Erziehungsansichten

Hallo,

wie haben Nachbarn mit zwei Söhnen, 3 Jahre und 4 Jahre alt.

Unsere Tochter ist jetzt gerade 2 Jahre geworden und freut sich, dass sie mit den Jungs spielen kann.

Wir haben ein ok Verhältnis mit den Eltern der Jungs.

Der kleinste Junge fängt dauernd an zu heulen, wenn er etwas nicht bekommt. Manchmal hat er auch unsere Tochter geschubst oder weggeschoben und auch leicht gehauen. Selten wurde er dafür von seinen Eltern zurechtgewiesen.

Ich dagegen greife erst ein, wenn es wirklich gefährlich wird, aber sonst halte ich mich zurück.

Am Wochenende haben die nun wieder zusammen gespielt. Diesmal in unserem Garten, weil wir endlich auch mal Spielzeug hatten, dass man im Garten benutzen kann. Vorher spielten sie meistens im Garten der Nachbarn und die Jungs sagten schon häufig „Das ist meins“ „Gib her, das gehört Dir nicht“.

Tja…und jetzt hat unsere Tochter den Spiess umgedreht. Der kleine Junge wollte unbedingt auf ihrem Stuhl sitzen und da hat sie gesagt, „nein“ und weil er nicht wegging, hat sie ihn gezogen und sogar leicht geschlagen.

Das habe ich nur deswegen mitbekommen, weil ich mal geschaut habe, weswegen der kleine Junge schon wieder heult.

Dessen Vater kam gleich angerannt und erteilte meiner 2jährigen Tochter eine Standpauke in Bezug auf das Schlagen. Das fand ich schon reichlich lächerlich (vor allem den Ton). Leider hat sie das hauen aber genau von seinen Jungs erst gelernt. Das „Heulen“ um etwas zu bekommen, hat sie auch schon bei uns ausprobiert, aber wieder eingestellt, nachdem es auf taube Ohren gestossen ist.

Die Nachbarseltern erziehen ihre Kinder so unselbständig und ohne Selbstbewusstsein. Wenn jetzt meine Tochter schon den 3 jährigen rumkommandieren kann, ohne selbst jemals zu heulen, dann dauert es nicht lange bis sie den 4 jährigen sagt, was er zu tun hat und was nicht.

Andersherum wird sie dann immer häufiger von den Nachbarseltern zurechtgewiesen. Die Tendenz dazu ist eben mal da.

Wie seht Ihr das? Sollten Kinder nicht unter sich Dinge erledigen lernen? Wie würdet Ihr Euch verhalten, wenn sich anderen einmischen.

Eencockniedo

Hallo,

mein Sohn war in dem Alter mit selber regeln sichtlich überfordert. Wenn er nicht mehr weiterwusste, wurde dann auch gehauen.

Ich denke, man sollte den Kindern schon eine Konflikt-Strategie zeigen und vorleben.
Wenn gehauen/geschubst/getreten wird mische ich mich ein. Meist in dem Sinne: „Hier wird nicht getreten oder gehauen, Du musst sagen, dass Du Dein Spielzeug jetzt wieder haben willst“
Egal ob Gastkind oder meins.
Manchmal komme ich mir da schon vor wie auf einer Blauhelm-Mission…aber wie sollen sie lernen Konflikte gewaltfrei zu lösen wenn wir es ihnen nicht zeigen??

Woanders gelten dann auch u.U. andere Regeln als bei uns zu Hause. Solange die „anderen“ Eltern das vernünftig rüberbringen können sie sich ruhig einmischen.

VG,
Birgit

Hallo Ee-dingens

Wie seht Ihr das? Sollten Kinder nicht unter sich Dinge
erledigen lernen? Wie würdet Ihr Euch verhalten, wenn sich
anderen einmischen.

Das kommt darauf an. Also wenn ich so
darüber nachdenke …

Wenn ich in der Spielsituation präsent
bin, ahnde ich kleine „soziale Verstöße“ so-
fort und sehr deutlich (ernst und laut) - und
versuche, dabei „gütig“ zu wirken :wink:

Danach übergebe ich dem (meiner Meinung nach
moralisch abseitigen) ‚bösen‘ Kind einen
akzeptablen Ersatz und dem (nach gängigen
Regeln) ‚guten‘ Kind den Streitgegenstand
zu seiner Verfügung. Dann wird festgelegt,
dass das gute Kind dem bösen Kind den Streit-
gegenstand nach einer angemessenen Zeit (wenn
es damit fertig ist) wiederum zu übergeben hat -
das wird noch kontrolliert, dann entferne ich mich.

