Eine sehr gute Freundin von mir hat eine gerade 16 Jahre alt gewordene Tochter, mit der sie auch ein sehr gutes Verhältnis hat.
Doch seit circa 2 Monaten hat sich die Tochter das erste Mal richtig verliebt - sie denkt an nichts anderes mehr, kann sich in der Schule nicht mehr konzentrieren und will immer nur noch ins Einkaufszentrum (in dem sich der umworbene Junge des öfteren aufhält).
Doch ihr Angebeter weiß nichts davon, hat auch schon eine Freundin (mit der er sich aber zur Zeit nicht sonderlich verträgt) und die Tochter meiner Freundin ist viel zu feige, um ihn zu fragen, ob er sich denn etwas mit ihr vorstellen könnte.
Das Verhältnis der beiden ist mehr oder weniger freundschaftlich, sie grüßen sich eben wenn sie sich sehen, aber so weit das sie schon mal etwas miteinander gemacht haben sind sie (noch?) nicht.
Die Tochter kennt diesen Jungen durch eine Freundin, die mit ihm ein sehr gutes Verhältnis (ein freundschaftliches) hat.
Meine Freundin weiß nicht mehr weiter - sie kann ihrer Tochter einfach nicht helfen, weiß nicht mehr weiter.
Und mir geht es leider genauso, ich weiß nicht wie ich helfen könnte.
Könnt ihr mir vielleicht helfen, der Tochter meiner Freundin zu helfen?
Absolut schlimm, die erste Verliebtheit, liebe Ami,
aber in diesem Stadium ist den Betroffenen weder zu raten noch zu helfen, da müssen sie durch.
Vielleicht mal die Schulter zum Ausheulen zur Verfügung stellen. Aber das ist es dann auch schon.
Schließlich ist die Partnersuche ein wichtiger Entwicklungsschritt im Leben eines Menschen. Das Kind ist groß, und wenn in der Erziehung nicht allzu arge Fehler gemacht wurden, wird es auch seinen Weg (und seinen Partner) finden und nebenbei lernen, wie man mit Kummer und Freude fertig wird.
Gruß Eckard.
Doch ihr Angebeter weiß nichts davon, hat auch schon eine
Freundin (mit der er sich aber zur Zeit nicht sonderlich
verträgt) und die Tochter meiner Freundin ist viel zu feige,
um ihn zu fragen, ob er sich denn etwas mit ihr vorstellen
könnte.
Wer nicht fragt bleibt dumm (oder kennt den Satz keiner mehr?)
Jemand sollte ihr sagen, daß der Junge nicht Hellsehen kann. Sie liebt ihn und es sollte ihr schon klar sein, daß wenn sie nichts tut, dann wird das nix. Zu manchen Sachen gehört halt ein bisschen Mut dazu.
Wer sich nicht in Gefahr begibt, kommt darin um.
Es ist natürlich schon ein bisschen problematischer, da er ja eine Freundin hat (egal wie die sich verstehen). Da ist dann die geschichte mit dem ausspannen. (heisst also das der entgültige Schritt von ihm ausgehen muss)
Aber sie wird nicht drumrum kommen den ersten schritt zu tun. Es sei denn sie lässt es ganz.
wenn meine Töchter mal soweit sind, habe ich mir vorgenommen einfach nur da zu sein, und ihnen zuzuhören, wenn sie ihrem Kummer Luft machen wollen.
Mit 16 will man trotz aller Unerfahrenheit seine Angelegenheit selbst in die Hand nehmen, vieles selber durchstehen. Was soll man auch einem heranwachsendem Menschen erzählen? Ich glaube nicht, dass lebensphilosophische Vorträge gefragt sind. Oder vielleicht von den eigenen Erfolgen und Mißerfolgen beim anderen Geschlecht erzählen, die trotz fehlendes Einfluß´ der Eltern zustande kamen?
Wenn die Tochter nicht reden will, dann würde ich sie auch nicht dazu drängen. Aber ich würde versuchen, sie aus ihrer Einigelung herauszulocken: zum Schopping einladen, in die Sauna gehen, zum Essen gehen… was auch immer. Und ich würde selber nicht das Thema anfangen. Irgendwann einmal wird sie von sich aus erzählen wollen. Und das ist entscheidend. Man kann als Erwachsener Dinge erzählen, die für die Kinder uninteressant sind, sie gar nicht berühren. Also nur zuhören, wenig reden. Manchmal kommt man durchs Erzählen selber auf Lösungsmöglichkeiten. Und als Mama war man einfach nur da, wobei sie feststellen wird, das es wirklich nur ganz wenige Menschen in ihrem Umfeld gibt, die selbstlos an ihrem Leben teilhaben wollen.
