Ich habe im Dez. 2008 mit 53 Jahren diese Rente beantragt. Lt. Arge habe ich keine Chance mehr auf einen Job - hat man mir auch schon mal mit 46 gesagt. Ich bin mit Diabetes und 2 Schlaganfällen und div. Anderem zu 70 % schwerbehindert. Zum 1. Gutachten der Rentenvers. Bund habe ich Widerspruch eingelegt. Werde seitdem von einem Gutachter zum Anderen geschickt, die sich dann auch prompt nicht einig sind. Wie soll das weiter gehen? Kann mir jemand helfen, damit ich das Prozedere verkürzen kann? Hätte ich im Falle des Falles wirklich Anspruch auf Erwerbsminderungsrente rückwirkend ab Juli 2009 - mit Verrechnung von ALG II?
Hallo, Ritchie,
leider kann ich dir nicht weiterhelfen.
Ich empfehle dir, dich an deine Krankenkasse zu halten. Meiner Frau wurde in einer, allerdings schon länger zurückliegenden Erwerbsunfähigkeitssache ebenfalls entscheidend weitergeholfen.
Außerdem zu empfehlen Gutachten hin, Gutachten her, bei der zuständigen Rentenversicherung Widerspruch einzulegen.
Viel Erfolg!
mfg Manni
Ich habe zur Zeit selbst ein Verfahren wegen ErwerbsmindreungsRente am
Laufen , welches sich schon seit fast 7 Jahren hinzieht .
Hab mich deshalb vor einiger Zeit in wer-weiss-was angemeldet .
Nur in deinem speziellen Fall hab ich keine Erfahrungswerte.
Mein Tip wäre erstmal bei einem in deiner Nähe liegenenden
VDK anzufragen , die haben genügend Fachkräfte,
welche dir ganz bestimmt weiterhelfen können.
Tut mir leid ,dass ich dir nicht viel helfen konnte !
Gruss
Carlos
Hallo Ritchie
Bei der Erwerbsminderung zählt immer das Datum der Antragstellung.Wenn Du z.B. am 01.01.2010 die Rente beantragt hast,dann bekommst Du auch von diesem Tag an Rente.Auch wenn es dauert,bekommst Du die Rente nachgezahlt.Eine enorme Frechheit wie man mit dir umgeht.Suche dir hilfe,geh zum Sozialverband.
Die wissen Bescheid und helfen dir.
MfG
Carsten
Hallo Carsten,
danke für die Nachricht. Ich bin mit meinem Latein so ziemlich am Ende, weil auch jeder Gutachter etwas anderes bescheinigt.
Warte jetzt mal auf den nächsten Bescheid und dann hole ich zum „Rundumschlag“ aus. Welcher Sozialverband könnte mir helfen?
Gruß
Ritchie
Hallo Ritchie
Fast 90% der Anträge werden abgelehnt,eil die nicht zahlen wollen,ist doch klar.Man muß eben kämpfen und wenn man nicht weiter weiß,dazu gibt es Sozialverbände.Gegen einen geringen Beitrag im Monat so Euro 5.- muß man dort investieren. Schau mal hier nach:
http://www.sovd-bv.de
oder
http://www.vdk.de
Sozialverbände haben eigendlich überall in Deutschland Niederlassungen oder Zweigstellen. Ich habe dort auch einen Termin, wegen meiner Erwerbsminderungsrente, die abgelehnt wurde. Ich bin 52 Jahre alt und habe immer schwer gearbeitet bis die Bandscheiben kaputt sind. Somit vor 1961 geboren und recht auf Erwerbsminderung!
Laß Dir sämtliche Gutachten,die dazu geführt haben,das die Rente abgehnt wurde zukommen, um zu sehen ob irgendwas übersehen wurde. Wenn du die Gutachten hast,dann hast du noch einmal eine Frist von einem Monat für die Begründung und kannst erneut Widerspruch einlegen.
MfG
Carsten
Hallo Carsten,
danke für die Internet-Adressen. Zur Zeit ist noch ein Gutachten in Arbeit und ich denke mal, dass ich dann wieder eine Ablehnung erhalte.
Das überhaupt nicht Lustige ist, dass der 1. Gutachter schrieb, ich könnte 3-4 Stunden arbeiten und ein Neurologe im Auftrag der Rentenvers. Bund bescheinigte, ich könnte VOLLSCHICHTIG arbeiten. Allein deshalb ist mein Widerspruch schon vorprogrammiert.
Wir bleiben hoffentlich in Kontakt.
mfg
Ritchie
Hallo Ritchie
Das mit der Vollschicht arbeiten ist kompletter Unsinn.
Bei 3 - 4 Stunden mögliche Arbeitsleistung,kann man sehen, das die Rente zumindestens gedrückt werden soll!
Bleib am Ball,das wird schon klappen.
MfG
Carsten