seit ein paar Tagen beschäftigt mich aufgrund aktuell miterlebter Ereignisse folgendes Gedankenspiel:
Ich stehe mit dem Auto in erster Reihe an einer überwachten roten Ampel. Hinter mir kommt ein Rettungsdienst mit Blaulicht und Martinshorn angedüst.
Weil sich grad keine andere Lösung anbietet, mache ich selbigem Platz durch einfahren in die Kreuzung. Natürlich macht die Überwachungsanlage dabei auch gleich ein hübsches Portraitfoto von mir&Auto.
Murphs Law läßt grüßen: genau im Moment, wo der Rettungsdienst über die Linie fährt, schaltet die Ampel auf grün um und wird natürlich nicht fotografiert!
Wie wird eine solche Situation in der Praxis behördlicher Seits gehandhabt oder wie könnte ich hier dem Lappen-Abliefern entgehen?
Miterlebt habe ich eine solche Situation, nur daß die Ampel nicht überwacht war und ich zu Fuß unterwegs war.
Murphs Law läßt grüßen: genau im Moment, wo der Rettungsdienst
über die Linie fährt, schaltet die Ampel auf grün um und wird
natürlich nicht fotografiert!
hm, da gibt es schon Urteile dazu, aber da ja die Rettungsdienste genau Buch führen, dürfte es nicht allzu schwer sein, das nachzuweisen.
Einspruch einlegen (immer wieder) ist immer sinnvoll, (wenn die Punkte schaden) auch wenn man schuldig ist, es gibt immerhin die Möglichkeit daß die Akte irgendwann im „Nirvana“ verschwindet, weil Fristen ablaufen ))
Jupp, einfach freundlich beim Rettungsdienst nachfragen, wir führen Fahrtenbuch und haben natürlich Fahrtenschreiber, da läßt sich sowas nachvollziehen…
Am besten ist natürlich, du rufst so schnell wie möglich an, dann erinnert sich ja vielleicht auch noch jemand von uns daran :o)
Soweit ich informiert bin, können die Systeme feststellen, ob jemand lediglich in die Kreuzung einfuhr, oder darüber fuhr.
„Meine Blitzampel“ auf dem Weg ins Büro blitzt zweimal beim Einfahren in die Kreuzung und noch einmal beim Überqueren. Fehlt der dritte Blitz, gibt´s keinen Strafzettel.
Sollte doch einer kommen, wende Dich an die Polizei, die können klären, welcher Rettungsdienst wann unterwegs war. Ansonsten ab zum Anwalt.
Grüße,
Mathias
P.S.: eine Verkehrsrechtsschutzversicherung ist ohnehin Pflichtprogramm, falls Du noch keine hast, schließe eine ab.
Es ist schon lustig (oder auch nicht) wenn man sieht dass sich manche nicht trauen ( die ganz vorne sind gefragt) einfach mal zu fahren wenn die Rettungsdienste ne Gasse brauchen.
Da wird geguckt, gelenkt, bloss um nicht über die Linie zu kommen.
also der ganz vorn sollte immer anfangen, die „eingequetschten“ dahinter können ja nicht, und nützt auch nix.
Es ist schon lustig (oder auch nicht) wenn man sieht dass
sich manche nicht trauen ( die ganz vorne sind gefragt)
einfach mal zu fahren wenn die Rettungsdienste ne Gasse
brauchen.
Da wird geguckt, gelenkt, bloss um nicht über die Linie zu
kommen.
Angesichts der Tatsache, wie Behörden auf Einsprüche reagieren (dieses Board bietet ja wirklich genug Beispiele dafür) kann ich dieses Verhalten durchaus nachvollziehen.
also der ganz vorn sollte immer anfangen, die
„eingequetschten“ dahinter können ja nicht, und nützt auch
nix.
der hat dann Monantelang damit zu tun, daß er seinen Lappen behalten darf mit entsprechenden Nerven- und Geldverbrauch
Da wird geguckt, gelenkt, bloss um nicht über die Linie zu
kommen.
Angesichts der Tatsache, wie Behörden auf Einsprüche reagieren
(dieses Board bietet ja wirklich genug Beispiele dafür) kann
ich dieses Verhalten durchaus nachvollziehen.
Hallo Thomas,
irgendwo ist dringend Hilfe nötig und ein Fahrzeug mit Sonderrechten muß einfach durch - schnell! - sofort! - und da steht jemand im Weg und macht sich über aufgemalte Linien, eine am Straßenrand vor sich hin leuchtende rote Funzel und über Ordnungswidrigkeiten Gedanken! Das ist ein Notfall! Da gehts ans Eingemachte! In solcher Situation darf es kein Verständnis für das leiseste Zögern geben. Menschen, die solche einfachen Güterabwägungen nicht auf die Reihe bekommen, gehören nicht ans Steuer. Im übrigen kann von langem Schriftwechsel und Gefahr für den Führerschein nur dann die Rede sein, wenn es jemand nicht für nötig hält, sofort die Straße frei zu machen.
Eine so lange Diskussion mit Verständnis für anderer Leute Leben gefährdende Ignoranten empfinde ich als befremdlich.
Angesichts der Tatsache, wie Behörden auf Einsprüche reagieren
(dieses Board bietet ja wirklich genug Beispiele dafür) kann
ich dieses Verhalten durchaus nachvollziehen.
Das ist rein subjektiv.
„Wenn ich Einspruch einlege und kein Recht bekomme, ist nur die Behörde Schuld“
der hat dann Monantelang damit zu tun, daß er seinen Lappen
behalten darf mit entsprechenden Nerven- und Geldverbrauch
Da die Rettungsleitstellen über jede Einsatzfahrt Buch führen, ist das (noch im Anhörungsverfahren) ein Schreiben an die Bußgeldstelle - hat mich in meiner Bußgeldstellenzeit immer fünf Minuten gekostet, die Richtigkeit (oder auch nicht) festzustellen.