Also müssen beide Kinder nach dem Eingriff
im Prinzip gut weggekommen sein, dann können
sie den Interaktionsmodus auch besser verinner-
lichen. Das ‚böse Kind‘ muss mit der Einschätzung
‚es ist auch gut - es hat nur einen kleinen Fehler
gemacht‘ aus dem Konflikt herauskommen.

Eine andere Sache ist es, wenn ich nicht präsent bin.

Mein Senf,

Grüße

CMБ

Hallo,

mein Sohn war in dem Alter mit selber regeln sichtlich
überfordert. Wenn er nicht mehr weiterwusste, wurde dann auch
gehauen.

Kann er ja gerne machen. Soviel kann man da nicht anrichten. Er wird schon schnell gemerkt haben, wann er den Falschen gehauen hat.

Ich denke, man sollte den Kindern schon eine
Konflikt-Strategie zeigen und vorleben.

Na klar. Also meine Frau schlage ich nicht. LOL
Ich habe ja auch gesagt, dass die Kinder voneinander Strategien lernen, die man selbst zu Hause nicht vorlebt. Ist ja mit „Wörtern“ etc. ähnlich.

Wenn gehauen/geschubst/getreten wird mische ich mich ein.
Meist in dem Sinne: „Hier wird nicht getreten oder gehauen, Du
musst sagen, dass Du Dein Spielzeug jetzt wieder haben willst“
Egal ob Gastkind oder meins.

Hmm, ich zweifle sehr stark an Deinem Einfluss auf andere Kinder, die Du 1% der Zeit siehst und die sonst von ihren Eltern erzogen werden. Die Mühe kann man sich sparen.

Manchmal komme ich mir da schon vor wie auf einer
Blauhelm-Mission…aber wie sollen sie lernen Konflikte
gewaltfrei zu lösen wenn wir es ihnen nicht zeigen??

Ich zeige andauernd, wie man gewaltfrei Konflikte löst, auch im Umgang mit der Tochter direkt. Sie muss jetzt einfach mal SELBST probieren, welche denn im Umgang mit anderen Sinn machen und welche nicht.

Woanders gelten dann auch u.U. andere Regeln als bei uns zu
Hause. Solange die „anderen“ Eltern das vernünftig
rüberbringen können sie sich ruhig einmischen.

Noch geht es ja, ich sehe nur schon dunkle Wolken am Horizont. :wink: Vielleicht zu pessimistisch.

Eencockniedo

Hallo,

Guter Vorschlag, wenn man dabei ist.

Hier sind wir aber erst dazugekommen, als die Sirene schon erklungen war. Deswegen sind alle Dinge die wir sehen nur auf Mutmasungen basierend und ein Urteil sollte meines Erachtens nicht gefällt werden, wer nun Schuld hat und was die Kinder überhaupt gedacht haben etc. .

Selbstverständlich sollte man unterbinden, dass sich zwei prügeln, wenn man es sieht.

Eencockniedo

Hi!

Ich würde mich mit den Nachbarn mal zusammen setzen und gemeinsam überlegen, was ihr beim Spielen eurer Kinder tolerieren könnt und wollt. Wenn der NAchbar nicht möchte, dass eure Tochter seinen Sohn haut, dann hat das anders herum aber genauso zu gelten. Der Sohn kann keine Narrenfreiheit bekommen.

Soetwas solltet ihr klären, eventuell auch schriftlich festhalten und auch konsequent durchsetzen. Natürlich vorher den Kinder erklären, dass ab jetzt nicht mehr gehauen etc. wird und falls jemand es doch tut, wird das Spielen für eine gewissen Zeit unterbrochen.

Bye

Tara

Hallo

Der kleinste Junge fängt dauernd an zu heulen, wenn er etwas
nicht bekommt. Manchmal hat er auch unsere Tochter geschubst
oder weggeschoben und auch leicht gehauen. Selten wurde er
dafür von seinen Eltern zurechtgewiesen.

Ich dagegen greife erst ein, wenn es wirklich gefährlich wird,
aber sonst halte ich mich zurück.

