Hallo Karl-Heinz,
Wenn Du früher selbst gekifft hast, dann weißt Du vielleicht auch dass Cannabis an und für sich nicht schädlich ist. Ob es nun aber Zigaretten oder Joints sind, bleibt das Rauchen an und für sich schädlich. Dein Sohn ist in seinem Alter körperlich noch nicht voll entwickelt, und besonders für einen Körper welcher sich noch im Aufbau befindet ist rauchen völlig daneben. Inwiefern ist sich Dein Sohn (sprich über die reale Schädlichkeit des rauchens und nicht über eine nicht existente von Cannabis) dessen bewusst?
Kifft Dein Sohn weil er selbst es lecker findet, oder kifft er um innerhalb der Gruppe nicht als Aussenseiter zu gelten? Wenn ersteres der Fall ist solltest Du seinen Cannabiskonsum akzeptieren (aber nicht einfach so) und Ihm aber dabei behilflich sein, wenigstens ein wenig Verantwortung beim Konsum zu zeigen. In diesem Fall wäre es der gesundheit Deines Kindes zuliebe vielleicht gut wenn ihr euch einigen könntet, dass Dein Sohn bis zum Zeitpunkt an welchem sein Körper die Entwicklungsphase abgeschlossen hat, er nur noch Vaporizer, aber keine Joints, Bongs, Pfeifen oder Chilums raucht. => Er zeigt Verantwortung und solange er sich an die Abmachungen hällt, kannst Du Toleranz zeigen. (Ein Vaporizer ist eine Art Bong bei welchem das Cannabis nicht verbrannt, sondern verdampft wird. Damit werden bei der Einnahme keine Teerstoffe verbrannt.)
Wenn Dein Sohn aber lediglich kifft um In zu sein, dann solltest Du Ihm auslegen wie weich dies ist und wie er sich auch mit der Gruppe auseinandersetzen und nein sagen kann.
Wichtig aber ist in erster Linie eben heraus zu finden wie es im Kopf (und natürlich auch in seinem Herzen) von Deinem Sohn so etwa aussieht. => Ist er sich bewusst welchen Schaden er seinem Körper durch Rauchen (nicht durch Cannabis sonst blockt er natürlich ab, da auch er wissen wird dass Du Ihm damit ein Märchen auftischen willst) zufügt?.. Wie steht er zu Drogen?.. Ist er sich bewusst dass andere Dinge nicht so harmlos wie Cannabis sind?.. Ist er sich bewusst dass der Konsum von Cannabis kein Mittel zur Problembewältigung sein kann?.. Ist er sich bewusst dass es auch gefährlich sein kann den ganzen Tag zu fressen - sprich dass auch ungefährliche und harmlose Dinge gefährlich werden können… ect.
Solange Dein Sohn zu ein wenig Verantwortungsbewusstsein und Kommunikation in der Lage ist und nicht zu jenen zählt welche in Ihrem Leben nur die Dröhnung suchen, solltest Du die Situation nicht ignorieren, aber Dir sicherlich keine Sorgen machen.
Kommuniziere ohne Dich von Vorurteieln leiten zu lassen, fordere (durch Dein eigenes Verhalten) dass Dir zugehört wird und höre selbst auch zu. Wenn Du selbst Zigaretten rauchst, ist es vielleicht keine schlechte Lösung zusammen mit Deinem Sohn einmal eins zu kiffen. Wenn Du aber inzwischen Nichtraucher geworden bist, solltest Du aber besser ein anderes Mittel finden um Deinem Sohn zu zeigen dass es auch über dieses Thema möglich ist mit Dir vorurteilslos zu diskutieren.
Betrachte Deinen Sohn als einen vollwertigen Gesprächspartner, sei ehrlich, vertrete Deine Ansichten ohne dabei den Chef herauszuhängen und verschaffe dir den nötigen Zugang durch Vernunft.
> gestellt, und er hat es frank + frei erzaehlt.
Die erste Bedingung um sich keine Sorgen machen zu müssen ist doch schon erfüllt, freu Dich dass er ehrlich zu Dir war!
> selbst was besorgen, und einen wettbewerb veranstalten, wer besseres
> zeug beischleppt, oder schimpfen, dass das ungesund ist, oder was?
Hoffe mal dies war ein (sehr) dummer Witz J
Alles Gute und keine Panik Snoopy (Der keinen Alkohol trinkt, nichts mit LSD, Heroin, Kokain und all dem anderen Scheis zu tun hat, aber schon 25 Jahre lang kifft)