Erste Firefox Erfahrungen

Was in Firefox _nicht_ läuft, ist relativ wenig, aber ich war erstaunt, dass es überhaupt Dinge gibt, die in Netscape 7.1 funktionieren und in Firefox nicht.

Einige konkrete Beispiele zeigt dieser Artikel:
http://www.computergripes.com/firefoxsites.html

Was mich persönlich stört, sind solche Details wie das Nicht-Anzeigen von ALT-Tags bei Bildern, die keine Links sind. Meinetwegen kann es so in der W3C-Spezifikation stehen, aber steht nicht schon in der Bibel, dass man sich an den Geist anstatt an die Buchstaben des Gesetzes halten soll?

Was auch nicht zu funktionieren scheint, ist von JavaScript aus Variablen in einem Flash-Film zu verändern.

Ansonsten hat mein erster Firefox-Test auf Windows 2000 und Win 98 ein sehr gutes Ergebnis gebracht. Meinem ersten Eindruck nach ist Firefox quasi Netscape / Mozilla im Gewand von Internet Explorer (so auch die Menüaufteilung mit Optionen unter „Extras“, IE-gewohnte Tastenkürzel wie Strg+F für Finden), was ich eine sehr gute Sache finde.

Jetzt wünsche ich mir nur noch, dass FF auf Dauer keine unnötigen „Rückschritte“ (s.o.) im Vergleich zu NS 7 / IE 6 macht, und dass man sich vielleicht sogar ein paar JScript Befehle von Microsoft abguckt, und dann bin ich ganz zufrieden mit der Entwicklung.

Auf jeden Fall gefallen mir die Gecko Browser deutlich besser als die verk**kte Netscape 4 Reihe, die mir um die Jahrtausendwende so sehr die Nerven raubte, dass ich seitdem meistens zufriedener Internet Explorer Anwender bin. Mal sehen, ob Firefox langfristig etwas daran ändern wird.

Hallo Ingo,

Was mich persönlich stört, sind solche Details wie das
Nicht-Anzeigen von ALT-Tags bei Bildern, die keine Links sind.

Das mit den alt-Tags ist schon störend, aber beim Firefox kann man eher Hoffnungen haben, das sich dieser an den Wünschen verändert wird, als jeder andere Browser. Oder irgendein User baut für spezielle Funktionen ein Extention.

Bei Deinen Seiten (u.a. „/feature.pl“) musst Du mal einheitlich die Links bei/über Bildern kontrollieren. Mal sind die mit „“, mal ohne.
Wenn die Links ohne Anführungsstriche geschrieben werden, dann funktionieren die Bilderlinks. - So käme man dann auch beim Firefox-Browser zum „neuen DM aus Gelsenkirchen“ …

Wenn man den Firefox-Browser weiterbringen möchte, dann muss man die Webmaster auch auf Fehler hinweisen - denn sonst können manche HP-Besucher den Inhalt nicht lesen…

Tschüüüss

Olaf

(Disclaimer: Geeeee-reizt!)

Einige konkrete Beispiele zeigt dieser Artikel:
http://www.computergripes.com/firefoxsites.html

Dann wiederum wird eindeutig fehlerhafter Code als Fehler in Mozilla/Firefox angeprangert. Das Trennzeichen für Pfadelemente in URLs ist nun mal der Slash, ein Backslash hat da nichts zu suchen.

Oh ja, der Autor der verlinkten Seite beschwert sich dann noch darüber, dass bei verschlüsselten Verbindungen das Schloss-Symbol woanders angezeigt wird. Und das ist schlecht, weil… ? Dass aktuelle Firefox-Versionen bei verschlüsselten Seiten gleich die komplette Adresszeile gelb hinterlegen wird nichtmal am Rande erwähnt.

