle Wetterlage. Ich weiß nicht, wo in Deutschland du wohnst. Allerdings haben wir es im Moment mit einer heranziehenden Kaltfront in Zusammenhang mit einem Wellentief zu tun. In unserer Konstellation kommt es zu einer Drängung der Isobaren und in Folge zu einer regen Zunahme des Windes. Erst dann bringt die Kaltfront heftige Schauer.
Aber auch, wenn du diese Regel kleinskalig betrachtest, ist das nicht nachvollziehbar.
Gruß,
Frank.
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scheint es sich bei der Regel erst der Regen, dann der Wind, zieh die Segel ein geschwind um eine Warmfront zu handeln, der eine Kaltfront folgt. Den Bildern nach zu urteilen sind die Isobaren am dichtesten zwischen Warm und Kaltfront. Der Regen aber setzt vor der Warmfront, in relativ windstillem Gebiet ein.
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