Hallo Forum,
habe nahezu alle Threads studiert aber noch nicht die richtige Antwort gefunden. Deshalb folgende Situation mit der Bitte um Eure Einschätzung:
Privatperson A will eine bestehende GmbH zu 100% erwerben. Dazu soll A das Stammkapital von 25k€ und zusätzliche 10k€ als Kaufkosten bezahlen. Der Kaufpreis von 10k€ ist als fairer Betrag anzusehen. Beim Notar stehen nun zwei Erwerbsmodelle zur Disposition:
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Notarieller Kaufvertrag zum Erwerb der GmbH bei Zahlung der 25k€ Stammkapital. Die zusätzlichen 10k€ werden dann nur zwischen A und dem bisherigen GmbH-Eigner geregelt.
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Notarieller Kaufvertrag zum Erwerb der GmbH bei Zahlung von 35k€. Die 35k€ beinhalten dann die 25 k€ Stammkapital und die zusätzlichen 10k€.
Dazu folgenden Fragestellungen:
a) Kann die Privatperson A den Erwerb bzw. können die Kosten zum Erwerb der GmbH im Rahmen der EKSt.-Erklärung steuerlich geltend gemacht werden?
b) Wenn ja, wie?
c) Wenn nein, welche Option zur Minderung der Steuerlast von A würde es im Rahmen des Erwerbs der GmbH dann geben?
d) In Anlehnung an Frage a) was wäre dann die beim Notar anzustrebende Option 1) oder 2) ?
e) Was wäre aus Eurer Sicht - ohne Beachtung der steuerlichen Auswirkung - die bessere Option beim Notar 1) oder 2) ?
Im Voraus danke für Euer Feedback,
Gruesse
Joe