Hallo,
es war einmal
Familie W aus G beauftragte Fa. R aus H am 19. Jahrestag des Berliner Mauerfalls, eine vorher durch die Fa. B aus D mit dem Rohausbau versehene Nasszelle wasserdicht zu wachen und zu fliesen.
Herr R aus H machte sich sogleich mit Eifer ans Werk und führte diese weitergehenden Arbeiten aus. Im Nachgang (und nach erfolgter Begleichung der Rechnung) stellte sich heraus, dass die Arbeiten nicht ordnungsgemäß waren; es regnete alsbald im darunter liegenden Stockwerk.
Herrn R aus H ereilte im neuen Jahr das „Managersyndrom“ ‚Burn-Out‘ und begab sich in teilstationäre fachärztliche Behandlung, die das volle erste Quartal (ca. Weihnachten bis Ostern) andauerte.
Auf Grund nicht nur dieser Tatsache verbuchte die Fa. R aus H im gleichen Zeitraum keine Aufträge und beschäftigt sich mit dem Thema Insolvenz.
Familie W aus G zahlte guten Glaubens vor Beginn der „Regenzeit“ 2600 Taler an Herrn R aus H. Nun fordert Fam. W aus G 2000 Taler zurück. Die Differenz in Höhe von 600 Talern ergibt sich aus den Kosten für ein Warmwasseraufbereitungsgerät und Anschlussleitungen. Eine Detailrechnung legte Fa. R aus H nie vor. Es gab nur eine Rechnung über 2600 Taler ‚pauschal‘ für Material und Lohn.
Wie müßte Fam. W aus G nun juristisch korrekt vorgehen?
mit freundlichen Grüßen,
HWW