Erzwungene Schwingungen

Hi Leute, ich schreib am Montag mein Abi, und hab da mal noch ne dringende Frage zu nem Versuch:

Aufbau:
Wir haben eine Erregerspule, an der Wechselstrom anliegt.
Eine zweite Spule eines Schwingkreises steht der ersten spule koaxial gegenüber (ich glaub das heißt so :smile:, auf einer Achse hintereinander halt). Nun wird ein Eisenkern langsam in die Erregerspule, danach quasi als Verbindung zwischen beide spulen und am schluß in die schwingkreisspule geschoben.

Wie verändern sich denn nun bei den verschiedenen stellungen des kerns, die Stromstärke in den beiden Stromkreisen (angelegt Spannung bleibt gleich)???

das hängt sehr stark davon ab, wie die Resonanzfrequenz im Verhältnis zur Erregerfrequenz liegt. Interessant ist der Versuch aber nur, wenn die Resonanzfrequenz etwas über der Erregerfrequenz liegt.
dabei stellt sich qualitativ folgendes ein:

  1. Ohne Kern
    relativ hoher Erregerstrom und niedrige Spannung am Schwinkreis

  2. Kern wird in die Erregerspule geschoben
    Mit zunehmender Induktivität der Erregerspule nimmt der Erregerstrom ab. Die Schwingkreisspannung bleibt niedrig.

  3. Kern kommt in die Nähe der Schwingkreisspule.
    Die Kopplung der Spulen verstärkt sich, die Induktivität der Schwingkreisspule wird größer, die Resonanzfrequenz des Schwingkreises wird niedriger und nähert sich der Erregerfrequenz. Die Schwingkreisspannung erhöht sich.

  4. Der Kern taucht weiter in die Schwingkreisspule.
    Resonanzfrequenz und Erregerfrequenz sind identisch. Die Schwingkreisspannung erhöht sich dramatisch. Ebenso erhöht sich durch die Kopplung der Erregerstrom erheblich.

  5. Der Kern taucht noch weiter in die Schwingkreisspule.
    Die Resonanzfrequenz liegt jetzt unter der Erregerfrequenz. Erregerstrom und Schwingkreisspannung normalisieren sich wieder.

Jörg

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