Erstellung eines Preisalgorithmus

Hallo zusammen,

ich habe eine Frage an euch:

Es geht darum, dass ich einen Algorithmus entwickeln möchte der auf einer Plattform Preisvorschläge generiert so dass die Verantwortlichen diese abnicken können oder eben nicht :smile:

Es ist so dass das Pricing operativ ist. Also es erfolgt jede Woche.

Die Plattform ist ähnlich aufgebaut wie Ebay. Soll also heissen, dass es Auktionen sowie auch Direktkaufpreise gibt.

Die Mengen die angeboten werden können sind meistens begrenzt und besitzne nur einen geringen Spielraum.

Ich habe nur folgende Daten vorliegen und es gibt auch keine Möglichkeit an andere zu kommen.
-Die historischen Daten der auf der Plattform angebotenen, sowie abgesetzten Mengen sowie den zu diesen Mengen gehörenden Preis zu den jeweiligen Daten
-Die Kosten der Produkte
-Die Listenpreise der Produkte

Es gibt leider keine Mitbewerberdaten oder Anhaltspunkte zum Verhalten der Kunden etc.

Ich sehe nun nahezu keine Möglichkeit aus diesen Daten einen vernünftigen Preisvorschlag zu generieren. Das einzige was man machen kann ist eine Preistendenz anzugeben oder zu sagen, dass der Preis gehoben werden sollte, wenn mehrfach nacheinander die volle Menge abverkauft wurde.

Nun wäre ich umjegliche Vorschläge dankbar. Es könne auch gerne nur Hinweise oder ähnliches sein. Aber auch Meinungen á la „da geht nicht weil“ sind willkommen :smile:

Vielen Dank und viele Grüße
Hazzi

Du versuchst das Können , Fingerspitzengefühl von Handel und Industrie, Marketing, Angebot & Nachfrage = alles was einen Preis bestimmt, in eine Formel zu „pressen“.

Sag doch einfach Bescheid, wenn dir diese „Quadratur des Kreises“ gelungen ist. Dann werden Millionen von Kaufleuten in Handel/Wirtschaft/Börse arbeitslos.

Du kannst nur Statistiken auswerten und eine Prognose erstellen.
OB das jeweilige Produkt dann wirklich zu diesem Preis gekauft wird, ist „Lotto“.
Denn: Selbst die beste Statistik kann keine Sicherheit geben, dass es auch weiterhin so abläuft wie in der Vergangenheit.

Hallo und guten Tag.

Natürlich ist mir das ganze vollkommen bewusst. Es sollen einfach eine Orientierungshilfe sein. Dass diese niemals immer richtig liegen kann ist mir also auch klar.

Es geht ausserdem darum, dass es zu viele Produkte sind um sie ständig im Preis anzupassen. Und auch hier kann ein Algorithmus teilweise Anpassungen selbstständig nach dem Trial and Error Prinzip annehmen.

Dieses „Fingerspitzengefühl“ das Du ansprichst liegt in Erfahrungen begründet. Man versucht also erlebtes aks Muster auf neue Situationen anzuwenden. Und wo lagen diese Erfahrungen? In der Vergangenheit… Also bedienen wir uns ebenso an bereits erlebtem.

Viel mehr ist es so, dass diese Personen einfach mehr Informationen zur Verfügung haben und wahrnehmen können, als man in Zahlen niederschreiben kann. Soll heissen: Manches ist nicht oder nur schwer in Zahlen abbildbar. Sonst wäre es sehr wohl der Fall, dass Algorithmen gute Ergebnisse erzielen könnten. Und jetzt kommt mir bitte niemand mit Bauchgefühl. Da das nur eine Zufallsvariable ist, die man auch abbilden könnte.

Nichts desto trotz… Wie gesagt, dass das Vorhaben nicht zu hundert Prozent und vielleicht nicht einmal zu fünfzig funktioniert ist mir klar.

Viele Grüße

Entschuligt bitte. Es ist etwas zu früh morgen. Es sollte nicht flappsig klingen. Ich bin dankbar für die Antwort. Da ich mich etwas bestätigt fühle, aber ich kann trotzdem nicht einfach alles fallen lassen :smile:

Entschuldigung nochmals