Hallo Fritze,
tja, wenn das so ginge wäre natürlich schön, aber wenn man das
weiterspinnt, könnte man auch sagen, hm, ich hätt heut gern
was
leckeres zum Abendessen, simsalabim, schwupps steht das zehn
Gänge Menü auf dem Tisch
ach, das wär schön.
Ja, feine Sache das. Gibts aber schon. Nennt sich „Restaurant“. Ist aber auch teurer, als selber kochen. Manchmal ist doch aber das Kochen selbst schon ein Vergnügen, oder?
Nein, aber im ernst. Klar geht es gerade bei ner Diplomarbeit
um
den Inhalt und man hat sicher genug andere Sorgen als diese
doofen kleinen gemeinen F.N.
Ich hab auch wirklich schon überlegt ob ich die Arbeit nicht
von
einem Profi schreiben lasse (o je, sollte das meine Mentorin
lesen könnte sie den gedanken haben ich lasse schreiben, ich
meine natürlich das Endprodukt, damit es so richtig toll
aussieht )
Aber ich weiß nicht ob das nicht ein bissel übetrieben ist???
Nun, meine Eltern haben das damals ganz selbstverständlich so gemacht. Die haben aber auch weit vor der Zeit der Computer und Textverarbeitungen studiert. Damals wurde das Manuskript wirklich noch per Hand geschrieben und anschliessend von einer professionellen Schreibkraft abgetippt. Das Ergebnis war damals aber nicht optimal. Für einen richtigen Setzer und den teuren Druckprozess hatten nämlich damals die Studenten genauso wenig Geld, wie heute.
Mal sehen wie das weitergeht mit mir, den F.N. und der Arbeit,
vielleicht lasse ich dann wirklich schreiben. Aber das ist
auch
ganz schön dekadent, oder??? Obwohl ein bissel Dekadenz ja
manchmal auch schön sein kann, hm…
Wenn Du schon große Teile geschrieben hast, dann lohnt es sich nicht mehr, zu wechseln. „Outsourcen“ wäre eine Lösung, aber es gibt auch Alternativen zu Word, die dem von mir beschriebenen Ideal schon recht nahe kommen und obendrein nix kosten.
Schau doch mal rein:
http://www.dante.de/CTAN/info/lshort/german/l2kurz.pdf
wenn Du nach den ersten 10 Seiten nicht neugierig bist, dann entschuldige bitte meine Aufdringlichkeit.
Gruß und einen schönen Advent!
Fritze