Wobei, gibt es eine selbstlose Mutter-Tochter-Beziehung? Ich werde mich bemühen *gggg*
Wer nicht fragt bleibt dumm (oder kennt den Satz keiner
mehr?)
hä? was meint däa?
Jemand sollte ihr sagen, daß der Junge nicht Hellsehen kann.
Sie liebt ihn und es sollte ihr schon klar sein, daß wenn sie
nichts tut, dann wird das nix. Zu manchen Sachen gehört halt
ein bisschen Mut dazu.
oder ein bisschen mehr Mut, hier ist es die typische Angst davor einen Korb zu kassieren, diese Angst kann bei manchen Menschen gewaltig sein, durch diese Angst bin zum Beispiel ich einem Mädchen 2 Jahre lang nachgelaufen ohne ihr meine Liebe gestehen zu können.
Wer sich nicht in Gefahr begibt, kommt darin um.
*ersäufels*
Es ist natürlich schon ein bisschen problematischer, da er ja
eine Freundin hat (egal wie die sich verstehen). Da ist dann
die geschichte mit dem ausspannen. (heisst also das der
entgültige Schritt von ihm ausgehen muss)
Wo wir bei der klassischen Dreiecksbeziehung wären, ich würde sagen lieber abwarten bis der Kerl Single ist, wenn man versucht ein Paar zu trennen rückt es nur noch näher zusammen *spricht aus Erfahrung*
Aber sie wird nicht drumrum kommen den ersten schritt zu tun.
Es sei denn sie lässt es ganz.
Einiges schon geschriebene deckt sich mit meiner Meinung: erste Liebe ist immer aufregend, schmerzhaft, faszinierend.
Die besagte Freundin sollte vielleicht mal gaaanz vorsichtig nachfragen. Denn der ersten Liebe ist es (fast) egal, ob es da eine andere gibt. Sie würde immer sagen „Aber die verstehn sich doch nicht!“.
Und wenn die Freundin „grünes Licht“ gibt, dann könnte Deine Freundin ihrer Tochter einen Zettel hinlegen:
„Mein lieber Schatz,
was immer Du tust, was immer passiert: ich werde für Dich da sein. Denke daran: Keine „Abfuhr“ ist so schlimm wie die mit den Worten: zu spät …“.
… die sind 13 und 16 Jahre alt, die haben gemeint:
Das Mädel soll entweder zu ihrem Schwarm gehen und ihm
erzählen, was los ist oder ihn vergessen.
Aber ihm heimlich nachlaufen - damit soll sie bloß aufhören!
Das hat überhaupt keinen Sinn!
recht hast Du, aber wie willst Du Ihr das beibringen?
Da muß sie selbst draufkommen und das braucht Zeit. Ich glaube das es bei Deinen Expertinnen anfangs auch nicht anders war, oder?
Aber ihm heimlich nachlaufen - damit soll sie bloß aufhören!
Das hat überhaupt keinen Sinn!
recht hast Du, aber wie willst Du Ihr das beibringen?
Nun, ich denke, ich kann dem Mädchen doch den Rat geben.
Ob sie ihn annimmt oder nicht, ist dann ihre Sache.
Da muß sie selbst draufkommen und das braucht Zeit. Ich glaube
das es bei Deinen Expertinnen anfangs auch nicht anders war,
oder?
Gewiss muss man die Erfahrungen selbst machen, aber wenn das Mädchen jetzt einen heißen Tipp von der Mutter (die sich ja in diesem Alter bereits ein wenig zur Freundin wandelt) bekommt, wird ihr das vielleicht helfen. Mit 16 könnte sie ja schon aus dem Alter „was-meine-Mutter-sagt-ist-schon-deswegen-falsch-weil-SIE-es-sagt“ heraußen sein.
Und: Genau genommen nimmt ihr die Mutter ja NICHTS ab!
Sie gibt ihr zwei Optionen zur Wahl und das Kind kann sich noch immer für die dritte („ich laufe ihm weiterhin heimlich nach“) entscheiden.