seit einer Woche sind wir nun stolze Hundebesitzer. Hund glücklich, Menschen glücklich…
Weil es aber unser erster Hund ist, fehlt es uns bei einigen Dingen an Erfahrungswerten. Und befreundetet Hundebesitzer und Bücher sowie Internetquellen- aller widersprechen sich.
Daher würde ich mich hier über weitere Erfahrungswerte freuen im Bezug auf folgende Fragen:
Futtermenge : sie ist ein 8 Monate alter Schäferhundmix, Kniehoch, 10,5kg leicht und tendenziell noch etwas zu dünn. Sie ist vom Gemüt her eher ruhig, kann draussen aber auch richtig aufdrehen. Wir füttern von „Select Gold“ das Junior Large Breed Chicken. (Trockenfutter). Nur wieviel wir pro Tag füttern sollen wissen wir nicht. Auf der Packung ist keine Angabe. Wie können wir die optimale Futtermenge am besten rausfinden?
Bewegung : wir gehen morgends kurz raus, machen Mittags dann einen ausgedehnnteren Spaziergang auf dem sie auch übt und tobt, gehen dann am frühen Abend und vor dem Schlafengehen nochmal ne halbe Stunde. Wie oft und lange geht ihr raus? Ich habe nicht den Eindruck das ihr das zuviel ist, sie geht gerne spazieren und ist abgesehen von der langen Tour danach auch nicht wirklich ausgepowert. Zuviel? Zuwenig?
Kopfarbeit : sie ist lernwillig und verspielt. Beides nutzen wir dafür mit ihr Beuteltraining zu machen (so wie Stöckchen holen) und ihr Kommandos wie „hier“ usw beizubringen (sie kam ohne schon etwas gelernt zu haben zu uns). Das machen wir auf der langen Tour immer wieder ein paar Minuten, dann gehen wir wieder eine Zeit, dann üben wir wieder ein paar Minuten usw.
In der Wohnung üben wir auch immer wieder „hier“ und „sitz“.
Jetzt sagte eine Hundehalterin, man dürfe nicht jeden Tag mit ihnen draussen richtig üben, da ein Hund 24 Stunden bräuchte um wieder richtig zur Ruhe zu kommen und wenn man jeden Tag übt würde sie sich nie richtig entspannen. Kommt mir unglaubwürdig vor, würde ich aber gerne Meinungen zu hören.
Wir wollen sie nicht überfordern aber auch nicht langweilen.
Ich weiss, es gibt für all meine Fragen keine pauschalen Antworten, deswegen frage ich ja nach Erfahrungswerten. Und vermutlich habe ich danach nur noch mehr unterschiedliche Meinungen Interessieren würde es mich aber trotzdem.
guten tach . zu mir :
habe aus der dringlichen lage heraus , der einbruchs verhütung ,mir im tierheim einen 10 jahre alten schäferhund(ostdeutsch ohne hänge hüfte) angelacht und liebgewonnen . zuvor hatte ich mal n wellensittich und ne katze . also nich wirklich zu vergleichen…
bei tommy (tierheimhund) war nich mehr wirklich viel zu erwarten , im bezug auf erziehung und lernen von detailierten verhalten .
ich überlegte nich bewußt , und handelte ihm gegenüber immer unterbewußt , wenn es zeit war sein verhalten und meines in einem sinnvollen kompromiss zu vereinen…
mein grundgedanke war das ich von ihm nichts verlangt habe was ich nich bereit gewesen wäre selber zu tun .
große aufmerksamkeit hingegen legte ich auf die fütterung , sprich einmal gibt es am tag (unter beachtung der hersteller angaben) eine nach und nach für uns passende futtermenge (mit küchenwaage und optischen einschätzen) , diese immer zur selben zeit und NACH meinem arkustischen freigabebefehl gereicht . (ich nenn es futterkontrolle) ein jahr später holte ich mir ZINGA (8 monate alt)dazu , um die mir sehr zusagenden voraussetzungen von TOMMY weiter zu erhaltn . bei ihr wahr natürlich erzieherrisch noch alles offen . nach gefühlter eingewöhnung verhielt ich mich den zweien gegenüber einfach nur normal und ohne aufdringliche kunststückbeibringung . sie hatten ihren platz in unserem 3er rudelgefunden. bei auftretenden verhalten das unsere gesellschaft als FEHLverhalten bezeichnet (anspringen , aufreiten) habe ich sehr bewusst und übertrieben eingegriffen und auch ein ausheben und auf den rüchen werfende aktion als schnellste lernmetode für MICH und meine zwei erkannt . tommy wird nun bald 14 jahre alt und zinga ist auch gereift . aber diese zuvor beschriebene DRASTISCHE lernmetode habe ich seit knapp drei jahren nicht mehr gebraucht . vertrauen meiner beiden in mich , stärkeausstralendes verhalten von mir und extrem VIEL spürbare liebe und sicherheit meinem RUDEL gegenüber bewirkt das keiner von uns n halsband oder ne kette oder n maulkorb benötigt .
fazit : aus dem bauch heraus , und es wird passen !! nichts erzwingen und sich selbst mal an die stelle des hundes denken… hab das glück die beiden 24 stunden in meiner nähe zu haben .(großherziger chef)