Erst PISA - dann GOL

Hallo,

bin eben auf diesen Link gestoßen:
http://nuernberg.bllv.de/nlz/5_04/nlz10.shtml

Ist die Gebührenordnung für Lehrer bereits eingeführt?

Tara

Vielen Dank!
Hallo,
danke für den Hinweis, die Liste wird sofort am Montag im Lehrerzimmer ausgehängt!

Gruß Alex

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Hi,

das ist aber ein alter Hut, das Ding habe ich schon vor einem Jahr gelesen. Dass es ein Scherz ist dürfte ja dem Anfangsposter wohl bekannt sein?
Schade, würde man so entlohnt wie z. B. ein RA, dann würde sich der Beruf auch mal lohnen. Aber leider wird noch nicht nach Aufwand bezahlt (siehe gleiche Bezahlung von z. B. Sport- und Deutschlehrer).

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Was ist ‚Aufwand‘?

Hi,

das ist aber ein alter Hut, das Ding habe ich schon vor einem
Jahr gelesen. Dass es ein Scherz ist dürfte ja dem
Anfangsposter wohl bekannt sein?
Schade, würde man so entlohnt wie z. B. ein RA, dann würde
sich der Beruf auch mal lohnen. Aber leider wird noch nicht
nach Aufwand bezahlt (siehe gleiche Bezahlung von z. B. Sport-
und Deutschlehrer).

Du vergleichst da zwei komplett unvergleichbare
Arten von Arbeit. Der Sportlehrer muss natürlich
weit mehr „arbeiten“ im Sinne von Matten schleppen
(lassen) oder zur meist weit entfernten Sporthalle
marschieren oder fahren.

Der Deutschlehrer muss dafuer viel mehr stumpfsinnige
und total verblödete Arbeit tun, z.B. Bücher lesen,
die jeder normale Schüler allerspätestens nach der
Abgabe der Klausur ins geistige Klo spült, und auch
noch überzeugend schauspielern, diese gut zu finden.

Wie soll man denn hier nach „Aufwand“ bezahlen?
Wie soll man „Aufwand“ eines Sportlehrers
mit „Aufwand“ eines Deutschlehrers vergleichen?

Gruss, Marco

2 „Gefällt mir“

und wo bleibt die Eltern GO?
Hallo zusammen!

Eins vorweg, ich möchte den Einsatz von Lehrern nicht grundsätzlich in Frage stellen, doch trifft man im Laufe von mehr als 11 Jahren aktiver Schul-Mitarbeit doch auf etliche Exemplare, die bei der o.g. Gebührenordnung verhungern würden.

Bisher zahlen wir drauf, sei es durch Nachhilfe oder Nacharbeit zuhause, weil der zu vermittelnde Stoff miserabel oder gar nicht transportiert wurde.
Wenn das immer wieder bei Herrn X oder Frau Y vorkommt, kann man den Schülern da keinen Vorwurf machen und arbeitet zuhause, nach einem vollen Arbeitstag noch brav nach.

Also ich bin, wenn ich mal den Gedanken vom Ausgangsposting aufgreifen darf, für eine Eltern-GO

  1. Vermitteln des Unterrichtsstoffes einfach je 15 Minuten 15 Euro

  2. Vermitteln des Unterrichtsstoffes intensiv je 15 Min. 20 Euro

  3. Nachkorrektur von Klassenarbeiten je Seite 5 Euro

  4. Wg. Unleserlichkeit der Lehrerschrift Hinzuziehen eines Graphologen
    je nach Bedarf ab 50 Euro

  5. Eigene entgangene Arbeitszeit wg. fehlgeschlagener Telefonversuche zwischen 17 und 19.30 je nach Aufwand

  6. Psychologische Intensivbetreuung und Festigung eines frustrierten Kindes nach Bloßstellen vor der Klasse unbezahlbar

Augenzwinkernde Grüße,
Angelika

HI.

da spricht wohl ein Sportlehrer.

Du vergleichst da zwei komplett unvergleichbare
Arten von Arbeit. Der Sportlehrer muss natürlich
weit mehr „arbeiten“ im Sinne von Matten schleppen
(lassen)

Ah ja, das schleppen lassen von Matten („Holt mal die Matten raus!!!“) ist also Arbeit?

oder zur meist weit entfernten Sporthalle

marschieren oder fahren.