Verstehe ich persönlich nicht.Du selbst greifst erst ein ,wenn es gefährlich wird,erwartest aber das andere gleich einschreiten ???

Am Wochenende haben die nun wieder zusammen gespielt. Diesmal
in unserem Garten, weil wir endlich auch mal Spielzeug hatten,
dass man im Garten benutzen kann. Vorher spielten sie meistens
im Garten der Nachbarn und die Jungs sagten schon häufig „Das
ist meins“ „Gib her, das gehört Dir nicht“.

Das ist halt nur mal so, in den Alter,warum hat deine Tochter kein eigenes Spielzeug mitgenommen???

Die Nachbarseltern erziehen ihre Kinder so unselbständig und
ohne Selbstbewusstsein. Wenn jetzt meine Tochter schon den 3
jährigen rumkommandieren kann, ohne selbst jemals zu heulen,
dann dauert es nicht lange bis sie den 4 jährigen sagt, was er
zu tun hat und was nicht.

Wie beurteils du das ???

Mein Senf

Gruss Sabine

P.S.Habe selbst 5 Kinder

Hi,

Soetwas solltet ihr klären, eventuell auch schriftlich
festhalten
und auch konsequent durchsetzen.

Das meinst du ernst?
(ich meine das Schriftliche, nicht das andere).
lol

Gruß
Elke

1 „Gefällt mir“

Hallo,
es gibt verschiedene Charaktere und es gibt verschiedene Erziehungsstile.

Was du von den Kindern berichtest, erscheint mir ganz normal. Ich kenne ähnliches von meinem kleinen 4jährigen Sohn und unserem 2 Jahre älteren Nachbarskind. Im Alter von 2-3 Jahren ahmen die Kinder vorwiegend nach, ab 3-4 Jahre kommen dann die Rollenspiele. Hier ist schon mal ein Konflikt zwischen den Kindern, da genau der erwähnte Altersabstand beim Spielen hinderlich ist für ein konfliktfreies Spiel. Warte mal 1-2 Jahre, dann kann es sich ändern (jedenfalls bei uns war es so, jetzt spielen sie schon ganz gut miteinander). Wobei es durchaus sein kann, dass deine Tochter bei den Großen „den Ton angibt“. Na und? Ist doch schön, wenn sie sich durchsetzen kann!
Falls es da zu für dich unakzeptablen Reaktionen der Nachbarn kommt, naja, dann sollte man mal mit denen reden.
Oder das gemeinsame Spielen unterlassen…

Ich halte es persönlich so, dass ich immer ein Auge drauf habe, ab und zu mal schaue, was die Jungs draußen treiben, und wenn es mir zu doll wird (streiten, kämpfen), dann schreite ich auch ein. Kleine Konflikte können sie aber inzwischen schon selbst lösen.

Beatrix

Hallo

Das ist halt nur mal so, in den Alter,warum hat deine Tochter
kein eigenes Spielzeug mitgenommen???

Weil die Nachbarn gesagt haben, dass sie alles benutzen kann. Ausserdem hat sie dem Jungen immer alles gegeben, wenn er es nun gerade wieder haben wollte. Das Wort „mein“ hat sie von ihm gelernt. LOL

Die Nachbarseltern erziehen ihre Kinder so unselbständig und
ohne Selbstbewusstsein.

Wie beurteils du das ???

Weil es dort (auch im Haus) aussieht wie Sau, weil die Kinder weder aufräumen lernen noch sonstwie mithelfen lernen, weil alls zu gefährlich ist, bzw. die Mama etc. ja eh besser kann.

Wenn jetzt meine Tochter schon den 3

jährigen rumkommandieren kann, ohne selbst jemals zu heulen,

Wie beurteils du das ???

Das sehe ich. Das kann sie auch ohne sprechen zu können (bis auf eine Handvoll Worte).

dann dauert es nicht lange bis sie den 4 jährigen sagt, was er
zu tun hat und was nicht.

Wie beurteils du das ???

Weil es nun mal so ist, dass wenn jemand zu einem Ausführenden erzogen wird, er sich von jemanden gerne rumkommandieren läßt, der zur Eigenständigkeit erzogen wurde. Das ist auch kein Problem solange eben die Eltern sich nicht einmischen.

P.S.Habe selbst 5 Kinder

Für soviele Kinder fehlt uns leider die Energie. :wink:

Eencockniedo

Hi!

