hallo Karl,
also ich dachte auch, das ich das wohl alleine hinbekomme,
aber anscheinend doch nicht…
also wenn ich dein Kräftegleichgewicht:
F0*sin(W*t) = 2*c*X(t) + (m1+m2)*Xpp(t)
umstelle komme ich auf
Xpp(t)+((2c)/(m1+m2))*X(t)=f0/(M1+M2)*sin(W*T)
danach stelle ich (nach höhere mathematik) das char. Polynom
auf, also;
s^2 + 2c/(m1+m2)=0
also ist s=i +/- sqrt(2c/(m1+m2))
somit habe ich dann
Xh(t)= c1*Cos(-sqrt(2c/(m1+m2))) + c2*sin(sqrt(2c/(m1+m2)))
und für Xp(t)= C*sin(W*t) + D*cos(W*t)
also ist X(t)=Xh(t)+Xp(t)
jetzt bräuchte ich 4 Anfangswerte um das lösen zu können…
woher bekomme ich die??? bzw wie lauten die???
Hallo Katharina,
da warst du schon auf dem richtigen Pfad. Nur wird’s danach wirklich richtig höhere Mathematik, wie ich nach Aufruf meiner Erinnerung an eigene lange zurück liegende Zeiten an der Uni feststellen muss.
Glücklicherweise ist es unter Ingeneuren (auch angehenden) statthaft, nachgeschlagene Ergebnisse zu verwenden mit Hinweis auf die Herkunft. Man muss ja nicht unbedingt alles vorrechnen können, wofür sich schon andere schlaue Leute einen Ast angerechnet haben !
Meine uralte „Hütte I“ , ein nicht mehr so taufrisches Nachschlagewerk, aber hier immer noch gültiges, gibt nun hierzu unter „Erzwungene Schwingungen“ an :
m*Xpp + d*Xp + c*X = p(t) = F0*cos(W*t)
Dämpfung d ist in deinem Fall =0
Lösung ist X(t) = F0/c * V * cos(W*t+α)
V = 1/sqrt[(1-η²)²+4*D² *η²]
V=Verstärkungsfaktor (schau mal in das Diagramm im Link)
η=W/We Verhältnis Erreger- zu Eigenfrequenz
We = sqrt(c/m) Eigenfrequenz
D = d/(2*sqrt(c*m))
α = arctg(2*D*η²/(1+η² *(4*D²-1)))
Beachte, dass das c in den o.a. Formeln für deinen Fall durch 2*c zu ersetzen ist, ebenso m durch m1+m2.
Als Link kann ich leider nur einen englischsprachigen anbieten : http://en.wikipedia.org/wiki/Vibration
Dann habe ich noch eine Frage,
Warum bleibt die Erdbeschleunigung aussen vor?? Also wie ist
das mit dem Superspositionsprinzip gemeint???
Dahinter steht : Man kann für die Berechnung der Schwingung den Einfluss der Erdbeschleunigung außen vor lassen (System schwingt genauso im schwerelosen Raum) und berücksichtigt in einem zweiten Schritt (für die statische Auslenkung) die Erdbeschleunigung. Das Gesamtergebnis erhält man durch Überlagerung/Superposition der beiden Einzelbetrachtungen. Mathematisch ist das eine Addition.
Grüße und weiter Erfolg bei deinen Vorbereitungen
Karl
P.S.: Maile, wenn noch was unklar geblieben ist.
danke schonmal…
lg katharina