Was sind das für Schulen, an denen man zur Sporthalle fahren muss??? Habe ich noch nie gesehen. Und „marschieren“ ist natürlich schon eine Zumutung für einen Sportlehrer :wink:

Der Deutschlehrer muss dafuer viel mehr stumpfsinnige
und total verblödete Arbeit tun, z.B. Bücher lesen,
die jeder normale Schüler allerspätestens nach der
Abgabe der Klausur ins geistige Klo spült, und auch
noch überzeugend schauspielern, diese gut zu finden.

Ok, wie wäre es mit Schiller und Goethe als Kaminfeuer? Ist ja doch nur verblödete Literatur.

Wie soll man denn hier nach „Aufwand“ bezahlen?
Wie soll man „Aufwand“ eines Sportlehrers
mit „Aufwand“ eines Deutschlehrers vergleichen?

Indem man z. B. die Vorbereitungszeiten misst. Zum Glück gibt es Ansätze dazu. Jedenfalls habe ich noch keinen Sportlehrer stundenlang Arbeitsblätter entwerfen oder noch stundenlänger (:smile:) Klassenarbeiten durchlesenen sehen.

Ok, wie wäre es mit Schiller und Goethe als Kaminfeuer? Ist ja
doch nur verblödete Literatur.

Hab ich mir als Schüler oft gewünscht.

Vergleiche einfach mal die Verkaufszahlen
von JK Rowling mit denen von Goethe.

Zieht man von den Verkaufszahlen Schillers und
Goethes nochmal die ab, die gezwungenermassen
gekauft wurden, …

Wie soll man denn hier nach „Aufwand“ bezahlen?
Wie soll man „Aufwand“ eines Sportlehrers
mit „Aufwand“ eines Deutschlehrers vergleichen?

Indem man z. B. die Vorbereitungszeiten misst. Zum Glück gibt
es Ansätze dazu. Jedenfalls habe ich noch keinen Sportlehrer
stundenlang Arbeitsblätter entwerfen oder noch stundenlänger
(:smile:) Klassenarbeiten durchlesenen sehen.

Dann hast Du nicht genau hingesehen.

Ein *guter* Sportlehrer muss ebenso Stoff
vermitteln wie ein *guter* Deutschlehrer,
und sich dementsprechend vorbereiten.

Gruss, Marco

Hi

Vergleiche einfach mal die Verkaufszahlen
von JK Rowling mit denen von Goethe.

Zieht man von den Verkaufszahlen Schillers und
Goethes nochmal die ab, die gezwungenermassen
gekauft wurden, …

Na ja, wenn es nur nach der Nachfrage ginge, dann gute Nacht. Ich glaube dazu sage ich niths mehr.

Ein *guter* Sportlehrer muss ebenso Stoff
vermitteln wie ein *guter* Deutschlehrer,
und sich dementsprechend vorbereiten.

Ach ja? Wie macht er das denn? Schreibt er Arbeitsblätter? Musterlösungen dazu? Klassenarbeiten entwerfen? Mit diskussionsfesten / wasserfesten Musterlösungen? Liest er vor jeder Sportstunde Fachliteratur? Steht er stundenlang am Kopierer und schlägt sich mit Kollegen und Papierstau herum? Sucht er Karikaturen und Zeitungsartikel im Netz …? Ne sorry, aber der Arbeitswaufwand ist nun mal eine Bruchteil beim Sportlehrer.

hi

Ach ja? Wie macht er das denn? Schreibt er Arbeitsblätter?
Musterlösungen dazu? Klassenarbeiten entwerfen? Mit
diskussionsfesten / wasserfesten Musterlösungen? Liest er vor
jeder Sportstunde Fachliteratur? Steht er stundenlang am
Kopierer und schlägt sich mit Kollegen und Papierstau herum?
Sucht er Karikaturen und Zeitungsartikel im Netz …? Ne
sorry, aber der Arbeitswaufwand ist nun mal eine Bruchteil
beim Sportlehrer.