Soetwas solltet ihr klären, eventuell auch schriftlich
festhalten
und auch konsequent durchsetzen.

Das meinst du ernst?
(ich meine das Schriftliche, nicht das andere).
lol

Wenn ich da einen Dreher drin habe, dann kläre mich bitte auf. Ansonsten meine ich es schon ernst. So kann dann niemand behaupten er hätte es vergessen oder man hätte das so ja nie abgesprochen.

Tara

Hallo

Wenn gehauen/geschubst/getreten wird mische ich mich ein.
Meist in dem Sinne: „Hier wird nicht getreten oder gehauen, Du
musst sagen, dass Du Dein Spielzeug jetzt wieder haben willst“
Egal ob Gastkind oder meins.

Hmm, ich zweifle sehr stark an Deinem Einfluss auf andere
Kinder, die Du 1% der Zeit siehst und die sonst von ihren
Eltern erzogen werden. Die Mühe kann man sich sparen.

Das glaube ich nicht. Die Spielregeln bei euch bestimmt ihr doch. Das sollte doch wenigstens klargestellt werden, wie die aussehen.

Viele Grüße
Thea

Hallo

Das einzige Problem, das ich hier sehe, ist das hier:

Dessen Vater kam gleich angerannt und erteilte meiner
2jährigen Tochter eine Standpauke in Bezug auf das Schlagen.

Ich finde es zwar im Prinzip richtig, dass der Vater seine Kinder verteidigt, aber dass er es in dem Ton (den ich jetzt vermute) gegnüber einer 2jährigen macht, und dass er überhaupt meint, deine Tochter auf deinem Grund und Boden erziehen zu dürfen, das solltest du dir nicht gefallen lassen.

So ähnliche Situationen habe ich sehr oft erlebt mit meinem Sohn, auch insbesondere dass er erstens zu unrecht beschuldigt wurde, und zweitens dass er in nicht annähernd altersgerechter Weise von Nachbarn „erzogen“ wurde, und drittens dass ihm Sachen vorgeworfen wurden, die er vom Kind der Nachbarn gelernt hatte.

Nachträglich tut es mir leid, dass ich ihn nicht entschiedener in Schutz genommen habe, und dass ich nicht auf einem Gespräch mit den betreffenden Eltern bestanden habe, und zwar so lange, bis es nicht nur irgendwie stattgefunden hat, sondern auch alles gründlich besprochen worden ist.

Na ja, so schlimm wird es bei euch nicht sein, aber dem Vater muss mal gesagt werden, dass er eine etwas einseitige Sichtweise hat, und dass er sich bei solchen Sachen nicht in der Form einmischen sollte. Solche Einmischungen von seiten der Eltern hat nach meinen Erfahrungen immer auf die Dauer zu einem stark gestörten Verhältnis zwischen den Kindern geführt.

Viele Grüße
Thea

Hallo

Wenn ich in der Spielsituation präsent
bin, ahnde ich kleine „soziale Verstöße“ so-
fort und sehr deutlich (ernst und laut) - und
versuche, dabei „gütig“ zu wirken :wink:

Da stelle ich mir so eine Art Weihnachtsmann vor! :smile:

Viele Grüße
Thea

Hallo,

Das einzige Problem, das ich hier sehe, ist das hier:

Dessen Vater kam gleich angerannt und erteilte meiner
2jährigen Tochter eine Standpauke in Bezug auf das Schlagen.

Sehr gut herausgefunden aus dem Wust den ich darum geschrieben habe. Das hat mich auch am meisten beschäftigt.

Ich werde jetzt mal verstärkt aufpassen, wie sich der Vater des Jungen und die Mutter benimmt, wie Du empfohlen hast und dann gegebenenfalls einschreiten.

Altersgerecht und gerecht überhaupt sind hier die Schlagworte.