Was mich persönlich stört, sind solche Details wie das
Nicht-Anzeigen von ALT-Tags bei Bildern, die keine Links sind.
Meinetwegen kann es so in der W3C-Spezifikation stehen, aber
steht nicht schon in der Bibel, dass man sich an den Geist
anstatt an die Buchstaben des Gesetzes halten soll?

An was soll man sich denn bitte sonst halten? Meines Wissens hat Microsoft nirgends eine anerkannte HTML-Spezifikation veröffentlicht oder mal ganz klar gesagt, was der IE alles falsch macht. Damzufolge muss sich jeder Browser-Entwickler auf die einzige gültige Spezifikation des W3C halten.

Für Mozilla/Firefox gibt es Extensions, die das gewünschte Verhalten produzieren, aber es gibt keine IE-Erweiterungen, die das Monster Standardkonform machen.

Was auch nicht zu funktionieren scheint, ist von JavaScript
aus Variablen in einem Flash-Film zu verändern.

Wenn überhaup ist das ein Problem des Plugin-Herstellers und/oder ein Sicherheitsmerkmal. Was passiert, wenn JScript auf irgendwelche eingebetteten Objekte zugreifen kann, ist ja mittlerweile allzu deutlich klargeworden.

Jetzt wünsche ich mir nur noch, dass FF auf Dauer keine
unnötigen „Rückschritte“ (s.o.) im Vergleich zu NS 7 / IE 6
macht, und dass man sich vielleicht sogar ein paar JScript
Befehle von Microsoft abguckt, und dann bin ich ganz zufrieden
mit der Entwicklung.

Die Sache mit JScript ist sogar halbwegs vernünftig. Immerhin gibt es keinen aktuellen Standard nach dem uralten EMEAScript.

‚Toleranz‘ von HTML als Erfolgrezept

Bei Deinen Seiten (u.a. „/feature.pl“)

du meinst http://www.xsk8.de ?!

musst Du mal
einheitlich die Links bei/über Bildern kontrollieren. Mal sind
die mit „“, mal ohne.
Wenn die Links ohne Anführungsstriche geschrieben werden, dann
funktionieren die Bilderlinks. - So käme man dann auch beim
Firefox-Browser zum „neuen DM aus Gelsenkirchen“ …

Und was soll an Anführungsstrichen falsch sein?

Die Seiten kommen übrigens aus einem Redaktionssystem, in dem verschiedene User selbst HTML eingeben können, nur ein Teil der Links ist automatisch erstellt. Eine Einheitlichkeit der Schreibweise ist in diesem Falle also utopisch.

Außerdem glaube ich, dass das gerdade den Erfolg von HTML in den letzten zehn Jahren ausgemacht hat: dass die Browser so tolerant in der Interpretation sind, und anstelle von Fehlermeldungen in etwa das anzeigen, was auch gemeint war.

Dann wiederum wird eindeutig fehlerhafter Code als Fehler in
Mozilla/Firefox angeprangert. Das Trennzeichen für
Pfadelemente in URLs ist nun mal der Slash, ein Backslash hat
da nichts zu suchen.

Ack! Ich stimme auch nicht allem zu, was im genannten Artikel steht.

Was auch nicht zu funktionieren scheint, ist von JavaScript
aus Variablen in einem Flash-Film zu verändern.

Wenn überhaup ist das ein Problem des Plugin-Herstellers
und/oder ein Sicherheitsmerkmal. Was passiert, wenn JScript
auf irgendwelche eingebetteten Objekte zugreifen kann, ist ja
mittlerweile allzu deutlich klargeworden.

Aber wenn die DHTML-Seite und die SWF-Datei (Flash) auf dem selben Server und im selben Verzeichnis liegen, dann sollte es schon möglich sein. Das Sicherheitsproblem entsteht doch nicht prinzipiell durch technische Möglichkeiten, sondern durch ihren Missbrauch, wenn auf _fremde_ Inhalte zugegriffen wird.

Na ja, man wird sehen, was die Zukunft bringt …