ich muss hier mal zustimmen. hab mich vor kurzem mit einer geo/sport lehrerin unterhalten, die meinte, ihr referendariat war ja so schon der hammer, gott sei dank hatte sie sport wos wenig zu tun gab (übrigens hat selbige eine kaiserschnitt-narbe und darf überhaupt nur noch sehr wenig sportliches tun (reck usw). wenn sie mal beim zweifelderball mitgespielt hat und sie und ich noch als einzige im feld waren, schoss man auf sie (ich stand in sport auf 3 und war permanent die letzte die beim 2felderball gewählt wurde, weil ich so schlecht fing und warf)). desweiteren: rat von so ziemlich allen unserer lehrer: wenn du lehramt studiern willst, dann such dir ein lieblingsfach und ein korrektur/vorbereitungs-unintensives raus, wie z.b. kunst, SPORT etc.
alle sportlehrer, bei denen ich bis jetz hatte (6 stück) fungierten nach dem prinzip: die schüler räumten alleine hin und weg und bauten auf, vorgeturnt wurde auch nur von schülern, sogar hilfestellung mussten wir selber geben (z.b. bockspringen), was ich absolut unmöglich fand. die gefahr, das als haltender schüler einfach nicht gut genug zu können und dann jemand zu verletzen. die lehrer haben in der stunde größtenteils „nur“ bewertet wenns was zu bewerten gab.
mag ja sein, dass es auch ganz andere leute gibt, die für ihrn sport richtig was geben. aber ich denke, selbst das macht die korrektur eines klassensatzes aufsätze oder einer anzahl prüfungen nicht wett.
rein vom außerschulischen aufwand (ich meine jetzt zuhause) ist wohl vieles sehr viel aufwändiger als sport.

gruß
yvi

Hallo stiefelkatzi,

danke für die Unterstützung. Auch ich habe mit Sportlehreren geredet und zu tun und die wollen alle möglichst viele Sportstunden, mindestens die Hälfte der Stunden. Warum wohl?

Und auch ich habe früher meist erlebt, das die Schüler die Bälle etc. raus- und reinräumten (kann man ja auch päd. begründen).

Ich finde es schon eine Frechheit, dass Sportlehter jedenfalls an unserer Schulart keine Stunde mehr unterichten müssen als andere Lehrer.

ich muss hier mal zustimmen. hab mich vor kurzem mit einer
geo/sport lehrerin unterhalten, die meinte, ihr referendariat
war ja so schon der hammer, gott sei dank hatte sie sport wos
wenig zu tun gab (übrigens hat selbige eine
kaiserschnitt-narbe und darf überhaupt nur noch sehr wenig
sportliches tun (reck usw). wenn sie mal beim zweifelderball
mitgespielt hat und sie und ich noch als einzige im feld
waren, schoss man auf sie (ich stand in sport auf 3 und war
permanent die letzte die beim 2felderball gewählt wurde, weil
ich so schlecht fing und warf)). desweiteren: rat von so
ziemlich allen unserer lehrer: wenn du lehramt studiern
willst, dann such dir ein lieblingsfach und ein
korrektur/vorbereitungs-unintensives raus, wie z.b. kunst,
SPORT etc.
alle sportlehrer, bei denen ich bis jetz hatte (6 stück)
fungierten nach dem prinzip: die schüler räumten alleine hin
und weg und bauten auf, vorgeturnt wurde auch nur von
schülern, sogar hilfestellung mussten wir selber geben (z.b.
bockspringen), was ich absolut unmöglich fand. die gefahr, das
als haltender schüler einfach nicht gut genug zu können und
dann jemand zu verletzen. die lehrer haben in der stunde
größtenteils „nur“ bewertet wenns was zu bewerten gab.
mag ja sein, dass es auch ganz andere leute gibt, die für ihrn
sport richtig was geben. aber ich denke, selbst das macht die
korrektur eines klassensatzes aufsätze oder einer anzahl
prüfungen nicht wett.
rein vom außerschulischen aufwand (ich meine jetzt zuhause)
ist wohl vieles sehr viel aufwändiger als sport.