Eencockniedo

Hallo,

solche Eltern kenne ich leider auch.Die ihren Kindern so gut wie gar keine Mithilfe abverlangen.
Aus Angst sie zu überfordern oder weil sie einfach keine Lust haben, sich mit ihren Kindern auseinander zu setzen.
Ich für meinen Teil finde es Falsch,habe auch schon von anderer Seite gehört die armen Kinder,jetzt über meine.
Meine Kinder nehmen an unseren Leben teil und helfen immer mit und sind Stolz darauf(ich auch).Auch finde ich es wichtig,das ein Kind auch Grenzen aufgezeigt bekommt,z.B.Pünktlich ins Bett oder Fernsehzeiten einhalten u s w …Auch finde ich gemeinsame Essenszeiten wichtig.Ehrlich gesagt tuen mir die beiden Jungs der Nachbarn richtig leid.Kenne auch so Eltern, noch schlimmer.Traurig.
Und leider sind es die Kinder ,die es später mal nicht leicht haben.

Gruss Biene

Hi!

Mich würden zwei Dinge stören: 1) daß der Nachbar Eure Tochter bei Euch zurechtweist. Das ist eine klare Kompetenzüberschreitung.
2) Daß er sie für etwas zurechtweist, das er bei seinem Kind toleriert hat.

Allerdings: wäre es ganz klar Deine/Eure Aufgabe, dafür zu sorgen, daß Eure Tochter nicht schlägt. (Egal, woher sie es hat!)

Anders gesagt:

Wie seht Ihr das? Sollten Kinder nicht unter sich Dinge
erledigen lernen?

Ja, aber bis sie so weit sind, ist es meine Aufgabe, inakzeptables Verhalten (und dazu zählen für mich Tätlichkeiten!) ZU VERHINDERN. Immer und immer wieder. Und in weiterer Folge den Kindern zu helfen, eine Lösung zu finden.

Wie würdet Ihr Euch verhalten, wenn sich
anderen einmischen.

Einerseits diese gegebenenfalls in die Schranken weisen (wenn sie ihre Kompetenzen überschreiten), andrerseits den Kontakt einschränken, um Streit zu vermeiden. (Grad in der Nachbarschaft, denn da bleibt die räumliche Nähe ja erhalten. Auch wenn´s bequem ist, Spielkameraden gleich nebenan zu haben.)

Aus nicht eingeforderter Mithilfe bei Drei-, Vierjährigen von „Erziehung zur Unselbständigkeit“ zu reden, halte ich allerdings für ziemlich gewagt.
Und noch was: Wenn Kinder sich „von Kleineren herumkommandieren“ lassen, dann KANN das auch ein Zeichen dafür sein, daß sie bereits gelernt haben, auf „Laß sie doch, sie ist ja noch so klein…“ Rücksicht zu nehmen.

alien

Vielen Dank für Eure Ansichten, die sich zum Grossteil ganz gut mit meinen decken (Glück gehabt :wink: )

Eencockniedo

Hi Tara,

Wenn ich da einen Dreher drin habe, dann kläre mich bitte auf.
Ansonsten meine ich es schon ernst. So kann dann niemand
behaupten er hätte es vergessen oder man hätte das so ja nie
abgesprochen.

Nein, kein Dreher, und ich finde die Idee mit dem
Gespräch gut. Wenn mir aber unsere Nachbarn nach so einem
Gespräch dann vorgeschlagen hätten, das Ganze schriftlich
zu fixieren, hätte ich sie aus meinem Garten gelacht.
Wie soll man das denn in der realen Welt ernstnehmen?

Gruß
Elke

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Hallo,

Es mit den Nachbarn bereden und zwar so:

Die Beobachtungen ganz sachlich ohne Interpretation schildern, im Sinne ich habe wahrgenommen oder gesehen… , keinesfalls sagen dass er immer weint estc, sondern einfach das erste mal hat er geweint, das nächste mal auch, etc, dass immer ist eine verallgemeinerung und kann auch nie ganz stimmen.
zB das Schlagen Ihres kleinen Jungen (sachlich ganz korrekt denn Ablauf schildern) und dann später das Schlagen des einzelnen Kindes. Keinesfalls sagen, dass das eigene Kind es von Ihren Kindern erlernt hat, das wäre wieder interpretation, wenn auch wahrscheinlich eine richtige.

Am Schluss seinen gefühlen ausdruck geben, ich habe den Eindruck dass, … und/oder ich bin unschlüssig… etc
Danach ein „was nehmt Ihr war?“ und am Schluss wie gehen wir damit um?

Ob und wann die Kinder an dem Gespräch dabei sein sollen, ist eine offene Frage. Ich würde tendieren, sie am Anfang an einzubeziehen. Auich sie sollen Ihre wahrnhmungen und Meinungen mitteilen können