Hallo ihr Lieben,
das folgende wird schwierig, ich hoffe dass ihr mir dennoch helfen könnt.
Vor einer Weile habe etwas von einer Arbeit gelesen, ich glaub sie war von einer Wissenschaftlerin.
Es ging dabei um das historisch häufig auftretende Phänomen von Erwachsenen, die mit zunehmenden Alter beginnen sich wie ein Kind zu benehmen- damit meine ich nicht den z.B. Demenz bedingten Kontrollverlust über die Blase etc.- in China und ähnlich auf Pietät bedachten Gesellschaften.
So war eine These, die aufgestellt wurde, dass ältere Chinesen beginnen sich wie ein Kind zu benehmen, wenn sie noch Eltern haben (also die Familie z.B. schon vier Generationen umfasst) und diese kurz vorm Sterben sind, dieses Verhalten bis nach ihrem Tod durchgezogen wird aus Gründen der kindlichen Pietät:
Mit dem kindlichen Verhalten möchte man den Eltern die Scham nehmen und sie quasi in der Zeit zurückversetzen, damit sie sich nicht so alt fühlen und nicht ans Sterben denken. Nach dem Tod geht dies aus ähnlichen Gründen weiter.
Das ist leider alles woran ich mich erinnere, ich weiß aber, dass noch weitere Thesen aufgestellt wurden.
Kommt das jemanden bekannt vor?
Ich weiß gar nicht, wo ich suchen soll. Google war mir mit Suchbegriffen wie „acting like a child + chinese“ (oder china) nicht sonderlich behilflich.
Wichtig ist für mich der Zusammenhang zwischen dem kindlichen Verhalten und dessen Bedeutung in der konfuzianischen Gesellschaft.
lg
Kate