gruß
yvi

Dann bin ich vermutlich die einzige (?) Sportlehrerin, die lieber ihr wissenschaftliches Fach (Mathe) unterrichtet als Sport? Der Sportunterricht ist wesentlich anstrengender als der Unterricht im Klassensaal (allein schon auf Grund der Geräuschkulisse)und zudem furchtbar frustrierend wenn er nicht sehr gut vorbereitet ist. Erfolgreiche Sportstunden sind immer nur die, in denen man ALLE Schüler/innen einbezogen hat (und nicht nur die Cracks), in denen mehr als eine Sportart gemacht wurde (also nicht nur Ball reinschmeißen und pfeifen), in denen die Schüler/innen anschließend verschwitzt aber nicht fix und fertig waren etc. OK, im allgemeinen hat man keinen Korrekturaufwand (obwohl ich auch schon Tests über Regelkunde etc. geschrieben habe, aber selten)- aber ich mag nicht zählen, wie viele Stunden ich daheim schon Musik für Jazztanz gesucht habe, Bewegungsfolgen für Stepaerobic ausgearbeitet, Literatur über mögliche methodische Reihen für Speerwurf (oder so) gesucht etc. Im wissenschaftlichen Unterricht habe ich im allgemeinen ein Buch, in dem Aufgaben (oder Texte etc.) stehen, an denen ich mich orientieren kann. Im Sportunterricht bin ich jedesmal neu gefordert: „Was machen wir heute?“ Im wissenschaftlichen Unterricht sitzen die Schüler mehr oder weniger geordnet (zumindest habe ich das in der Hand), ich weiß nach der 1.Stunde die Namen (im Sport manchmal nach 2 Monaten erst…)und keiner kommt auf die Idee, dass die ganze Sache doch ohnehin eigentlich nur Funcharakter haben sollte…
Nicht reden wollen wir an dieser Stelle ja wohl vom Leistungskurs Sport, der nur zur Hälfte praktisch stattfindet und zur anderen Hälfte theoretisch, und für den man ziemlcih gut Bescheid wissen sollte im Bereich Bio, Chemie und Physik (Impulserhaltungssatz…).
Es ist halt immer schwierig, über den Alltag von Angehörigen anderer Berufe (oder auch nur Fachlehrern anderer Fächer) zu urteilen.

Dann bin ich vermutlich die einzige (?) Sportlehrerin, die
lieber ihr wissenschaftliches Fach (Mathe) unterrichtet als
Sport? Der Sportunterricht ist wesentlich anstrengender als
der Unterricht im Klassensaal (allein schon auf Grund der
Geräuschkulisse)und zudem furchtbar frustrierend wenn er nicht
sehr gut vorbereitet ist. Erfolgreiche Sportstunden sind immer
nur die, in denen man ALLE Schüler/innen einbezogen hat (und
nicht nur die Cracks), in denen mehr als eine Sportart gemacht
wurde (also nicht nur Ball reinschmeißen und pfeifen), in
denen die Schüler/innen anschließend verschwitzt aber nicht
fix und fertig waren etc. OK, im allgemeinen hat man keinen
Korrekturaufwand (obwohl ich auch schon Tests über Regelkunde
etc. geschrieben habe, aber selten)- aber ich mag nicht
zählen, wie viele Stunden ich daheim schon Musik für Jazztanz
gesucht habe, Bewegungsfolgen für Stepaerobic ausgearbeitet,
Literatur über mögliche methodische Reihen für Speerwurf (oder
so) gesucht etc. Im wissenschaftlichen Unterricht habe ich im
allgemeinen ein Buch, in dem Aufgaben (oder Texte etc.)
stehen, an denen ich mich orientieren kann. Im Sportunterricht
bin ich jedesmal neu gefordert: „Was machen wir heute?“ Im
wissenschaftlichen Unterricht sitzen die Schüler mehr oder
weniger geordnet (zumindest habe ich das in der Hand), ich
weiß nach der 1.Stunde die Namen (im Sport manchmal nach 2
Monaten erst…)und keiner kommt auf die Idee, dass die ganze
Sache doch ohnehin eigentlich nur Funcharakter haben sollte…

