Wann íst es sinnvoll bei einem Kind mit der Fremdsprachenerziehung anzufangen? Welcher Weg ist dabei der beste? Gibt es Fremdsprachen, die besonders „geeignet“ sind, z.B weil sie für Kinder einfacher zu erfassen sind?
Wenn Eine Bezugsperson eine Sprache fast Perfekt beherscht kann diese Person ab der Gebut mit dem Kind diese sprache sprechen.
z.B.
Mutter=deutsch
Vater=Englisch
Dan lernt es beide sprachen gleich, aber jeder sollte auf passen das das Kind nicht kreuzund guer mit eiinem spicht
Sprche egal
Dem stimme ich zu. Wenn sich eine gute Gelegenheit dazu bietet, kann es gar nicht früh genug sein.
Die Sprache ist übrigens egal, Kleinkinder lernen alle Sprachen gleich gut.
Gruß, Kubi
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Mit kreuz und quer meine ich das kind muss ja auch lernen die sprachen einzeln anzuwenden und nicht beides mit einer Person. Zuhause geht das noch aber spätestens im Kindergarten da sollte es eine sprache mit der Tante reden da sie warscheinlich die zweite nicht so beherscht
Wenn Eine Bezugsperson eine Sprache fast Perfekt beherscht
kann diese Person ab der Gebut mit dem Kind diese sprache
sprechen.
Das kann sie nicht nur, das muß sie sogar. Wir haben zwei Söhne (8 und 2). Beim Großen hat mein Mann (frankophon) noch gezögert und erst mit ca. 18 Monaten auf immer und nur Französisch umgeschwenkt, der Kurze hat von Geburt an von seinem Vater noch nichts anders gehört - und das merkt man!
z.B.
Mutter=deutsch
Vater=EnglischDan lernt es beide sprachen gleich, aber jeder sollte auf
passen das das Kind nicht kreuzund guer mit eiinem spicht
Falsch. Das Kind würde beide Sprachen nur annähernd gleich lernen, wenn die Hauptbezugsperson (wahrscheinlich die Mutter?) die „ausländische“ Sprache als Muttersprache hat, weil diese dann stark genug ist, um sich gegen die „Vatersprache“, die ja auch Umgebungssprache ist, zu behaupten.
Bei uns ist die Muttersprache gleich der Umgebungssprache (also ich bin Deutsche, spreche Deutsch mit meinen Kindern, mit meinem Mann aber Französisch und wir leben in Deutschland). Unser Ältester spricht kein Französisch (auch nicht mit seinem Vater, was aber auch was mit seinem (vom Vater ererbten) Perfektionismus zu tun hat, lieber gar nichts sagen, wenn man nicht sicher sein kann, daß man es richtig sagt. Er versteht aber inzwischen einiges. Und seine Aussprache (wenn er denn mal Französisch spricht) ist besser (weil natürlicher) als bei Erwachsenen, die die Sprache erlernen.
Unser Kleiner fängt jetzt an zu vergleichen (unserer Erfahrung nach bemerken die Kinder erst mit zwei bis drei, daß sie mit zwei Sprachen aufwachsen). Papa sagt so, Mama wie sagst du, was sagt der, ich sage so.
Die größte Erfahrung, die wir gemacht haben, war, Zwang bringt nichts, alles, was sich nicht natürlich ergibt, sollte man gleich lassen, man gibt es sowieso über kurz oder lang auf. Probieren tun aber wohl alle, wie es für die eigene Familie selbst am besten funktioniert.
Lies mal Kielhöfer, Zweisprachige Kindererziehung, das fanden wir das beste, weil praxisorientiert und nicht zu wissenschaftlich, aber sehr gut nachvollziehbar und mit vielen weiterführenden Hinweisen.
MfG
S. Mensah
P.S. Ich sagte es ja schon mal öfter hier: wir sind immer interessiert an Erfahrungen und Austausch in diesem Bereich!
Kleiner Nachtrag noch:
Wenn es um die Fremdsprachenerziehung bei nicht gemischtsprachlichen Familien gehen sollte:
Kinder erlernen eine Fremdsprache am besten und natürlichsten vor dem fünften Lebensjahr. Unsere Schulen fangen also viel zu spät mit den Fremdsprachen an. Das soll sich aber jetzt ändern. (Kommt natürlich für unsere Kiddis zu spät)
Wie wäre es im Kindergarten/Schule sich mit anderen zusammenzutun und vielleicht privat so etwas zu organisieren? Ich will jetzt - wo unser jüngerer Sohn in den Kindergarten kommt - mal versuchen, ob ich sowas auf die Beine gestellt bekomme. Hat es jemand schon versucht und kann mir Tips geben?
Die besten Sprachen dürften wohl Englisch und Französisch sein, wenn´s um den „Nutzen“ geht. Erlernen können Kinder in dem Alter im Prinzip jede Sprache, sie sollte nur nicht zu stark von der Muttersprache differieren (könnte ich mir vorstellen - obwohl, wenn Mama oder Papa aus fernen Ländern kommt, kann das Kind das ja auch), weil Babys zwar alle Laute aller Sprachen theoretisch produzieren können, im Alter von einigen Jahren sich aber schon eingeschränkt haben auf die Laute ihrer Muttersprache.
Susanne