hallo orchidee

ganz ehrlich, dich hätte ich gern in sport gehabt. ich sitze jetzt zwar seit mehr als 2 jahren wegen attest nur noch rum, aber auch als ich noch mitgemacht hab, gabs kaum sportstunden nach denen ich mich gefordert, ausgepowert und glücklich gefühlt hab, in dem bewusstsein, etwas geleistet zu haben. den meisten anderen wirds wohl ähnlich ergangen sein. bei uns ging in den kleineren klassen die hälfte der zeit mit „kettenhaschen“ (und somit mord und totschlag) drauf, in der anderen wurde dann je nach jeweiligem thema geturnt, handball gespielt etc. mal richtig erklären - fehlanzeige (von wegen bewegungsfolgen etc). beim thema erwaermung fällt mir ein, dass wir entweder ein paar runden laufen mussten zum warmwerden oder eben solche spielchen (kettenhaschen) oder die schüler mussten das mit der musik selber machen.
als ich dann zwecks attest die sportstunden mehr aus der zuschauerperspektive mir angeschaut hab, saß die sportlehrerin die meiste zeit mit bei mir und einigen unwilligen - und schaute z.b. dem rest beim volleyball zu. geschiedst wurde nicht, „das wissen die selber“. erst als wir mal vertretungsweise bei einer anderen hatten, die das für unwürdig befand und mir kurzerhand die pfeife in den mund steckte, entdeckte ich, wieviel spaß das macht und von da an hab ich freiwillig volleyball und basketball gepfiffen. den sportlehrern wars schon zu viel, mal die zähltafel umzudrehen.
schön wenn sich jemand echt drüber gedanken macht, so ne sportstunde zu gestalten. leider denken wohl viele anders.

Nicht reden wollen wir an dieser Stelle ja wohl vom
Leistungskurs Sport, der nur zur Hälfte praktisch stattfindet
und zur anderen Hälfte theoretisch, und für den man ziemlcih
gut Bescheid wissen sollte im Bereich Bio, Chemie und Physik
(Impulserhaltungssatz…).

gibts bei uns nur an sportgymnasien. sport muss hier zwar in 11 und 12 belegt werden, aber nicht eingebracht werden.

gruß
yvi

Gute Lehrer-Schlechte Lehrer
… wie ich gesagt habe

" … *gute* Sportlehrer … *gute* Deutschlehrer"

Man kann es sich in *jedem* Fach auch
sehr leicht machen.

In Deutsch ist es z.B. meistens nicht wirklich
schwierig im Aufsatz oder Diktat wirklich grobe
Fehler zu finden, die der Lehrer übersehen hat.

Diese Tatsache kann man so deuten, dass Diktate
oft eben doch nicht tage- oder wochenlang korrigiert
werden, wie oft vorgegeben wird, sondern nur kurz
drübergelesen wird.

Ich bleibe bei der Behauptung: Wer guten Unterricht
machen will, muss sich auch ausführlich vorbereiten,
bzw. ausführlich nachbereiten. Unabhängig vom Fach.

Gruss, Marco

Diese Tatsache kann man so deuten, dass Diktate
oft eben doch nicht tage- oder wochenlang korrigiert
werden, wie oft vorgegeben wird, sondern nur kurz
drübergelesen wird.

Ich bleibe bei der Behauptung: Wer guten Unterricht
machen will, muss sich auch ausführlich vorbereiten,
bzw. ausführlich nachbereiten. Unabhängig vom Fach.

Und ich bleibe bei meiner Aussage: Es gibt Arbeitsintensive und weniger arbeitsintensive Fächer. Dass ein Sport-LK natürlich mehr Arbeit macht ist logisch. Da wird ja auch Theorie gelehrt. Aber normaler Sportunterricht ist eben zu 80% ohne Vorbereitung zu machen. Man muss sich zwar einen Verlauf überlegen, aber das muss JEDER Lehrer in jeder Stunde. Im Sport kannst du locker mal ein paar Stunden Fussball oder Volleyball spielen lassen. Wo bitte ist da die Vorbereitung und Nachbereitung?

Und mal ganz abgesehen davon: Als Nichtsportlehrer hast du ständig Klassenarbeiten zu konzipieren und zu korrigieren. Bei 30 Schülern und nur 8 Minuten Korrektur pro Arbeit sind das … vier Stunden Korrektur. Die hast du mindestens alle zwei Wochen irgendwo. Das hat ein Sportlehrer NICHT. Allein schon dieser Punkt lässt sich nicht wegargumentieren.

Und glaub mir, die Sportlehrer wissen genau, dass sie weniger Arbeit haben. Das sagen sie mir privat auch sehr gerne. Im Lehrerzimmer gibt es natürlich 100 Gründe, warum dem nicht so sei.